KONZERTKALENDER

13. Oktober 2016

Donnerstag / 19.30 Uhr

Kühlhaus Berlin / Kammerkonzert

Volker Wieprecht / Moderation

Anne Feltz / Violine

Brigitte Draganov / Violine

Alejandro Regueira Caumel / Viola

Georg Boge / Violoncello

Nikolaus Resa / Klavier

Philipp Beckert / Violine

Lydia Rinecker / Viola

Konstanze von Gutzeit / Violoncello

François Lambret / Klavier

Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin und Gäste

Charles Villiers Stanford

Quintett für Klavier, zwei Violinen, Viola und Violoncello d-Moll op. 25

Gabriel Fauré

Quartett für Klavier, Violine, Viola und Violoncello Nr. 1 c-Moll op. 15

 Stadtplan

Kooperationspartner

Präsentiert von

Musikalische Romantik trifft Industrieromantik

Das Kühlhaus am Gleisdreieck hat sich als neuer Ort für Kammermusik des RSB sehr gut bewährt. Neben dem Industriecharme des frühen 20. Jahrhunderts besticht das Kühlhaus vor allem durch eine verblüffend gute Akustik. Die kommt den beiden Werken von Charles Villiers Stanford (1852–1924) und Gabriel Urbain Fauré (1845–1924) zugute. Die Zeitgenossen von Brahms, Bruckner, Dvořák oder Tschaikowsky (mit welchem sie beide persönlich bekannt waren) setzten seinerzeit mit attraktiver Kammermusik in Großbritannien bzw. in Frankreich wichtige Akzente. Das Quintett des irischen Komponisten Stanford entstand 1886, Fauré komponierte sein Quartett 1879, um es 1883 noch einmal zu überarbeiten. Sowohl Stanford als auch Fauré widmeten Hans von Bülow ein Kammermusikwerk. 1883 dirigierte Bülow die Sinfonie Nr. 3 von Stanford in Hamburg und Berlin. 1885 leitete Brahms in Meiningen die Uraufführung seiner Sinfonie Nr. 4. Der Chef des dortigen Orchesters hieß Hans von Bülow. So schließt sich der Kreis einer großen Epoche der Musik.

Volker Wieprecht / Moderation

Volker Wieprecht, geboren 1963 in Herne, ist Hörfunkjournalist, Autor und Unternehmer in Berlin. Er studierte Germanistik, Philosophie und Altphilologie, bevor er ab Mitte der 1980er Jahre als Reporter beim Sender Freies Berlin (SFB) arbeitete. 1987 begann er mit der Moderation von Kinder- und Jugendsendungen. 1990 ging der SFB-Jugendsender Radio 4 U auf Sendung; Wieprecht war dort von Beginn an als Morgenmoderator tätig, was er ab 1993 zunächst mit Ken Jebsen für Radio Fritz fortsetzte. 1992/1993 unterbrach er diese Tätigkeit, um als freier Korrespondent in den USA zu arbeiten. 1994 wurde Volker Wieprecht vom „Musikexpress“ ...

Icon Arrow

Volker Wieprecht, geboren 1963 in Herne, ist Hörfunkjournalist, Autor und Unternehmer in Berlin. Er studierte Germanistik, Philosophie und Altphilologie, bevor er ab Mitte der 1980er Jahre als Reporter beim Sender Freies Berlin (SFB) arbeitete. 1987 begann er mit der Moderation von Kinder- und Jugendsendungen. 1990 ging der SFB-Jugendsender Radio 4 U auf Sendung; Wieprecht war dort von Beginn an als Morgenmoderator tätig, was er ab 1993 zunächst mit Ken Jebsen für Radio Fritz fortsetzte. 1992/1993 unterbrach er diese Tätigkeit, um als freier Korrespondent in den USA zu arbeiten. 1994 wurde Volker Wieprecht vom „Musikexpress“ zum besten deutschen Radiomoderator gewählt. Bei Radio Fritz lernte er den Redakteur Robert Skuppin kennen. In ihm fand Volker Wieprecht einen kongenialen neuen Partner am Mikrofon. Das Duo ging bis 2011 gemeinsam auf Sendung. 1997 verließen Wieprecht und Skuppin den Sender Fritz zusammen mit Chefredakteur Helmut Lehnert, um ein neues Tagesbegleitprogramm für erwachsene Hörer aus der Taufe zu heben: radioeins, gehört heute zum Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB). Wieprecht moderierte auch bei radioeins zunächst weiter mit Robert Skuppin. Seit Skuppins Ernennung zum Chefredakteur von radioeins moderieren Volker Wieprecht und Thomas Wosch im wöchentlichen Wechsel. 1998 gründete Volker Wieprecht mit Robert Skuppin zwei Agenturen: Die apparat multimedia gmbh entwickelt Hörfunkformate, erstellt Radio- und Fernsehsendungen sowie Hörbücher. Die apparat event gmbh organisiert Partys, Events und Veranstaltungen. Volker Wieprecht verfasste mehrere Bücher – auch zusammen mit Robert Skuppin – und veröffentlichte Best-of-CDs ihrer gemeinsamen Moderationen. Am 5. September 2013 wurde Volker Wieprecht von der Jury des Deutschen Radiopreises als „Bester Moderator“ Deutschlands ausgezeichnet. Die Begründung: „Volker Wieprecht ist unverwechselbar. Man hört den Journalisten, der sich mit unterschiedlichsten Themen adäquat und intensiv auseinandersetzt. Und man hört den Menschen, der neugierig und offen ist, lustig und nachdenklich, kritisch und warmherzig. Eine seit 25 Jahren einzigartige Kombination im deutschen Hörfunk.“

Icon Arrow