KONZERTKALENDER

11. März 2017

Samstag / 20.00 Uhr

Konzerthaus Berlin / Abo-Konzert

Robert Trevino

Robert Trevino

Dmitry Masleev / Klavier

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Anatoli Konstantinowitsch Ljadow

"Kikimora" - Legende für Orchester op. 63

Sergei Rachmaninow

Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43

Sergei Rachmaninow

Sinfonie Nr. 1 d-Moll op. 13

Teuflische Verwirrungen

Die unsichtbare russische Hexe Kikimora fordert Paganini, den Teufelsgeiger, heraus. Eifersüchtig ahmt Rachmaninow dessen bizarren Tanz nach. Dann schwört Rachmaninow Rache. Können Sie folgen, verehrte Damen und Herren, wollen Sie folgen?
Bei einem der weltweit renommiertesten Klavierwettbewerbe, dem 15. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb im Juli 2015, hat er den 1. Preis gewonnen. Damit empfiehlt sich der junge russische Pianist Dmitry Masleev für eine pianistische Karriere in der Nachfolge solcher früheren Preisträger wie Van Cliburn, Ashkenazy, Sokolov, Douglas, Beresovsky, Lugansky und Trifonov. Dmitry Masleev wurde 1988 in Ulan-Ude geboren. Beim RSB debütiert er 2017 an einem Abend mit ausschließlich russischer Musik genauso wie der amerikanische Dirigent Robert Trevino.
Von mitreißendem jugendlichem Schwung durchglüht, so könnte man die klangmächtige Sinfonie Nr. 1 von Sergei Rachmaninow bezeichnen. Er stellte sie unter das Motto von Sergei Tolstois Roman „Anna Karenina“, ein martialisches Bibelzitat: „Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr“. Und die Sinfonie trägt eine geheimnisvolle Widmung: „A. L.“ Da war wohl große Liebe im Spiel, unerfüllte natürlich. Die Musik der Sinfonie (und des ganzen Abends) weiß Aufwühlendes davon zu erzählen.

Biografien

Robert Trevino / Dirigent

Ab der Spielzeit 2017/18 ist Robert Trevino Musikdirektor des Basque National Orchestra. Im Dezember 2013, nach seinem Auftritt am Bolschoi-Theater als Vertretung von Vasily Sinaisky, bei dem er eine neue Produktion von Verdis „Don Carlo“ dirigierte und der als beispielloser Erfolg bezeichnet wurde, stand Robert Trevino auf einen Schlag im internationalen Rampenlicht. Trevino, der gebürtig aus Worth, Texas stammt, wurde vom enthusiastischen Publikum und der russischen Presse gleichermaßen gelobt: „Seit Van Cliburn hat es in Moskau keinen amerikanischen Erfolg dieser …

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Ab der Spielzeit 2017/18 ist Robert Trevino Musikdirektor des Basque National Orchestra.

Im Dezember 2013, nach seinem Auftritt am Bolschoi-Theater als Vertretung von Vasily Sinaisky, bei dem er eine neue Produktion von Verdis „Don Carlo“ dirigierte und der als beispielloser Erfolg bezeichnet wurde, stand Robert Trevino auf einen Schlag im internationalen Rampenlicht. Trevino, der gebürtig aus Worth, Texas stammt, wurde vom enthusiastischen Publikum und der russischen Presse gleichermaßen gelobt: „Seit Van Cliburn hat es in Moskau keinen amerikanischen Erfolg dieser Größenordnung mehr gegeben.“ Nach diesem Triumph dirigierte Trevino regelmäßig im Bolschoi, zahlreiche Auftritte für die darauf folgenden Saisons wurden geplant. Sein sensationeller Aufstieg wurde außerdem von Auftritten mit einigen der besten Orchester der Welt begleitet.

Amerikanische Opernfans kennen Trevino durch seine Arbeit mit Produktionen wie „Don Giovanni“ und „A Quiet Place“ an der New York City Opera sowie durch sein Mitwirken bei VOX: American Opera Series, in dessen Rahmen er an den Weltpremieren von fünf neuen Opern arbeitete. Im Sommer 2011 wurde Trevino von James Levine zum Seiji Ozawa Conducting Fellow des Tanglewood Music Festivals ausgewählt, in dessen Zuge er Mark Morris’ Produktion von Milhauds „Trios Operas Minutes“ leitete. Zu Beginn seiner Karriere verbrachte Trevino, einer Einladung des Music Directors Leif Segerstam folgend, einen Monat mit dem Philharmonischen Orchester Helsinki als Conductor in Residence und assistierte beim kompletten Zyklus von Sibelius’ Sinfonien. Zu seinen Mentoren zählen unter anderem David Zinman, Michael Tilson Thomas und Louis Langree, mit dem er während seiner Zeit als Associate Conductor des Cincinnati Symphony Orchestra eng zusammenarbeiten durfte. Auch der späte Rafael Fruhbeck de Burgos übte großen Einfluss auf Trevino aus.

Im Mai 2014 weihte Trevino die neue Halle der Oper in Florenz im Rahmen des Maggio Musicale Fiorentino Festivals ein und feierte damit sein lang erwartetes italienisches Debut mit dem Philharmonischen Orchester von Monte Carlo, mit dem er durch Europa und Japan tourte. Die Verbindung mit diesem Ensemble entstand nur einen Monat zuvor wegen einer späten Programmänderung von Mahlers Sinfonie Nr. 5. Daraufhin wurde Trevino eingeladen, das Orchester bei seiner Performance beim Maggio Musicale Fiorentino Festival und dem Internationalen Rostropovich Festival in Baku zu leiten, und das auch in den darauf folgenden zwei Saisonen. Anfang 2015 wurde Trevino in Anerkennung seiner hervorragenden Leistung am Bolschoi-Theater für den Golden Mask Award nominiert. Sein amerikanisches Subscription Debut feierte er im Januar 2015 mit dem Detroit Symphony Orchestra.

Künftige Gastdirigate führen ihn zum Cleveland Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic, HR Sinfonieorchester, Tonkünstler-Orchester, MDR Leipzig,Toronto Symphony, Maggio Musicale Florentino, Helsinki Philharmonic, Bournemouth & City of Birmingham Symphony Orchestra sowie Opernproduktionen an der Washington National Opera.

Als eifriger Verfechter und Performer von zeitgenössischer Musik hat Trevino mit vielen führenden Komponisten von heute, wie beispielsweise Augusta Read Thomas, Jennifer Higdon, Charles Wuorinen, Bernard Rands, Shulamit Ran, George Walker, David Felder oder John Zorn, eng zusammengearbeitet. Er erhielt bereits zahlreiche Zuschüsse und Auszeichnungen von der Foundation for Contemporary Art, der Gene Gutche Foundation und der Renaissance Society an der University of Chicago.

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Robert Trevino / Dirigent

Ab der Spielzeit 2017/18 ist Robert Trevino Musikdirektor des Basque National Orchestra. Im Dezember 2013, nach seinem Auftritt am Bolschoi-Theater als Vertretung von Vasily Sinaisky, bei dem er eine neue Produktion von Verdis „Don Carlo“ dirigierte und der als beispielloser Erfolg bezeichnet wurde, stand Robert Trevino auf einen Schlag im internationalen Rampenlicht. Trevino, der gebürtig aus Worth, Texas stammt, wurde vom enthusiastischen Publikum und der russischen Presse gleichermaßen gelobt: „Seit Van Cliburn hat es in Moskau keinen amerikanischen Erfolg dieser …

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Ab der Spielzeit 2017/18 ist Robert Trevino Musikdirektor des Basque National Orchestra.

Im Dezember 2013, nach seinem Auftritt am Bolschoi-Theater als Vertretung von Vasily Sinaisky, bei dem er eine neue Produktion von Verdis „Don Carlo“ dirigierte und der als beispielloser Erfolg bezeichnet wurde, stand Robert Trevino auf einen Schlag im internationalen Rampenlicht. Trevino, der gebürtig aus Worth, Texas stammt, wurde vom enthusiastischen Publikum und der russischen Presse gleichermaßen gelobt: „Seit Van Cliburn hat es in Moskau keinen amerikanischen Erfolg dieser Größenordnung mehr gegeben.“ Nach diesem Triumph dirigierte Trevino regelmäßig im Bolschoi, zahlreiche Auftritte für die darauf folgenden Saisons wurden geplant. Sein sensationeller Aufstieg wurde außerdem von Auftritten mit einigen der besten Orchester der Welt begleitet.

Amerikanische Opernfans kennen Trevino durch seine Arbeit mit Produktionen wie „Don Giovanni“ und „A Quiet Place“ an der New York City Opera sowie durch sein Mitwirken bei VOX: American Opera Series, in dessen Rahmen er an den Weltpremieren von fünf neuen Opern arbeitete. Im Sommer 2011 wurde Trevino von James Levine zum Seiji Ozawa Conducting Fellow des Tanglewood Music Festivals ausgewählt, in dessen Zuge er Mark Morris’ Produktion von Milhauds „Trios Operas Minutes“ leitete. Zu Beginn seiner Karriere verbrachte Trevino, einer Einladung des Music Directors Leif Segerstam folgend, einen Monat mit dem Philharmonischen Orchester Helsinki als Conductor in Residence und assistierte beim kompletten Zyklus von Sibelius’ Sinfonien. Zu seinen Mentoren zählen unter anderem David Zinman, Michael Tilson Thomas und Louis Langree, mit dem er während seiner Zeit als Associate Conductor des Cincinnati Symphony Orchestra eng zusammenarbeiten durfte. Auch der späte Rafael Fruhbeck de Burgos übte großen Einfluss auf Trevino aus.

Im Mai 2014 weihte Trevino die neue Halle der Oper in Florenz im Rahmen des Maggio Musicale Fiorentino Festivals ein und feierte damit sein lang erwartetes italienisches Debut mit dem Philharmonischen Orchester von Monte Carlo, mit dem er durch Europa und Japan tourte. Die Verbindung mit diesem Ensemble entstand nur einen Monat zuvor wegen einer späten Programmänderung von Mahlers Sinfonie Nr. 5. Daraufhin wurde Trevino eingeladen, das Orchester bei seiner Performance beim Maggio Musicale Fiorentino Festival und dem Internationalen Rostropovich Festival in Baku zu leiten, und das auch in den darauf folgenden zwei Saisonen. Anfang 2015 wurde Trevino in Anerkennung seiner hervorragenden Leistung am Bolschoi-Theater für den Golden Mask Award nominiert. Sein amerikanisches Subscription Debut feierte er im Januar 2015 mit dem Detroit Symphony Orchestra.

Künftige Gastdirigate führen ihn zum Cleveland Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic, HR Sinfonieorchester, Tonkünstler-Orchester, MDR Leipzig,Toronto Symphony, Maggio Musicale Florentino, Helsinki Philharmonic, Bournemouth & City of Birmingham Symphony Orchestra sowie Opernproduktionen an der Washington National Opera.

Als eifriger Verfechter und Performer von zeitgenössischer Musik hat Trevino mit vielen führenden Komponisten von heute, wie beispielsweise Augusta Read Thomas, Jennifer Higdon, Charles Wuorinen, Bernard Rands, Shulamit Ran, George Walker, David Felder oder John Zorn, eng zusammengearbeitet. Er erhielt bereits zahlreiche Zuschüsse und Auszeichnungen von der Foundation for Contemporary Art, der Gene Gutche Foundation und der Renaissance Society an der University of Chicago.

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Dmitry Masleev / Klavier

Der triumphale Gewinner des XV. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs von 2015, Dmitry Masleev, nahm den ersten Preis und das internationale Ansehen mit voller Unterstützung des Publikums, der Jury und der Medien entgegen. Der Erfolg seiner ersten Tour-Saison hat das Profil des Künstlers ...

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Der triumphale Gewinner des XV. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs von 2015, Dmitry Masleev, nahm den ersten Preis und das internationale Ansehen mit voller Unterstützung des Publikums, der Jury und der Medien entgegen. Der Erfolg seiner ersten Tour-Saison hat das Profil des Künstlers als „zukünftigen großen Pianisten“ (La Croix) von „virtuoser Brillanz“ (The Financial Times) und einer „Musikalität metaphysischer Proportionen“ (Neue Musikzeitung) etabliert. Seitdem wächst die weltweite Nachfrage nach seiner künstlerischen Tätigkeit kontinuierlich.

Mit einem mit großer Spannung erwarteten Konzert debütierte Masleev im Januar 2017 in der Carnegie Hall, bei dem er ein „äußerst anspruchsvolles“ Programm mit Werken von Scarlatti, Beethoven, Prokofjew, Rachmaninow und Liszt darbot; eine „lebhafte und vorwärtsstrebende“ Darbietung, der vier Zugaben folgten und die seine internationale Reputation als „einer der wahrhaft großen Pianisten seiner Generation“ (New York City Informer) beförderte.

Maaslevs Debüt in der Philharmonie am Gasteig führte bereits zu zwei weiteren Verpflichtungen in München: ein von medici.tv übertragenes Konzert mit Prokofjews Klaviersonaten sowie ein weiteres mit Beethovens 1. Klavierkonzert gemeinsam mit den Münchner Symphonikern. Auf den Auftritt beim Klavierfestival Ruhr folgten Einladungen zum Rheingau Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern sowie dem Kissinger Sommer. In dieser Spielzeit wird Maaslev in Berlin mit den Rachmaninow-Variationen auf ein Thema von Paganini mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Robert Trevino debütieren.

„Nicht nur technisch fulminant, sondern auch klanglich prunkvoll spielte der Pianist dieses Konzert. Seine Darstellung des Soloparts war eine Mischung aus Virtuosität, unaufdringlicher Brillanz, packender Bildkraft und Klangschmelz“, berichtet die Mittelbayerische Zeitung über ein kürzlich stattgefundenes Konzert.
In Frankreich haben Masleevs Auftritte in der Philharmonie de Paris, bei den Klavierfestivals in La Roque-d'Anthéron und Beauvais sowie Konzerte mit dem Orchestre National du Capitole de Toulouse den Weg für Solokonzerte in der Fondation Louis Vuitton und eine Asien-Tour mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Mikko Franck geebnet.

Masleevs Kooperationen mit Orchestern schließen auch eine Deutschland-Tournee mit dem Philharmonischen Orchester Russland und Vladimir Spivakov sowie Auftritte mit den Bamberger Symphonikern und Christoph Eschenbach ein. Als Artist in Residence wird er mit dem SWR Symphonieorchester zu hören sein.
Boris Berezovsky beschreibt Dmitry Masleev als „eine Entdeckung und brillanten Pianisten“. Gemeinsam werden sie in dieser Saison Duo-Abende in Moskau mit Musik von Bartók und Liszt geben.

In Ulan-Ude (eine sibirische Stadt zwischen dem Baikalsee und der mongolischen Grenze) geboren und aufgewachsen, studierte Masleev am Moskauer Konservatorium in der Klasse von Professor Mikhail Petukhov sowie an der International Piano Academy am Comer See.

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