KONZERTKALENDER

14. Dezember 2017

Donnerstag / 19.30 Uhr

silent green Kulturquartier / Kammerkonzert

Nadine Contini / Violine

Maximilian Simon / Violine

Alejandro Regueira Caumel / Viola

Hans-Jakob Eschenburg / Violoncello

Konstanze von Gutzeit / Violoncello

Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin

Dmitri Schostakowitsch

Streichquartett Nr. 14 Fis-Dur op. 142

Franz Schubert

Quintett für zwei Violinen, Viola und zwei Violoncelli C-Dur op. post 163 D 956

 Stadtplan

Präsentiert von

Fenster in die Ewigkeit

In den letzten Monaten vor seinem Tod am 19. November 1828 komponierte Franz Schubert einige der erschütterndsten, der unbegreiflichsten, der herrlichsten Werke der gesamten abendländischen Musik, darunter das Streichquintett C-Dur D 956. All diese Werke künden vom Tod, vom Abschied, vom Schmerz. Dadurch illuminieren sie den Wert des Lebens, der Freude, der Sehnsucht mit einem milden Licht. Ein Bruder im Geiste, fügte Dmitri Schostakowitsch im 20. Jahrhundert dem musikalischen Denken von Beethoven und Schubert nicht minder tief lotende Kammermusik hinzu. Das Streichquartett Nr. 14, komponiert 1967 und dem Cellisten des russischen Beethoven-Quartettes, Sergei Schirinski, gewidmet, kommt nicht umhin, ergreifende Melancholie und schneidende Dramatik immer wieder gegeneinander zu führen. Ein langer, ausdrucksvoller Gesang im Finale berührt Grenzen des Verstummens. „Morendo“ (ersterbend) steht über dem letzten Takt.