KONZERTKALENDER

15. März 2017

Mittwoch / 20.00 Uhr

Alte Oper Frankfurt / Gastkonzert

Filmkonzert

Frank Strobel

Frank Strobel

Khatia Buniatishvili / Klavier

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

George Gershwin

"Rhapsody in Blue" für Klavier und Orchester

Sergei Prokofjew

Sinfonie Nr. 2 op. 40

Edmund Meisel

"Berlin - Die Sinfonie der Großstadt" - Film von Walter Ruttmann mit der Originalmusik,
Orchesterfassung von Bernd Thewes

Musik und Film

„Berlin. Die Sinfonie der Großstadt“ von Walter Ruttmann ist eine Sinfonie der Bilder aus dem Jahre 1927. Der virtuos geschnittene Stummfilmklassiker schildert einen Tag in der Metropole Berlin. Doch nicht ein dokumentarischer Anspruch steht im Vordergrund, vielmehr geht es um das rasante Lebensgefühl der 1920er-Jahre, um Energie und Tempo einer technikdominierten, neu-sachlichen Großstadt. Seine Vollendung findet dieser rhythmische Film in der Originalmusik von Edmund Meisel. Gemeinsam mit Ruttmann konzipierte Meisel eine kongeniale Partitur, die für den Wirbel des im Film abrollenden Großstadtlebens viele Elemente der damaligen Unterhaltungs- und Jazzmusik aufgreift. Meisels fünfaktige Großstadt-Sinfonie kam damals mit einem 75-köpfigen Orchester zur Uraufführung. Diese Fassung hat Bernd Thewes 2007 im Auftrag von ZDF/ARTE rekonstruiert. Ergänzend dazu wurde das Filmmaterial im Bundesarchiv/Filmarchiv restauriert. Die Premiere war am 24. September
2007 im Friedrichstadtpalast Berlin, es spielte das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Frank Strobel. Doch noch längst nicht alle interessierten Großstädter kennen den faszinierenden Film und seine unglaubliche Musik …

Biografien

Frank Strobel / Dirigent

Neben seiner filmmusikalischen Tätigkeit hat Frank Strobel internationale Anerkennung für Erstund Wiederaufführungen von Werken der Komponisten Franz Schreker, Alexander von Zemlinsky und Siegfried Wagner erlangt. Er überschreitet die Grenzen zwischen beiden Genres, die er ohnehin für überflüssig hält. Nicht zuletzt deshalb fand der große russische Komponist Alfred Schnittke in Strobel einen geistesverwandten Freund und idealen Interpreten seiner Werke: so bearbeitete Strobel …

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Neben seiner filmmusikalischen Tätigkeit hat Frank Strobel internationale Anerkennung für Erstund Wiederaufführungen von Werken der Komponisten Franz Schreker, Alexander von Zemlinsky und Siegfried Wagner erlangt. Er überschreitet die Grenzen zwischen beiden Genres, die er ohnehin für überflüssig hält. Nicht zuletzt deshalb fand der große russische Komponist Alfred Schnittke in Strobel einen geistesverwandten Freund und idealen Interpreten seiner Werke: so bearbeitete Strobel unter anderem eine Auswahl seiner Filmmusiken als Konzertsuiten. Die Einspielungen auf CD mit dem RSB wurden 2005 und 2006 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Er hat außerdem Sergej Prokofjews Musik zum Film „Alexander Newski“ rekonstruiert, ediert und mit dem RSB im Konzerthaus Berlin 2004 uraufgeführt, dem die Aufführung im Bolshoi Moskau folgte. In der Semperoper Dresden fand 2006 die Wiederaufführung des „Rosenkavalier“-Films mit der Originalmusik von Richard Strauss und der Sächsischen Staatskapelle statt und mit der NDR Radiophilharmonie führte er in der Londoner Royal Albert Hall „Matrix live“ (Musik: Don Davis) auf.

2014 realisierte Strobel mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France die Uraufführung der neuen Partitur von Philippe Schoeller zum Film „J’accuse“ im Pariser Salle Pleyel. Eine ZDF/arte Produktion der „Chronik von Grieshuus“ verbindet ihn aufs Neue mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, mit dem er auch die Musik zur preisgekrönten Tatort-Folge „Im Schmerz geboren“ einspielte und im Herbst 2015 als neues Projekt das Filmkonzert „2001 – Odyssee im Weltraum“ in der Alten Oper Frankfurt dirigiert. Neben einer Vielzahl von Filmkonzerten leitet Frank Strobel in der Saison 2015/2016 die Aufführung von „Tartüff“ als wiederentdeckte Stummfilmpräsentation im Rahmen von „Kino Varieté“ in der Komischen Oper Berlin und ein filmmusikalisches Experiment des RSB mit der thematischen Verbindung des Kurzfilms „Pacific 231“ (Musik: Arthur Honegger) und Walther Ruttmanns „Berlin, Sinfonie einer Großstadt“ (Musik: Edmund Meisel). Strobel dirigiert die Filarmonica della Scala in Mailand zu „Metropolis“, die Hamburger Symphoniker zu „Blancanieves“ von Pablo Berger (Musik: Alfonso de Vilallonga), das Hong Kong Philharmonic zu „Goldrausch“ von Charlie Chaplin. Außerdem steht die Uraufführung der Neukomposition zu dem Film „Love“ mit dem Philharmonia Orchestra und dem Geiger Vadim Repin in der Londoner Royal Festival Hall auf dem Programm, sowie ein Symphoniekonzert mit Werken von Dvorak und Schostakowitsch mit dem Poznán Philharmonic Orchestra.

Enge künstlerische Beziehungen verbinden Frank Strobel mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Finnish Radio Symphony Orchestra, hr-Sinfonieorchester, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem London Symphony Orchestra, MDR Sinfonieorchester Leipzig, Orchestre National de Lyon, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Staatskapelle Weimar und dem WDR Funkhausorchester, sowie der Kölner Philharmonie, der Pariser Philharmonie und dem Wiener Konzerthaus. Frank Strobel leistet seit Jahren Pionierarbeit im interdisziplinären Bereich von Film und Musik und ist einer der Protagonisten der Film in concert Bewegung. Durch sein Engagement hat der Stummfilm Einzug in führende Opern- und Konzerthäuser gehalten. Er verfügt sowohl über umfassende Kenntnis des Konzertrepertoires der Klassik, Romantik und des 20. Jahrhunderts, als auch über eine reiche Erfahrung als Dirigent, Arrangeur, Bearbeiter, Produzent und Studiomusiker. Strobel ist als Berater für das Stummfilmprogramm von ZDF/arte tätig und seit 2000 künstlerischer Leiter der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE, die er mitbegründete und die sich um eine historisch informierte Aufführungspraxis der Filmmusik verdient gemacht hat.

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Frank Strobel / Dirigent

Neben seiner filmmusikalischen Tätigkeit hat Frank Strobel internationale Anerkennung für Erstund Wiederaufführungen von Werken der Komponisten Franz Schreker, Alexander von Zemlinsky und Siegfried Wagner erlangt. Er überschreitet die Grenzen zwischen beiden Genres, die er ohnehin für überflüssig hält. Nicht zuletzt deshalb fand der große russische Komponist Alfred Schnittke in Strobel einen geistesverwandten Freund und idealen Interpreten seiner Werke: so bearbeitete Strobel …

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Neben seiner filmmusikalischen Tätigkeit hat Frank Strobel internationale Anerkennung für Erstund Wiederaufführungen von Werken der Komponisten Franz Schreker, Alexander von Zemlinsky und Siegfried Wagner erlangt. Er überschreitet die Grenzen zwischen beiden Genres, die er ohnehin für überflüssig hält. Nicht zuletzt deshalb fand der große russische Komponist Alfred Schnittke in Strobel einen geistesverwandten Freund und idealen Interpreten seiner Werke: so bearbeitete Strobel unter anderem eine Auswahl seiner Filmmusiken als Konzertsuiten. Die Einspielungen auf CD mit dem RSB wurden 2005 und 2006 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Er hat außerdem Sergej Prokofjews Musik zum Film „Alexander Newski“ rekonstruiert, ediert und mit dem RSB im Konzerthaus Berlin 2004 uraufgeführt, dem die Aufführung im Bolshoi Moskau folgte. In der Semperoper Dresden fand 2006 die Wiederaufführung des „Rosenkavalier“-Films mit der Originalmusik von Richard Strauss und der Sächsischen Staatskapelle statt und mit der NDR Radiophilharmonie führte er in der Londoner Royal Albert Hall „Matrix live“ (Musik: Don Davis) auf.

2014 realisierte Strobel mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France die Uraufführung der neuen Partitur von Philippe Schoeller zum Film „J’accuse“ im Pariser Salle Pleyel. Eine ZDF/arte Produktion der „Chronik von Grieshuus“ verbindet ihn aufs Neue mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, mit dem er auch die Musik zur preisgekrönten Tatort-Folge „Im Schmerz geboren“ einspielte und im Herbst 2015 als neues Projekt das Filmkonzert „2001 – Odyssee im Weltraum“ in der Alten Oper Frankfurt dirigiert. Neben einer Vielzahl von Filmkonzerten leitet Frank Strobel in der Saison 2015/2016 die Aufführung von „Tartüff“ als wiederentdeckte Stummfilmpräsentation im Rahmen von „Kino Varieté“ in der Komischen Oper Berlin und ein filmmusikalisches Experiment des RSB mit der thematischen Verbindung des Kurzfilms „Pacific 231“ (Musik: Arthur Honegger) und Walther Ruttmanns „Berlin, Sinfonie einer Großstadt“ (Musik: Edmund Meisel). Strobel dirigiert die Filarmonica della Scala in Mailand zu „Metropolis“, die Hamburger Symphoniker zu „Blancanieves“ von Pablo Berger (Musik: Alfonso de Vilallonga), das Hong Kong Philharmonic zu „Goldrausch“ von Charlie Chaplin. Außerdem steht die Uraufführung der Neukomposition zu dem Film „Love“ mit dem Philharmonia Orchestra und dem Geiger Vadim Repin in der Londoner Royal Festival Hall auf dem Programm, sowie ein Symphoniekonzert mit Werken von Dvorak und Schostakowitsch mit dem Poznán Philharmonic Orchestra.

Enge künstlerische Beziehungen verbinden Frank Strobel mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Finnish Radio Symphony Orchestra, hr-Sinfonieorchester, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem London Symphony Orchestra, MDR Sinfonieorchester Leipzig, Orchestre National de Lyon, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Staatskapelle Weimar und dem WDR Funkhausorchester, sowie der Kölner Philharmonie, der Pariser Philharmonie und dem Wiener Konzerthaus. Frank Strobel leistet seit Jahren Pionierarbeit im interdisziplinären Bereich von Film und Musik und ist einer der Protagonisten der Film in concert Bewegung. Durch sein Engagement hat der Stummfilm Einzug in führende Opern- und Konzerthäuser gehalten. Er verfügt sowohl über umfassende Kenntnis des Konzertrepertoires der Klassik, Romantik und des 20. Jahrhunderts, als auch über eine reiche Erfahrung als Dirigent, Arrangeur, Bearbeiter, Produzent und Studiomusiker. Strobel ist als Berater für das Stummfilmprogramm von ZDF/arte tätig und seit 2000 künstlerischer Leiter der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE, die er mitbegründete und die sich um eine historisch informierte Aufführungspraxis der Filmmusik verdient gemacht hat.

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Khatia Buniatishvili / Klavier

Khatia Buniatishvili wuchs in Georgien auf. Sehr früh wurde ihre außergewöhnliche Begabung erkannt, und so debütierte sie bereits sechsjährig als Solistin mit Orchester. Mit zehn Jahren folgte sie ersten Einladungen zu Gastspielen in die Schweiz, nach Holland, Frankreich, Deutschland, Belgien, Italien, Österreich, Russland, Israel und in die USA. Während des Studiums am staatlichen Konservatorium in Tiflis gewann sie 2003 den Sonderpreis des Horowitz-Wettbewerbs in Kiew und den 1. Preis ...

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Khatia Buniatishvili wuchs in Georgien auf. Sehr früh wurde ihre außergewöhnliche Begabung erkannt, und so debütierte sie bereits sechsjährig als Solistin mit Orchester. Mit zehn Jahren folgte sie ersten Einladungen zu Gastspielen in die Schweiz, nach Holland, Frankreich, Deutschland, Belgien, Italien, Österreich, Russland, Israel und in die USA.

Während des Studiums am staatlichen Konservatorium in Tiflis gewann sie 2003 den Sonderpreis des Horowitz-Wettbewerbs in Kiew und den 1. Preis des Elizabeth Leonskaja Scholarship. Beim Klavierwettbewerb in Tiflis 2003 machte sie die Bekanntschaft mit Oleg Maisenberg, der sie zum Wechsel an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst nach Wien bewegte. Beim 12. Arthur-Rubinstein-Wettbewerb 2008 gewann sie den 3. Preis sowie die Auszeichnungen »Best Performer of a Chopin Piece« und »Audience Favorite«.

Orchester-Einladungen führten die Pianistin unter anderem zum Orchestre de Paris, dem Orchestre National de France, dem Philharmonia Orchestra London, dem London Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, den Sinfonierochestern des WDR und des NDR, den Wiener Symphonikern, dem Los Angeles Philharmonic und der San Francisco Symphony unter namhaften Dirigenten wie Andrey Boreyko, Semyon Bychkov, Myung-Whun Chung, Daniele Gatti, Paavo Järvi, Philippe Jordan, Vladimir Jurowski, Mikhail Pletnev, Zubin Mehta, Kent Nagano, Andrés Orozco-Estrada und David Zinman.

Ebenso ist Khatia Buniatishvili häufig kammermusikalisch zu erleben, ihre Partmer sind dann u. a. Lisa Batiashvili, Renaud Capuçon, Sol Gabetta, Gidon Kremer, Truls Mork oder auch ihre Schwester Gvantsa.

2010 wurde sie mit dem Borletti-Buitoni Trust Award ausgezeichnet und ist in die Reihe der BBC New Generation Artists aufgenommen worden. Vom Musikverein und dem Konzerthaus Wien wurde sie für die Saison 2011/2012 zum Rising Star nominiert. Große Anerkennung erhielt Khatia Buniatishvili 2012 mit dem Echo Klassik als „Beste Newcomerin des Jahres“. Konzertresidenzen als »Junge Wilde« von 2012 bis 2015 am Konzerthaus Dortmund und in der Saison 2015/16 im Musikverein in Wien mit drei Kammermusikprojekten.

In der Saison 2014/15 spielte Khatia Buniatishvili unter anderem Konzerte im Musikverein in Wien, im Salle Pleyel in Paris, in der Carnegie Hall in New York, beim Verbier Festival, den Salzburger Festspielen und auf dem iTunes Festival in London, sowie eine Deutschlandtournee zusammen mit Paavo Järvi und dem Orchestre de Paris, Konzerte mit Israel Philharmonic und Zubin Mehta, den Bamberger Symphonikern und dem Beethovenorchester Bonn. Zu ihren Highlights in 2015/16 zählten Konzerte mit Los Angeles Philharmonic, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Gürzenichorchester Köln, sowie Tourneen mit der Kremerata Baltica, dem Orchestre de Paris und eine Asientournee mit dem Luzerner Sinfonieorchester, Solo-Rezitale in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, London, Paris und Wien.

Khatia Buniatishvili spricht fünf Sprachen.

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