KONZERTKALENDER

18. August 2017

Freitag / 20.00 Uhr

Kloster Eberbach, Basilika / Gastkonzert

Alain Altinoglu

Anna Lucia Richter / Sopran

Nora Gubisch / Mezzosopran

Attilio Glaser / Tenor

MDR Rundfunkchor Leipzig

Jörn Hinnerk Andresen / Choreinstudierung

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Felix Mendelssohn Bartholdy

Sinfonie Nr. 2 B-Dur für Soli, Chor und Orchester op. 52 ("Lobgesang")

Felix Mendelssohn Bartholdy

Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 107 ("Reformationssinfonie")

Lobgesang auf die Reformation

2017 ist Lutherjahr. Die Reformation leuchtet in jeden Winkel. Auch ehemalige Zisterzienserklöster wie Eberbach und Chorin präsentieren sich als attraktive Veranstaltungsorte für Konzerte. Dabei hätte es für die Zisterzienser gar nicht der Reformation bedurft, um dem Papst die Stirn zu bieten. Umberto Eco hat in seinem Buch „Der Name der Rose“ eindrucksvoll geschildert, wie aufgeklärte Mönche und reaktionäre Inquisition zueinander in Widerspruch geraten können. Der gleichnamige Film zu Ecos Buch wurde zu großen Teilen im Kloster Eberbach gedreht. Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, bereits mehrfach zu Gast beim renommierten Rheingau Musik Festival, freut sich, in dem architektonischen Juwel einen ganz eigenen, bewusst undogmatischen musikalischen Beitrag zum Reformationsgedanken leisten zu können.
Alain Altinoglu, Chef an der Brüsseler Oper und international begehrter französischer Dirigent armenischer Abstammung, leitet das RSB zum vierten Mal.

Biografien

Alain Altinoglu / Dirigent

In seiner Position als Directeur Musical des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel wird Alain Altinoglu den Anfang seiner ersten zusammenhängenden Saison mit einem Brahms-Zyklus zelebrieren. Als Gast dirigiert Altinoglu regelmäßig renommierte Orchester wie das Chicago Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, Orchestre National de France, Orchestre de Paris, Orchestre Philharmonique de Radio France ...

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In seiner Position als Directeur Musical des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel wird Alain Altinoglu den Anfang seiner ersten zusammenhängenden Saison mit einem Brahms-Zyklus zelebrieren.
Als Gast dirigiert Altinoglu regelmäßig renommierte Orchester wie das Chicago Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, Orchestre National de France, Orchestre de Paris, Orchestre Philharmonique de Radio France, City of Birmingham Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra London, Danish National Symphony Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Staatskapelle Dresden, Staatskapelle Berlin, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Bamberger Symphoniker, Radio-Symphonieorchester Wien sowie das Tonhalle Orchester Zürich.
Höhepunkte dieser Saison sind Altinoglus Debüt bei den Salzburger Festspielen, wo er Sven-Eric Bechtholfs „Don Giovanni“ mit den Wiener Philharmonikern dirigiert. Des Weiteren gibt er Debüts mit dem London Symphony, Boston Symphony und dem Cleveland Orchestra. Altinoglu geht auf Tournee mit den Göteborger Symphonikern, Klaus Florian Vogt sowie Baiba Skride und dirigiert Neuproduktionen am Gran Teatre del Liceu („Werther“) sowie Laurent Pellys „Le Coq d’Or“ und Stathis Livathinos’ „Aida“ in Brüssel.
Alain Altinoglu ist an allen großen Opernhäusern weltweit zu Gast. Neben Häusern wie der Metropolitan Opera New York, Royal Opera House Covent Garden, Teatro Colon Buenos Aires, Staatsoper Wien, Opernhaus Zürich, Deutsche Oper Berlin, Staatsoper unter den Linden, Bayerische Staatsoper München und den drei Pariser Opernstandorten gastiert er regelmäßig bei den Festspielen in Bayreuth, Salzburg, Orange und Aix-en-Provence.
Alain Altinoglus besondere Liebe gilt dem Liedgesang. Er begleitet regelmäßig die Mezzosopranistin Nora Gubisch am Klavier. Die neueste Aufnahme mit Volksliedern von de Falla, Obradors, Granados, Berio und Brahms ist bei Naïve erschienen. Weitere Aufnahmen der beiden Künstler erschienen mit Liedern von Henri Duparc (Cascavelle) und Maurice Ravel (Naïve). Für Naïve entstanden außerdem Aufnahmen der dritten Sinfonie von Henryk Gorecki mit der Sinfonia Varsovia, Tangys Cellokonzerte mit dem Orchestre National de France und Dusapins „Perelà“. Für Deutsche Grammophon entstand eine Aufnahme mit Piotr Beczala und für Pentatone eine Aufnahme mit Klavierkonzerten von Liszt, Chatschaturjan und Prokofiev mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und Nareh Arghamanyan. Eine Verfilmung von Honeggers „Jeanne d’Arc au bûcher“ ist auf DVD (Accord) erhältlich. Vor kurzem erschien zudem Wagners „Der fliegende Holländer“ als DVD für Deutsche Grammophon.
Alain Altinoglu wurde 1975 in Paris geboren und studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris wo er gegenwärtig die Dirigierklasse unterrichtet.

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Anna Lucia Richter / Sopran

Anna Lucia Richter entstammt einer großen Musikerfamilie. Seit ihrem neunten Lebensjahr erhielt sie Gesangsunterricht bei ihrer Mutter Regina Dohmen und wurde langjähriges Mitglied des Mädchenchors am Kölner Dom. Zwischen 2004 ...

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Anna Lucia Richter entstammt einer großen Musikerfamilie. Seit ihrem neunten Lebensjahr erhielt sie Gesangsunterricht bei ihrer Mutter Regina Dohmen und wurde langjähriges Mitglied des Mädchenchors am Kölner Dom. Zwischen 2004 und 2008 erhielt sie Unterricht von Prof. Kurt Widmer, Basel. Im Anschluss an ihr Jungstudium bei Frau Prof. Klesie Kelly-Moog an der Musikhochschule Köln studierte sie weiterhin dort und schloss ihr Hauptstudium im Sommer 2013 mit Bestnote ab. Die Künstlerin ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin, sie erhielt den Luitpold-Preis des Kissinger Sommers 2011, den Felix Mendelssohn Bartholdy Preis 2011 und gewann 2012 den internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau. 2014 wurde ihr der Förderpreis des Landes Nordrhein Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler zugesprochen.

Bei Engagements u. a. mit dem Gürzenich-Orchester Köln, dem hr-Sinfonieorchester, dem MDR Sinfonieorchester, den Düsseldorfer Sinfonikern, sowie dem WDR Sinfonieorchester und dem Freiburger Barockorchester sang sie unter der Leitung von Markus Stenz, Paavo und Kristjan Järvi, Marin Alsop, Axel Kober, Pablo Heras-Casado, Andres Orosco-Estrada und Iván Fischer. Auf der Opernbühne war die Sopranistin u. a. in Hänsel und Gretel (Sandmann/Taumann), Le nozze die Figaro (Barbarina), Don Giovanni (Zerlina) und Monteverdis Orfeo (Eurydice/La Musica) zu hören.

Besonders begeistert sich Anna Lucia Richter für das Liedgut. Sie hat sich bereits ein großes Repertoire angeeignet und gibt regelmäßig Liederabende u. a. beim Kissinger Sommer, beim Heidelberger Frühling, in der Kölner Philharmonie, bei der Schubertiade Schwarzenberg und in der Wigmore Hall London. Ihr US-Debut gab sie mit drei Liederabenden in New Yorks Park Avenue Armory, begleitet von Gerold Huber. Weitere Klavierpartner sind Michael Gees und Nicholas Rimmer. Bei seinem Festival in Vicenza tritt sie regelmäßig gemeinsam mit András Schiff auf. Neben dem üblichen Repertoire nimmt die Künstlerin auch gern Improvisationen und zeitgenössische Vertonungen in ihre Liedprogramme auf: so die Uraufführung des Werkes Singet leise von Moritz Eggert und den Zyklus Ophelia Sings von Wolfgang Rihm, den er eigens für sie komponiert hat. Im Herbst 2015 erscheint ihre erste Lied-CD mit Eichendorff-Vertonungen und Improvisationen, begleitet von Michael Gees.

Die Spielzeit 2015/2016 beginnt für Anna Lucia Richter mit Mahlers 4. Symphonie unter Bernard Haitink beim Lucerne Festival, Konzerte in London und Tokyo mit dem London Symphony Orchestra schließen sich an. Im Herbst folgen Engagements mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra und dem San Francisco Symphony Orchestra unter der Leitung von András Schiff, auf dem Programm: Haydn und Schubert. Mit Iván Fischer gastiert sie beim Konzerthaus-Orchester Berlin und dem Amsterdamer Koninklijk Concertgebouworkest, unter Reinhard Goebel bei der Staatskapelle Dresden. Auf der Opernbühne wird sie in Essen erstmals als Pamina zu erleben sein und in Lille erneut als Eurydice und La Musica in Sasha Waltz‘ Orfeo. Liederabende führen sie u. a. nach London, Wien, zur Schubertiade Schwarzenberg und zum Schleswig-Holstein Musikfestival.

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Nora Gubisch / Mezzosopran

Die Pariser Mezzosopranistin Nora Gubisch bringt ihren bezaubernden Flair und ihre überaus charmante Ausstrahlung an die größten Opern- und Konzerthäuser weltweit. Sie gastierte an Häusern wie der Opéra National de Paris, der San Fancisco Opera, den Festspielen von Salzburg, Aix-en-Provence und Montpellier, am Capitole in Toulouse, bei den BBC Proms in London, an der Mailänder Scala, an den Opernhäusern von Lyon, Rom, Neapel, Madrid, Dresden ...

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Die Pariser Mezzosopranistin Nora Gubisch bringt ihren bezaubernden Flair und ihre überaus charmante Ausstrahlung an die größten Opern- und Konzerthäuser weltweit. Sie gastierte an Häusern wie der Opéra National de Paris, der San Fancisco Opera, den Festspielen von Salzburg, Aix-en-Provence und Montpellier, am Capitole in Toulouse, bei den BBC Proms in London, an der Mailänder Scala, an den Opernhäusern von Lyon, Rom, Neapel, Madrid, Dresden, Zürich, am Théâtre du Châtelet und dem Théâtre des Champs-Elysées, an der Avery Fisher Hall in New York, beim Musikverein in Wien und im Konzerthaus Berlin.
Auf der Konzertbühne widmet Gubisch sich regelmäßig dem Oratorium, Liedzyklen mit Orchester sowie der Kammermusik. Dabei arbeitete sie mit Dirigentengrößen wie Sir Colin Davis, Georges Prêtre, Lorin Maazel, Nikolaus Harnoncourt, James Conlon, Jesus Lopez Cobos, Jean-Claude Malgoire, Michel Plasson, Christoph Eschenbach, Armin Jordan und Orchestern wie dem New York Philharmonic, Wiener Philharmoniker, Staatskapelle Dresden, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, London Symphony Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC Symphony Orchestra sowie in ihrem Heimatland dem Orchestre de Paris, Orchestre National de France und Orchestre National de Lyon.
Höhepunkte der vergangenen Saison inkludierten „Die rote Laterne“ von Christian Jost am Opernhaus Zürich, „Carmen“ an der Deutschen Opera Berlin, die Rolle der Judith in „Herzog Blaubarts Burg“ bei den Wiener Festwochen sowie Lalos „La Jacquerie“ beim Festival de Montpellier. Gubisch trat in Konzerten mit dem Tonhalle Orchester Zürich sowie dem Orchestre symphonique de la Monnaie auf. In der Saison 2016/17 wird Gubisch die Rolle der Charlotte am Liceu Barcelona in Massenets „Werther“ sowie Amneris am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel in Verdis „Aida“ interpretieren. Im Konzert tritt sie unter anderen mit den Bamberger Symphonikern (Rossinis „Stabat Mater“), dem Orchestre de Chambre de Paris mit Dvořáks „Biblischen Liedern“ unter der Leitung von Ariane Matiakh, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und Dima Slobodeniouk mit Saariahos „Adrianna Songs“, mit Mahlers 3. Symphonie mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und singt Ravels Orchesterlieder-Zyklus „Sheherazade“ und Beethovens 9. Symphonie mit dem Gulbenkian Orchestra in Lissabon.
Als Studentin in Paris erhielt Nora Gubisch ihre musikalische Ausbildung u. a. am Konservatorium von Saint Maur und dem Pariser Konservatorium. Es war auch die Musik die sie mit dem international gefeierten Dirigenten Alain Altinoglu zusammenbrachte. Beide treten regelmäßig im Rezital zusammen als Duo auf. Für Naïve haben beide eine von der internationalen Kritik gefeierte CD mit Liedern von Ravel sowie Volksliedern aufgenommen. Eine weitere Aufnahme mit Liedern von Duparc ist bei Cascalle erschienen. Gubischs herausragende Diskographie umfasst außerdem Tippetts „A Child of our Time“ mit der Staatskapelle Dresden unter Sir Colin Davis, Dusapins „Perelà“ mit dem Opera Orchestre National de Montpellier, Offenbachs „Rheinnixen“, Humperdincks „Königskinder“ mit Jonas Kaufmann, Kodàly Háry János Suite, Lancinos Requiem, und Escaichs „Les Nuits hallucinées“ mit dem Orchestre National de Lyon unter Jun Märkl.
In 2014 wurde Nora Gubisch der Titel „Chevaliers des Ordre des Arts et des Lettres“ in Paris verliehen.

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Attilio Glaser / Tenor

2015 sang Attilio Glaser seinen ersten Ismaele in Verdis Nabucco und stellte sich in dieser Partie auch an der Deutschen Oper Berlin vor. Seit der Spielzeit 2016/2017 gehört der Tenor zum Ensemble der Deutschen Oper Berlin ...

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2015 sang Attilio Glaser seinen ersten Ismaele in Verdis Nabucco und stellte sich in dieser Partie auch an der Deutschen Oper Berlin vor. Seit der Spielzeit 2016/2017 gehört der Tenor zum Ensemble der Deutschen Oper Berlin – mit einem Repertoire von Tamino in Mozarts Die Zauberflöte bis Alfredo in Verdis La traviata. 2014 debutierte Attilio Glaser als Alfredo in Verdis La traviata am La Fenice in Venedig, als Fenton in Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor an der Opéra de Lausanne und in der Titelpartie in Händels Belshazzar am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Erste Opernerfahrungen sammelte er in/bei München (2010 Alfredo in Verdis La traviata, 2014 Tito in Mozarts La clemenza di Tito). 2013 wirkte er als Silvio in Bizets Le Docteur Miracle an der Bayerischen Staatsoper mit; 2016 folgte als Narraboth in Strauss‘ Salome sein Debut an Les
Théâtres de la Ville de Luxembourg; 2017 folgt sein Rollendebut in der Titelpartie in Massenets
Werther. Attilio Glaser war Solist bei Festspielen wie dem Beijing Music Festival 2013, Bergamo Musica Festival 2007, Max Reger Musiktagen 2012, Rheingau Musik Festival 2016 und den Salzburger Osterfestspielen 2013. Bei den Osterfestspielen Salzburg gab er 2013 sein Debut in Wagners Parsifal unter der Leitung von Christian Thielemann – ein DVD-Mitschnitt liegt bei Deutsche Grammophon vor – und als Solist im „Konzert für Salzburg“, begleitet von der Sächsischen Staatskapelle unter der musikalischen Leitung von Myung-Whun Chung. Seit 2006 widmet sich der Tenor intensiv dem Konzertgesang und sang in zahlreichen Konzerten
Messen von Mozart und Schubert, Bachs h-moll-Messe, Weihnachtsoratorium, Dvořáks Requiem und Stabat Mater, Gounods Cäcilienmesse, Händels Messias, Saul/Jonathan, Judas Maccabaeus, Mendelssohns Elias, Lobgesang und Paulus, Haydns Die Schöpfung, Mozarts Requiem, Saint-Saëns‘ Oratorio de Noël, Schumanns Das Paradies und die Peri und Verdis Messa da Requiem. 2014 debutierte er in Japan mit Beethovens Symphonie N° 9.
2017 singt Attilio Glaser Beethovens Symphonie N° 9 beim Festival Beethoven 30° Aniversario del Palau del al Música in Valencia und bei der Filharmonia Poznańska – und kehrt mit Mendelssohns Lobgesang zur Filharmonia Poznanska und zum Rheingau Music Festival zurück.
Attilio Glaser, 1987 in Ulm geboren, erhielt seinen ersten Gesangsunterricht im Rahmen der Bayerischen Singakademie bei Hartmut Elbert. 2006 nahm er sein Gesangsstudium an der Musikhochschule für Musik und Theater München bei Gabriele Fuchs auf und studierte von 2011 bis 2015 bei Andreas Schmidt.
Attilio Glaser arbeitete mit der Akademie für Alte Musik Berlin, Berlin Sinfonietta, China Philharmonic Orchestra, Münchener Kammerorchester, Münchner Symphoniker, Orchestre de Chambre de Lausanne, Radio Filharmonisch Orkest, der Sächsischen Staatskapelle Dresden und dem Symphony Orchestra Prag. Er arbeitete mit Dirigenten wie Alain Altinoglu, Andrea Battistoni, Frank Beermann, Łukasz Borowicz, Myung-Whun Chung, Alexander Joel, Alexander Liebreich, Diego Matheuz, Ivan Repušić, Ainārs Rubiķis, Donald Runnicles, Markus Stenz, Jeffrey Tate, Christian Thielemann, Alexander Vedernikov, Sebastian Weigle.

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MDR Rundfunkchor / Chor

Wenn große Orchester im In- und Ausland ein Werk mit Chorbeteiligung planen, steht der MDR Rundfunkchor auf der Wunschliste ganz oben. Der größte und traditionsreichste Chor des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt unter Experten als einer der besten. Wenn große Orchester im In- und Ausland ein Werk mit Chorbeteiligung planen, steht der MDR Rundfunkchor auf der Wunschliste ganz oben. Der größte und traditionsreichste ...

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Wenn große Orchester im In- und Ausland ein Werk mit Chorbeteiligung planen, steht der MDR Rundfunkchor auf der Wunschliste ganz oben. Der größte und traditionsreichste Chor des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt unter Experten als einer der besten.

Wenn große Orchester im In- und Ausland ein Werk mit Chorbeteiligung planen, steht der MDR Rundfunkchor auf der Wunschliste ganz oben. Der größte und traditionsreichste Chor des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt unter Experten als einer der besten. Dirigenten wie Herbert von Karajan, Kurt Masur, Colin Davis, Claudio Abbado, Simon Rattle, Neville Marriner, Seiji Ozawa, Lorin Maazel, Bernard Haitink, Riccardo Muti, Georges Prêtre oder Roger Norrington haben dem MDR Rundfunkchor ihre Reverenz erwiesen. Regelmäßig konzertieren die Sängerinnen und Sänger mit dem MDR Sinfonieorchester unter Leitung seines Chefdirigenten Kristjan Järvi. Dass das Ensemble nicht nur exzellenter Partner der bedeutendsten Orchester ist, beweist es mit viel beachteten A-cappella-Interpretationen. Weltliche und geistliche Musik, Ensemblegesang sowie Chorsinfonik gehören gleichermaßen zum Repertoire, das beinahe ein Jahrtausend Musikgeschichte umspannt. Als Spezialensemble für Zeitgenössische Musik haben sich die 73 Choristen durch zahlreiche Ur- und Erstaufführungen einen Namen gemacht.

Mit Beginn der Spielzeit 2015/2016 übernahm der estnische Dirigent Risto Joost die künstlerische Leitung des MDR Rundfunkchores. In der Reihe seiner Vorgänger finden sich Namen wie Herbert Kegel, Jörg-Peter Weigle und Gert Frischmuth. Von 1998 bis 2013 prägte Howard Arman durch innovative Nachtgesänge und die Aufführung chorsinfonischer Werke nachhaltig das musikalische Profil und befestigte den Ruf des anerkannten Spitzenensembles. Zurzeit arbeitet der Chor mit vielen namhaften Gastdirigenten, wobei Philipp Ahmann als Erster Gastdirigent für eine kontinuierliche Entwicklung Sorge trägt.

Nahezu 200 Schallplatten und CDs - viele davon preisgekrönt - hat das Ensemble in seiner über 60-jährigen Geschichte aufgenommen. Über die Europäische Rundfunkunion wie auch auf Tourneen und Gastspielen weltweit zu hören, fungiert der 2013 mit dem Europäischen Kulturpreis ausgezeichnete MDR RUNDFUNKCHOR erfolgreich als musikalischer Botschafter Mitteldeutschlands.

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