KONZERTKALENDER

19. Dezember 2016

Montag / 20.00 Uhr

Victoria Hall Genf / Gastkonzert

Marek Janowski

Marek Janowski

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93

Anton Bruckner

Sinfonie Nr. 3 d-Moll WAB 103
(Fassung von 1889, vorgelegt von Leopold Nowak)

Querverbindungen in Genf

Die Stadt am malerischen Ende des Genfer Sees nahm in der Künstlerbiographie von Marek Janowski für sieben Jahre eine wichtige Position ein. Neben seiner Tätigkeit in Berlin war der Dirigent zugleich Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande, das seinen Sitz in Genf hat. Unter anderem einen vollständigen Brucknerzyklus konnten die Genfer von Marek Janowski hören, alle Sinfonien erschienen mit dem OSR unter Janowski auch auf CD. Nun gibt es ein Wiederhören.
Allerdings ist es diesmal das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Marek Janowski in Genf mit Bruckner dirigiert. Die Sinfonie Nr. 3 hat einen engen Bezug zu Richard Wagner. Der wiederum berief sich auf Ludwig van Beethoven. Beethovens Sinfonie Nr. 2 – ebenfalls auf dem Programm in Genf – wäre so, wie sie ist, nicht denkbar ohne Wolfgang Amadeus Mozart.

Biografien

Marek Janowski / Dirigent

Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der …

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Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der Dresdner Philharmonie (2001–2003) und war Musikalischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Radio France (1984–2000).

Marek Janowskis konsequenter Anspruch an orchestrale Präzision und seine genaue Partiturkenntnis gehen einher mit sinnreichen Programmideen und machen ihn zu einem der renommiertesten Orchesterleiter der Gegenwart. Wo er auftritt, ob als Gastdirigent u.a. in den USA beim San Francisco Symphony, dem Cleveland Orchestra, in Asien beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, in Europa beim Orchestre de Paris oder dem Tonhalle-Orchester Zürich, genießt er außerordentliches Ansehen wegen der Effizienz seiner Arbeit.

1939 geboren in Warschau, aufgewachsen und ausgebildet in Deutschland, führte Marek Janowskis künstlerischer Weg über Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg als GMD nach Freiburg i. Br. und Dortmund. Es gibt zwischen Metropolitan Opera New York und Bayerischer Staatsoper München, zwischen San Francisco, Hamburg, Wien und Paris kein Opernhaus von Weltruf, wo er seit den späten 1970er-Jahren nicht regelmäßig zu Gast war. Seit den späten 1990er-Jahren konzentriert er sich ausschließlich auf den Konzertbetrieb und führt dort die große deutsche Dirigententradition als herausragender Beethoven-, Schumann-, Brahms-, Bruckner- und Strauss-Interpret, aber auch als Fachmann für das französische Repertoire fort. Sein Abschied von der Oper war indes nur ein institutioneller, kein musikalischer. Heute zählt er mehr denn je zu den Kundigsten etwa für die Werke von Richard Wagner, was er im konzertanten Wagnerzyklus des RSB (2010–2013) unter Beweis stellte. Der „Ring“ führt ihn außerdem doch noch einmal in den Operngraben zurück – 2016 und 2017 bei den Bayreuther Festspielen.

Im Februar 2014 wurde Marek Janowski der Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik für sein umfangreiches Lebenswerk verliehen.

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Marek Janowski / Dirigent

Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der …

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Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der Dresdner Philharmonie (2001–2003) und war Musikalischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Radio France (1984–2000).

Marek Janowskis konsequenter Anspruch an orchestrale Präzision und seine genaue Partiturkenntnis gehen einher mit sinnreichen Programmideen und machen ihn zu einem der renommiertesten Orchesterleiter der Gegenwart. Wo er auftritt, ob als Gastdirigent u.a. in den USA beim San Francisco Symphony, dem Cleveland Orchestra, in Asien beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, in Europa beim Orchestre de Paris oder dem Tonhalle-Orchester Zürich, genießt er außerordentliches Ansehen wegen der Effizienz seiner Arbeit.

1939 geboren in Warschau, aufgewachsen und ausgebildet in Deutschland, führte Marek Janowskis künstlerischer Weg über Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg als GMD nach Freiburg i. Br. und Dortmund. Es gibt zwischen Metropolitan Opera New York und Bayerischer Staatsoper München, zwischen San Francisco, Hamburg, Wien und Paris kein Opernhaus von Weltruf, wo er seit den späten 1970er-Jahren nicht regelmäßig zu Gast war. Seit den späten 1990er-Jahren konzentriert er sich ausschließlich auf den Konzertbetrieb und führt dort die große deutsche Dirigententradition als herausragender Beethoven-, Schumann-, Brahms-, Bruckner- und Strauss-Interpret, aber auch als Fachmann für das französische Repertoire fort. Sein Abschied von der Oper war indes nur ein institutioneller, kein musikalischer. Heute zählt er mehr denn je zu den Kundigsten etwa für die Werke von Richard Wagner, was er im konzertanten Wagnerzyklus des RSB (2010–2013) unter Beweis stellte. Der „Ring“ führt ihn außerdem doch noch einmal in den Operngraben zurück – 2016 und 2017 bei den Bayreuther Festspielen.

Im Februar 2014 wurde Marek Janowski der Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik für sein umfangreiches Lebenswerk verliehen.

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