Sa 4. September 2021 - 19 Uhr | Philharmonie Berlin

Sinfonischer Auftakt: Es sungen drei Engel

Vladimir Jurowski, Tamara Stefanovich & Georg Nigl

Zwei Schwergewichte der Musik des 20. Jahrhunderts diskutieren heikle religionsphilosophische Fragen. Und finden denkbar verschiedene musikalische Antworten

ab 20 € Sinfoniekonzert Konzert mit Chefdirigent mit Konzerteinführung

Programm

Igor Strawinsky Symphonies d’instruments à vent (Bläsersinfonien)
(Fassung von 1920)

Igor Strawinsky „Abraham und Isaak“ – Geistliche Ballade für Bariton und Kammerorchester

Igor Strawinsky Konzert für Klavier und Blasinstrumente

Igor Strawinsky Variationen für Orchester (Aldous Huxley in memoriam)

Paul Hindemith Sinfonie „Mathis der Maler“

Besetzung

Vladimir Jurowski - Dirigent

Tamara Stefanovich - Klavier

Georg Nigl - Bariton

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Ralf Sochaczewsky - Assistent des Chefdirigenten

Konzert mit

Kooperationspartner

Livestream des Konzerts in der Digital Concert Hall,
verfügbar am 4. September 2021, 19:00
Aufzeichnung des Konzerts auf Musikfest Berlin on Demand,
verfügbar 5. September 2021, 16:00 – 15. September 2021, 16:00

Hier finden Sie alle wichtigen Hinweise zu Ihrem Konzertbesuch.

Es sungen drei Engel

Und wieder großer Strawinsky aus Vladimir Jurowskis Händen in vier bedeutenden Manifestationen. Eine davon: die 12-minütige geistliche Kantate „Abraham und Isaak“ in hebräischer Sprache. Auf just diesem Podium in der Berliner Philharmonie wurde der 82-jährige Igor Strawinsky 1964 bei deren europäischer Erstaufführung gefeiert. Die Menschen, unter ihnen der Bundespräsident und der Regierende Bürgermeister, lauschten wie gebannt dem asketisch strengen, zwölftönig komponierten Werk. Der alte Strawinsky war hörbar gepackt von der Wucht des alttestamentarischen Stoffes, wo Abrahams Glaubenskraft durch Gott auf schier übermenschliche Weise geprüft wird. Abrahams Sohn Isaak kann durch Zuspruch eines Engels gerettet werden. Wird Strawinskys Musik am Ende erleichtert klingen?

In Paul Hindemiths Sinfonie über den Maler Matthias Grünewald rauschen die bisweilen übermächtigen Versuchungen auf, denen ein Künstler in widrigen gesellschaftlichen Situationen ausgesetzt ist. Die auch wegen ihrer autobiographischen Dimensionen musikalisch ungemein fesselnde Sinfonie gerät zum Triumph über die Anfechtungen – eine mutige Botschaft Hindemiths anno 1934 in der alten Berliner Philharmonie.

Künstler

Vladimir Jurowski © Simon Pauly

Vladimir Jurowski

Dirigent

Tamara Stefanovich © Olja Radmanovic

Tamara Stefanovich

Klavier

Georg Nigl © Anita Schmid

Georg Nigl

Bariton

Ralf Sochaczewsky © Robert Lehmann

Ralf Sochaczewsky

Assistent des Chefdirigenten

Ticketinfos

Sa 4. September 2021 - 19 Uhr Philharmonie Berlin

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