KONZERTKALENDER

Wiederholung des Programmes am 31. Dezember 2017 um 16.00 Uhr

30. Dezember 2017

Samstag / 20.00 Uhr

Konzerthaus Berlin

Vladimir Jurowski

Christina Landshamer / Sopran

Maria Gortsevskaya / Alt

Torsten Kerl / Tenor

Dietrich Henschel / Bass

Dietrich Henschel / Sprecher

Rundfunkchor Berlin

Benjamin Goodson / Choreinstudierung

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Arnold Schönberg

"A Survivor from Warsaw" (Ein Überlebender aus Warschau)
für Sprecher, Männerchor und Orchester op. 46

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode "An die Freude" mit Orchesterretuschen von Gustav Mahler

18.45 Uhr, Werner-Otto-Saal
Einführung von Steffen Georgi

„Ein Überlebender aus Warschau” erklingt vor dem 4. Satz der 9. Sinfonie.

Konzerteinführung zum Nachhören

 Stadtplan

 Programmheft (PDF)

Partner in der roc berlin

Konzert mit

Sendetermin:

31. Dezember 2017

21.05 Uhr

Brüder sollt ihr sein

„Kunst ist der Notschrei jener, die an sich das Schicksal der Menschheit erleben. Die nicht mit ihm sich abfinden, sondern sich mit ihm auseinandersetzen. Die nicht stumpf den Motor dunkler Mächte bedienen, sondern sich ins laufende Rad stürzen, um die Konstruktion zu begreifen. Die nicht die Augen abwenden, um sich vor Emotionen zu behüten, sondern sie aufreißen, um anzugehen, was angegangen werden muß. Die aber oft die Augen schließen, um wahrzunehmen, was die Sinne nicht vermitteln, um innen zu schauen, was nur scheinbar außen vorgeht. Und innen, in ihnen, ist die Bewegung der Welt; nach außen dringt nur der Widerhall: das Kunstwerk!“
Diese Gedanken von Arnold Schönberg, dargelegt 1910 in den „Aphorismen“, könnten für Ludwig van Beethoven formuliert sein oder für Gustav Mahler oder für viele andere Komponisten – Seismographen, Ärzte am Leibe der Zeit, wie es Carl Sternheim formulierte. Aber sie gelten auch für Arnold Schönberg selbst. Denn die Musik spricht aus, was nicht zu sagen ist.

Biografien

Vladimir Jurowski / Dirigent

Seit September 2017 ist Vladimir Jurowski Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Er gilt als einer der gefragtesten Dirigenten unserer Zeit, der weltweit für sein präzises musikalisches Können und sein experimentierfreudiges künstlerisches Engagement gefeiert wird. Geboren in Moskau, begann er am dortigen Konservatorium seine musikalische Ausbildung. 1990 zog er mit seiner Familie nach Deutschland, wo er sein …

Icon Arrow

Seit September 2017 ist Vladimir Jurowski Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Er gilt als einer der gefragtesten Dirigenten unserer Zeit, der weltweit für sein präzises musikalisches Können und sein experimentierfreudiges künstlerisches Engagement gefeiert wird. Geboren in Moskau, begann er am dortigen Konservatorium seine musikalische Ausbildung. 1990 zog er mit seiner Familie nach Deutschland, wo er sein Studium an den Musikhochschulen in Berlin und Dresden abschloss. 1995 debütierte er auf internationaler Ebene beim Wexford Festival mit Rimsky-Korsakows „Mainacht“ und im selben Jahr am Royal Opera House Covent Garden mit „Nabucco“.

2003 wurde Vladimir Jurowski zum Ersten Gastdirigenten des London Philharmonic Orchestra ernannt und ist seit September 2007 dessen Chefdirigent. Darüber hinaus ist er einer von vier Principal Artists des Orchestra of the Age of Enlightenment und Künstlerischer Leiter des Akademischen Staatsorchesters der Russischen Föderation „Jewgeni Swetlanow“, mit dem er in Moskau ein erfolgreiches Profil mit einem besonderen Fokus auf zeitgenössischem Repertoire entwickelt hat. Im März 2018 wurde er zum Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper in München ab der Spielzeit 2021/2022 ernannt. In der Vergangenheit war er Erster Kapellmeister der Komischen Oper Berlin (1997-2000), Erster Gastdirigent des Teatro Comunale di Bologna (2000-2003), Erster Gastdirigent des Russischen Nationalorchesters (2005-2009) und Musikdirektor der Glyndebourne Festival Opera (2001-2013).

Vladimir Jurowski arbeitet jährlich mit dem Chamber Orchestra of Europe zusammen und tritt regelmäßig mit dem London Philharmonic Orchestra bei internationalen Festivals wie den BBC Proms und dem George Enescu Festival in Bukarest auf. Eine stete Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit den führenden Orchestern Europas und Nordamerikas, wie z.B. dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, der Dresdner Staatskapelle, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Boston, dem Cleveland und dem Philadelphia Orchestra sowie dem New York Philharmonic. Auch die Berliner und die Wiener Philharmoniker sowie das Tonhalle-Orchester Zürich hat er dirigiert.

Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2015/2016 und darüber hinaus gehören seine Rückkehr zu den Orchestern in New York, Boston, Cleveland, Philadelphia und Amsterdam, sein Debüt bei den Salzburger Osterfestspielen an der Spitze der Dresdner Staatskapelle sowie Auftritte mit den Wiener Symphonikern. Beim London Philharmonic Orchestra wird er u.a. „Das Rheingold“ sowie die Weltpremiere von Alexander Raskatovs „Green Mass“ leiten.

Als engagierter Operndirigent debütierte Jurowski 1999 mit „Rigoletto“ an der Metropolitan Opera New York und war seitdem u.a. mit „Jenůfa“, „Hänsel und Gretel“ und „Die Frau ohne Schatten“ erneut dort zu Gast. Er dirigierte an der Welsh National Opera, der Opera National de Paris, der Mailänder Scala, am Bolshoi-Theater sowie an der Dresdner Semperoper. Beim Opernfestival in Glyndebourne leitete er Werke wie „Die Zauberflöte“, „La Cenerentola“, „Otello“, „Tristan und Isolde“, „Ariadne auf Naxos“ und Peter Eötvös’ „Love and Other Demons“. 2015 kehrte er an die Komische Oper Berlin für eine weltweit gefeierte Neuproduktion von „Moses und Aron“ zurück. Zukünftige Engagements schließen sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper mit Prokofjews „Der feurige Engel“, sein Debüt bei den Salzburger Festspielen mit „Wozzeck“ und seine Rückkehr nach Glyndebourne als Gastdirigent für die Weltpremiere von Brett Deans „Hamlet“ ein.

Mit dem London Philharmonic Orchestra hat Vladimir Jurowski eine große Anzahl von Live-Aufnahmen auf dem LPO Live Label veröffentlicht, darunter alle Brahms-Sinfonien und Mahlers Sinfonien Nr. 1 und 2, Rachmaninows „Sinfonische Tänze“ sowie Tschaikowskys Sinfonien Nr. 1, 4, 5 und 6. Außerdem nahm Jurowski für PENTATONE Schnittkes Sinfonie Nr. 3 mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie eine Reihe von russischen Werken mit dem Russian National Orchestra auf. Seine Amtszeit als Musikdirektor in Glyndebourne wurde ebenfalls durch CD- und DVD-Aufnahmen dokumentiert, zu denen u.a. preisgekrönte Aufnahmen von „Tristan und Isolde“ und „Ariadne auf Naxos“ gehören.

Icon Arrow

Christina Landshamer / Sopran

Die gebürtige Münchnerin Christina Landshamer studierte an der Hochschule für Musik und Theater bei Angelica Vogel sowie anschließend in der Liedklasse von Konrad Richter und in der Solistenklasse bei Dunja Vejzovic an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Heute ist sie eine vielseitige und weltweit gefragte Konzert-, Opern- und Liedsängerin. Ihre Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Daniel Harding, Kent Nagano, Sir Roger Norrington, Stéphane Denève, Christian Thielemann ...

Icon Arrow

Die gebürtige Münchnerin Christina Landshamer studierte an der Hochschule für Musik und Theater bei Angelica Vogel sowie anschließend in der Liedklasse von Konrad Richter und in der Solistenklasse bei Dunja Vejzovic an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Heute ist sie eine vielseitige und weltweit gefragte Konzert-, Opern- und Liedsängerin. Ihre Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Daniel Harding, Kent Nagano, Sir Roger Norrington, Stéphane Denève, Christian Thielemann oder Riccardo Chailly führt sie zu bedeutenden Orchestern in Europa wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Münchner Philharmonikern, dem SWR Sinfonieorchester, Concertgebouw Orkest, Freiburger Barockorchester, Tonhalle-Orchester Zürich, Orchestre de Paris, aber auch in die USA und Kanada zum New York Philharmonic Orchestra, dem Pittsburgh und dem Montreal Symphony Orchestra.

In der letzten Saison gab Christina Landshamer ihr US-Debüt an der Lyric Opera of Chicago als Sophie im Rosenkavalier, gefolgt von ihrem Debüt in New York mit dem Ensemble Midtvest in
der Weill Recital Hall der Carnegie Hall. Auch in dieser Saison ist sie häufiger Gast in Amerika: Beim Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck singt sie Konzerte mit Mahlers Auferstehungssymphonie, die auch für CD mitgeschnitten werden. Gleich zweimal ist sie zu Gast beim New York Philharmonic Orchestra unter Alan Gilbert: in Händels Messiah und in Mahlers 4. Sinfonie, mit der sie das Orchester auch auf einer Europatournee begleitet, mit Stationen in Essen, Budapest, Wien, London, Hamburg und Kopenhagen. Hierzulande ist sie im spannenden Hamburger Eröffnungsmonat mit der NDR Elbphilharmonie Hamburg unter Thomas Hengelbrock in Haydns Schöpfung zu erleben, mit dem RSB unter Vladmir Jurowski in Mozarts Requiem, auf Tournee mit dem Orchestre des Champs-Elysées unter Philippe Herreweghe in der 9. Sinfonie von Beethoven, mit Mendelssohns Lobgesang zum ersten Mal bei der Accademia di Santa Cecilia in Rom unter Pablo Heras-Casado oder erneut mit dem Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt in Bachs h-moll-Messe sowie in Haydns Jahreszeiten, diesmal am Pult Trevor Pinnock.

Ihre ersten Opernerfahrungen machte Christina Landshamer an der Stuttgarter Staatsoper, an der Opéra du Rhin in Straßburg sowie an der Komischen Oper in Berlin. Am Theater an der Wien arbeitete sie als Clarice in Haydns Il mondo della luna mit Nikolaus Harnoncourt. Bei den Salzburger Festspielen gab sie ihren Einstand als Frasquita in Carmen (Simon Rattle/Berliner Philharmoniker). In Simon McBurneys gefeierter Neuproduktion von Mozarts Zauberflöte an der Oper Amsterdam unter Marc Albrecht hatte Christina Landshamer Ende 2012 ihr umjubeltes Debüt als Pamina. Mit Christian Thielemann war sie in der Dresdner Silvestergala an der Seite von Anna Netrebko und als Ännchen in der Jubiläums-Neuproduktion von Webers Freischütz zu erleben. 2014 debütierte sie in Glyndebourne als Almirena/Rinaldo und 2015 an der Bayerischen Staatsoper als Pamina. Nach dem Rosenkavalier in Chicago ist sie 2016 in der Schweiz am Theater St. Gallen als Susanna in einer Neuproduktion von Mozarts Nozze di Figaro zu hören.

Mit ihrer warmen, lyrischen Sopranstimme ist die Sopranistin darüber hinaus eine ideale Liedsängerin: Ihre erste gemeinsame CD mit Gerold Huber, auf der die beiden sehr einzigartig Lieder von Robert Schumann und Viktor Ullmann kombinieren, erschien im Sommer 2016 bei dem Label Oehms Classics. Das Duo ist bei der Schubertiade Schwarzenberg, in Regensburg und in der Londoner Wigmore Hall zu erleben.

Christina Landshamer kann bereits eine umfangreiche Diskographie vorweisen: u. a. beide Haydn-Oratorien Jahreszeiten und Schöpfung unter Philippe Herreweghe (PHI), Bizets Carmen unter Simon Rattle (CD und DVD bei EMI Classics), Matthäus-Passion von J. S. Bach unter Riccardo Chailly (DECCA). Darüber hinaus liegen verschiedene DVD-Einspielungen mit der vielseitigen Sopranistin vor: Haydns Il mondo della luna (Concentus musicus/Nikolaus Harnoncourt, Unitel Classica), Bachs Matthäus-Passion und Mahlers Sinfonie Nr. 4 (beides Gewandhausorchester Leipzig/Riccardo Chailly, Accentus), sowie Mozarts Zauberflöte (Nederlandse Opera – Opus Arte).

Icon Arrow

Maria Gortsevskaya / Alt

Die Mezzosopranistin Maria Gortsevskaya wurde in St. Petersburg geboren, wo sie ihr Studium am dortigen Konservatorium absolviert hat. Sie gewann den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb Verviers, Belgien (1995). Im Alter von 19 Jahren ...

Icon Arrow

Die Mezzosopranistin Maria Gortsevskaya wurde in St. Petersburg geboren, wo sie ihr Studium am dortigen Konservatorium absolviert hat. Sie gewann den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb Verviers, Belgien (1995).

Im Alter von 19 Jahren debütierte Maria Gortsevskaya als Fjodor in BORIS GODUNOW am Mariinski-Theater. Zusätzlich trat sie u. a. als Olga, Cherubino, Rosina, Cenerentola, Isabella (L’ ITALIANA IN ALGERI), Siebel (FAUST), Mercedes (CARMEN) auf und beteiligten sich an der durch Andrei Konchalovsky inszenierten Produktion von Prokofjews KRIEG UND FRIEDEN.
Sie sang mit dem Ensemble des Mariinski-Theater am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Metropolitan Opera New York, in Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien, den Niederlanden, Spanien und den USA.

Zu ihren gefeierten Rollenporträts gehören Dorabella und Rosina. Die Rosina sang und spielte sie in Dario Fos Inszenierung von IL BARBIERE DI SIVIGLIA, dirigiert von Marco Boemi auf einer Tournee durch die Niederlande, Deutschland und Großbritannien.
Maria Gortsevskaya interpretierte die Melibea in IL VIAGGIO A REIMS (beim Rossini Opera Festival, Pesaro), Fjodor in BORIS GODUNOW (La Monnaie, Brüssel), Baba the Turk in THE RAKE’S PROGRESS (Festival Mozart, La Coruna und Bologna, Regie: Calixto Bieto), Clarina in Rossinis LA CAMBIALE DI MATRIMONIO, die Giustizia in DIE SCHULDIGKEIT DES ERSTEN GEBOTS von Mozart (beide Produktionen auf dem Rossini Opera Festival, Pesaro), die Äbtissin in DER FEURIGE ENGEL von Prokofjew (La Monnaie, Brüssel) und La Marchesa Clarice in Rossinis LA PIETRA DEL PARAGONE (Teatro Real, Madrid). In jüngerer Zeit sang sie Emilia in OTELLO von Rossini (Rossini Opera Festival, Pesaro) und Olga in EUGEN ONEGIN (Glyndebourne Festival).
In 2008 - 2009 war sie als Der Hass in der Neuproduktion ARMIDA von Gluck (Komische Oper Berlin), and Blanche in IGROK von Prokofiev (Lyon).
In 2009-2010 war sie Olga in EUGENE ONEGIN an der Staatsoper Unter den Linden unter der Leitung von Daniel Barenboim, Orfeo in Gluck's ORFEO ED EURIDICE (Köln), Wellgunde in DAS RHEINGOLD (La Scala, Milano & Staatsoper Unter den Linden), Dorabella in COSI FAN TUTTE (Staatsoper Unter den Linden).
Ihr umfangreiches Konzertrepertoire umfasst Werke von Schostakowitsch, Pergolesi, Rossini, Haydn, Mozart, Händel, Vivaldi und Satie. Sie gab u.a. Solokonzerte und Konzerte im Théâtre du Châtelet, im Concertgebouw Amsterdam und während der White Nights Festivals in St. Petersburg (als Antonio in Cimarosas CLEOPATRA).

2011 debütierte die Künstlerin mit Mozarts REQUIEM und KRÖNUNGSMESSE in Holland, sang die ALT-RHAPSODIE von Johannes Brahms am Bolshoi Theater Moskau.

Maria Gortsevskaya war bei vielen Audio- und Video-Aufnahmen wie KRIEG UND FRIEDEN und DER FEURIGE ENGEL für Philips, COSÌ FAN TUTTE für Euro-Radio mit der lettischen National Opera und LA CAMBIALE DI MATRIMONIO für Dynamic (Rossini Opera Festival), RING DES NIBELUNGEN für ART HAUS Musik, Ko-Produktion Berliner Staatsoper und Mailänder Scala beteiligt. Auf eine Einladung von Regisseur Tony Palmer beteiligte sie sich an den Dreharbeiten von PARSIFAL mit Plácido Domingo in der Titelpartie.

2013 war Maria Gortsevskaya als Wellgunde in DAS RHEINGOLD und GÖTTERDÄMMERUNG an der Mailander Scala und bei den BBC Proms in London unter der musikalischen Leitung von Daniel Bareinboim zu hören. 2014 debütierte Maria Gortsevskaya in der Neuproduktion DIE LEGENDE VON DER UNSICHTBAREN STADT KITEG UND DER JUNGFRAU FEVRONIA (R.: Dmitri Tcherniakov, M.: Josep Pons) am Liceu Barcelona.

In der Spielzeit 2014/2015 gab die Künstlerin u.a ein Solokonzert in Hamburg (Humboldt Professur) mit Werken von Borodin, Balakirev, Rimsky-Korsakov und Brahms und debütierte mit Russian National Orchestra unter der musikalischen Leitung von Mikhail Pletnev.
Zudem debütierte sie in Kopenhagen und Malmö als Olga in der Neuproduktion EUGEN ONEGIN bei dem COPENHAGEN OPERA FESTIVAL und gab ein Konzert und einen Liederabend im Rahmen der Schostakowitsch-Tage 2015 mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Vladimir Jurowki.

Seit 2008 lebt die Künstlerin in Berlin.

http://gortsevskaya.com/

Icon Arrow

Torsten Kerl / Tenor

Der junge deutsche Tenor gehört zu den weltweit gefragtesten Sängern seines Fachs. Er gastiert an allen wichtigen internationalen Opernhäusern, unter anderem an der Staatsoper Wien, Metropolitan Opera New York, Deutschen Oper Berlin, San Francisco Opera, Royal Opera Covent Garden London ...

Icon Arrow

Der junge deutsche Tenor gehört zu den weltweit gefragtesten Sängern seines Fachs. Er gastiert an allen wichtigen internationalen Opernhäusern, unter anderem an der Staatsoper Wien, Metropolitan Opera New York, Deutschen Oper Berlin, San Francisco Opera, Royal Opera Covent Garden London, Semperoper Dresden, Scala di Milano, New National Tokyo Opera, Nederlandse Opera Amsterdam, Staatsoper München, Gran Teatro del Liceo Barcelona, Palau de les Arts Valencia, Opera National de Paris (Bastille), Châtelet Paris, Opera du Lyon, Staatsoper Hamburg, Teatro Carlo Felice Genova, Den Norske Opera Oslo, Kungliga Operan Stockholm, Opera de Munt Brüssel, Maggio Musicale Fiorentino.
Torsten Kerl begann zunächst als professioneller Solo-Oboist (Orchestermusiker und Instrumental-Solist) und wurde dann schnell Sänger. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, Förder-Preise und Stipendien.
Im Jahr 2000 gewann er einen "Grammy Award“ im Bereich "Beste internationale Opernaufnahme des Jahres".
Torsten Kerl ist häufiger Gast bei internationalen Festivals wie z.B. bei den Bayreuther Festspielen („Holländer“ und „Meistersinger“), den Salzburger Festspielen (Mozart-Requiem, „Liebe der Danae“, „Die tote Stadt“), beim Edinburgh Festival („Lohengrin“), dem Glyndebourne Festival („Fidelio“ und „Tristan“), dem Festival in Orange („Holländer“), dem Aarhus Opernfestival in Dänemark („Die tote Stadt“ und „Tristan“) und dem Festival in Savonlinna in Finnland („Lohengrin“).
Er konzertiert unter anderem regelmäßig mit den Wiener Philharmonikern, London Philharmonic Orchestra, London Symphonic Orchestra, Berliner Philharmonikern, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Bamberger Sinfoniker, WDR Philharmoniker Köln, HR Philharmoniker Frankfurt, NDR Philharmoniker Hamburg, BR Philharmonikern München, Amsterdam Concertgebouw Orchester, Orchestre de Radio France, Orchestre de la Suisse Romande, Dresdener Staatskapelle, Accademia di Santa Cecilia di Roma.
Ein besonderer Repertoire-Schwerpunkt ist das deutsche Fach, so gehört Torsten Kerl weltweit zu den wenigen Tenören, die regelmäßig alle großen Wagner-Partien interpretieren (Rienzi, Erik, Tannhäuser, Lohengrin, Loge, Siegmund, beide Siegfriede, Tristan, Stolzing, und Parsifal). Außerdem singt Torsten Kerl regelmäßig den Max („Freischütz“), Paul („Tote Stadt“), Florestan („Fidelio“), Pedro („Tiefland“) und Kaiser („Frau ohne Schatten“).
Daneben gastiert er aber auch regelmäßig im französischen Fach mit Don José („Carmen“) und Samson („Samson et Dalila“), im russischen Fach mit Grigori („Boris Godunov“) und Hermann („Pique Dame“) und im italienischen Fach mit Otello („Otello“), Turriddu („Cavalleria Rusticana“) und Dick Johnson („Fanciulla del West“).

Wichtige Stationen in seiner Karriere:
2008/09
San Francisco Paul / “Die tote Stadt“
Deutsche Oper Berlin Titelpartie / “Tannhäuser“
ROH Covent Garden Erik / “Der fliegende Holländer“
ROH Covent Garden Paul / “Die tote Stadt“ “
Glyndebourne Festival Tristan / “Tristan und Isolde“

2009/10
Deutsche Oper Berlin Titelpartie / “Rienzi“
Maggio Musicale Fiorentino Kaiser / „Frau ohne Schatten“

2010/11
Deutsche Oper Berlin Pedro / “Tiefland”
Marseille Samson / „Samson et Dalila“
Paris Bastille Siegfried / „Siegfried“
Paris Bastille Siegfried / „Götterdämmerung –

Icon Arrow

Dietrich Henschel / Bass

Der gebürtige Berliner Dietrich Henschel debütierte 1990 bei der Münchner Biennale und war bis 1995 Ensemblemitglied an der Oper Kiel, wo er unter anderem den Grafen Almaviva („Le nozze di Figaro“), Pelléas („Pelléas et Mélisande“) sowie die Titelpartien von Henzes „Der Prinz von Homburg“ und Monteverdis „L’Orfeo“ sang ...

Icon Arrow

Der gebürtige Berliner Dietrich Henschel debütierte 1990 bei der Münchner Biennale und war bis 1995 Ensemblemitglied an der Oper Kiel, wo er unter anderem den Grafen Almaviva („Le nozze di Figaro“), Pelléas („Pelléas et Mélisande“) sowie die Titelpartien von Henzes „Der Prinz von Homburg“ und Monteverdis „L’Orfeo“ sang.

Seine internationale Karriere, die ihn an die bedeutendsten europäischen Opernhäuser führte, begann mit einer Produktion von Busonis „Dokter Faust“ an der Opéra National de Lyon, für deren CD-Aufnahme Dietrich Henschel einen Grammy Award erhielt und die am Théâtre du Châtelet wiederaufgenommen wurde. Es folgten Engagements unter anderem an der Opéra de Paris, an der Nederlandse Opera Amsterdam, der Deutschen Oper Berlin, dem Teatro Real Madrid, beim Maggio Musicale Fiorentino und an der Bayerischen Staatsoper München in Rollen wie Wolfram („Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“), Beckmesser („Die Meistersinger von Nürnberg“), Ulisse („Il ritorno d’Ulisse in Patria“), Dr. Schön („Lulu“) und die Titelpartien in „Don Giovanni“ und „Wozzeck”. Auch in zahlreichen Opern-Uraufführungen stand Henschel auf der Bühne.

Neben dem Musiktheater widmet sich Dietrich Henschel intensiv dem Lied- und Oratoriengesang, was durch zahlreiche Aufnahmen dokumentiert ist. Besonders zu erwähnen sind seine interdisziplinären Projekte, wie die Theateradaption von Schuberts „Schwanengesang“ mit dem Titel „Wenn ich sein Antlitz sehe“, die an diversen europäischen Bühnen zur Aufführung gelangte (u.a. am Théâtre Royal de la Monnaie, der Komischen Oper Berlin und dem Theater an der Wien), oder die Filmprojekte zur Aufführung im Live-Konzert „Irrsal“ (2013) nach Musik von Hugo Wolf und „Wunderhorn“ (2015) zu den Wunderhorn-Liedern von Gustav Mahler.

Icon Arrow

Dietrich Henschel / Bass

Der gebürtige Berliner Dietrich Henschel debütierte 1990 bei der Münchner Biennale und war bis 1995 Ensemblemitglied an der Oper Kiel, wo er unter anderem den Grafen Almaviva („Le nozze di Figaro“), Pelléas („Pelléas et Mélisande“) sowie die Titelpartien von Henzes „Der Prinz von Homburg“ und Monteverdis „L’Orfeo“ sang ...

Icon Arrow

Der gebürtige Berliner Dietrich Henschel debütierte 1990 bei der Münchner Biennale und war bis 1995 Ensemblemitglied an der Oper Kiel, wo er unter anderem den Grafen Almaviva („Le nozze di Figaro“), Pelléas („Pelléas et Mélisande“) sowie die Titelpartien von Henzes „Der Prinz von Homburg“ und Monteverdis „L’Orfeo“ sang.

Seine internationale Karriere, die ihn an die bedeutendsten europäischen Opernhäuser führte, begann mit einer Produktion von Busonis „Dokter Faust“ an der Opéra National de Lyon, für deren CD-Aufnahme Dietrich Henschel einen Grammy Award erhielt und die am Théâtre du Châtelet wiederaufgenommen wurde. Es folgten Engagements unter anderem an der Opéra de Paris, an der Nederlandse Opera Amsterdam, der Deutschen Oper Berlin, dem Teatro Real Madrid, beim Maggio Musicale Fiorentino und an der Bayerischen Staatsoper München in Rollen wie Wolfram („Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“), Beckmesser („Die Meistersinger von Nürnberg“), Ulisse („Il ritorno d’Ulisse in Patria“), Dr. Schön („Lulu“) und die Titelpartien in „Don Giovanni“ und „Wozzeck”. Auch in zahlreichen Opern-Uraufführungen stand Henschel auf der Bühne.

Neben dem Musiktheater widmet sich Dietrich Henschel intensiv dem Lied- und Oratoriengesang, was durch zahlreiche Aufnahmen dokumentiert ist. Besonders zu erwähnen sind seine interdisziplinären Projekte, wie die Theateradaption von Schuberts „Schwanengesang“ mit dem Titel „Wenn ich sein Antlitz sehe“, die an diversen europäischen Bühnen zur Aufführung gelangte (u.a. am Théâtre Royal de la Monnaie, der Komischen Oper Berlin und dem Theater an der Wien), oder die Filmprojekte zur Aufführung im Live-Konzert „Irrsal“ (2013) nach Musik von Hugo Wolf und „Wunderhorn“ (2015) zu den Wunderhorn-Liedern von Gustav Mahler.

Icon Arrow

Rundfunkchor Berlin / Chor

Mit rund 60 Konzerten jährlich und internationalen Gastspielen, darunter 2016 eine gefeierte Residenz beim White Light Festival des Lincoln Center in New York sowie die erste Südamerikatournee, zählt der Rundfunkchor Berlin zu den herausragenden Chören der Welt. Allein drei Grammy Awards stehen für die Qualität seiner Aufnahmen. Sein breit gefächertes Repertoire, ein flexibles, reich nuanciertes Klangbild, makellose Präzision und packende Ansprache machen den Profichor zum Partner bedeutender Orchester und Dirigenten, ...

Icon Arrow

Mit rund 60 Konzerten jährlich und internationalen Gastspielen, darunter 2016 eine gefeierte Residenz beim White Light Festival des Lincoln Center in New York sowie die erste Südamerikatournee, zählt der Rundfunkchor Berlin zu den herausragenden Chören der Welt. Allein drei Grammy Awards stehen für die Qualität seiner Aufnahmen. Sein breit gefächertes Repertoire, ein flexibles, reich nuanciertes Klangbild, makellose Präzision und packende Ansprache machen den Profichor zum Partner bedeutender Orchester und Dirigenten, darunter Sir Simon Rattle, Christian Thielemann oder Yannick Nézet-Séguin. In Berlin
besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern sowie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und ihren Chefdirigenten.

Internationales Aufsehen erregt der Rundfunkchor Berlin auch mit seinen interdisziplinären Projekten, die das klassische Konzertformat aufbrechen und Chormusik neu erlebbar machen. Für sein jüngstes Projekt »LUTHER dancing with the gods« arbeitet der Chor erstmals mit Regisseur Robert Wilson zusammen und reflektiert in einer einzigartigen Konzertperformance mit Musik von Bach, Nystedt und Reich Luthers Wirkung auf die Künste und in den Künsten. Die gefeierte szenische Umsetzung des Brahms-Requiems als »human requiem« durch Jochen Sandig und ein Team von Sasha Waltz & Guests reist nach Gastspielen u.a. in New York, Hongkong, Paris, Brüssel und Athen im Frühjahr 2018 erstmals nach Australasien.

Mit seinen Community-Projekten für unterschiedliche Zielgruppen – das große Mitsingkonzertin der Berliner Philharmonie, dasFest der Chorkulturenfür Chöre aus aller Welt und die Liederbörse für Berliner Schülerinnen und Schüler– möchte der Rundfunkchor Berlin möglichst viele Menschen zum Singen bringen. Seine breit angelegte Bildungsinitiative SING! zielt auf die nachhaltige Vernetzung verschiedener
Partner, um das Singen als selbstverständlichen Teil des Berliner Grundschulalltags zu fördern. Mit der Akademie und Schola sowie der Internationalen Meisterklasse Berlin setzt sich das Ensemble für den professionellen Sänger- und Dirigentennachwuchs ein.

1925 gegründet, feierte der Rundfunkchor Berlin 2015 sein 90-jähriges Bestehen. Der Chor wurde von Dirigenten wie Helmut Koch, Dietrich Knothe, Robin Gritton und Simon Halsey geprägt. Seit der Saison 2015/16 steht der Niederländer Gijs Leenaars als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter an der Spitze des Ensembles. Simon Halsey bleibt dem Chor als Ehrendirigent und Gastdirigent verbunden.

Der Rundfunkchor Berlin ist ein Ensemble der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlinin der Trägerschaft von Deutschlandradio, der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Berlin und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Icon Arrow