KONZERTKALENDER

18. Mai 2017

Donnerstag / 20.00 Uhr

Konzerthaus Berlin

Karel Mark Chichon

Karel Mark Chichon

Anja Kampe / Sopran

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Georges Bizet

Sinfonie Nr. 1 C-Dur

Georges Bizet

"L'Arlésienne" - Suite Nr. 2

Francesco Cilea

"Io son l'umile ancella" - Arie der Adriana aus "Adriana Lecouvreur"

Pietro Mascagni

"Voi lo sapete" - Arie der Santuzza aus "Cavalleria rusticana"

Jules Massenet

"Meditation" für Orchester aus "Thais"

Arrigo Boito

"L'altra notte in fondo al mare" - Arie der Margherita aus "Mefistofele"

Amilcare Ponchielli

"Suicidio" - Arie der Gioconda aus "La Gioconda"

Camille Saint-Saëns

"Bacchanale" für Orchester aus "Samson et Dalila"

keine Konzerteinführung

Übertragung auf Deutschlandfunk Kultur am 21. Juli 2017 ab 20.03 Uhr

vino – verismo – veritas

Anja Kampe! Das ist ein Elementarereignis. Die deutsche Hochdramatische unserer Zeit ist beim RSB erstmals zu hören. Eingestreut zwischen die Nummern aus Georges Bizets zauberhafter Schauspielmusik zu Alphonse Daudets „L’Arlésienne“ singt Anja Kampe Arien aus Opern des Verismo, jener Stilrichtung der italienischen Oper an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, wo realistische Geschichten aus einem niederen sozialen Milieu erzählt werden, die unter hoch emotionaler Musik in einem gewaltsamen Höhepunkt gipfeln. Dazu passt Bizets/Daudets Arlesierin, die einen jungen Bauern in den Selbstmord treibt, weil er sich zwischen ihr und einem Mädchen vom Lande, das ihn liebt, nicht entscheiden kann.
Nicht „Carmen“ krönt dieses Konzert, aber ein nicht minder genialer Wurf des 17-jährigen Bizet, die Sinfonie C-Dur, selbstbewusst auf dem Titelblatt als Nr. 1 ausgewiesen, obwohl keine weitere folgte und obwohl das Werk zu Bizets Lebzeiten wohl nie gespielt wurde. Dafür hat sie seit ihrer Uraufführung 1935 durch Felix Weingartner umso mehr Karriere gemacht. Heute gehört sie mit ihrem überreichen Ideenflug neben gleichrangigen Werken von Gounod, Mendelssohn, Schubert und den deutschen Klassikern zum Repertoire aller großen Sinfonieorchester. Außerdem diente sie ob ihrer zündenden Rhythmen zahlreichen Ballettinszenierungen als musikalische Vorlage.

Biografien

Karel Mark Chichon / Dirigent

Der britische Dirigent Karel Mark Chichon begeistert internationale Musikliebhaber mit seinem Temperament, seiner Leidenschaft und seiner Musikalität. In Anerkennung seiner Dienste an die Musik hat die englische Königin Elizabeth II Chichon im Juni 2012 zum „Officer of the Most Excellent Order of the British Empire“ (OBE) erhoben. Im Jahr 2016 wurde er in Anerkennung seiner Verdienste um seinen Berufsstand zum Fellow der Royal Academy of Music ernannt ...

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Der britische Dirigent Karel Mark Chichon begeistert internationale Musikliebhaber mit seinem Temperament, seiner Leidenschaft und seiner Musikalität. In Anerkennung seiner Dienste an die Musik hat die englische Königin Elizabeth II Chichon im Juni 2012 zum „Officer of the Most Excellent Order of the British Empire“ (OBE) erhoben. Im Jahr 2016 wurde er in Anerkennung seiner Verdienste um seinen Berufsstand zum Fellow der Royal Academy of Music ernannt.

1971 in London als Kind gibraltarischer Eltern geboren, studierte er an der Royal Academy of Music und assistierte den Dirigenten Giuseppe Sinopoli und Valery Gergiev.

Seit 2011 bis Anfang Mai 2017 war er Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, mit der er von renommierten Kritikern gefeierte Spielzeiten erlebte und Lob für seine profunden Interpretationen eines weiten Repertoirs und sein transformatives Musizieren mit der DRP erhielt. Ein weiteres Zeugnis seiner außerordentlichen Zusammenarbeit mit der DRP war der einhellige Erfolg bei den Kritikern mit der ersten Veröffentlichung des Orchestergesamtwerks von Dvořák – ein Zyklus, der beim Label Hänssler Classic erscheint. Kritiken sagen: “Karel Mark Chichon sticht einige etablierte Rivalen aus”, und loben diese erste Ausgabe als “die existierende Top-Version”.

Seine früheren Positionen umfassen Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Lettischen Nationalen Symphonieorchesters (2009-2012) und Chefdirigent des Grazer Sinfonieorchesters (2006-2009).

Karel Mark Chichon dirigiert regelmäßig an der Metropolitan Opera New York, Wiener Staatsoper, Deutsche Oper Berlin, Bayerische Staatsoper München, Teatro dell’Opera di Roma, Teatro Comunale di Bologna, Teatro Real Madrid, Gran Teatre del Liceu Barcelona. Weitere Gastverpflichtungen führen ihn zu Orchestern wie dem Königlichen Concertgebouworchester Amsterdam, London Symphony Orchestra, English Chamber Orchestra, Netherlands Radio Filharmonisch Orkest, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Wiener Symphoniker, Radio-Symphonieorchester Wien, NHK Symphony Orchestra Tokyo, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestre National de Belgique, Sinfonica Nazionale della RAI, Russian National Orchestra.

Als Gastdirigent führender Orchester wirkt er regelmässig an Häusern wie dem Musikverein Wien, Konzerthaus Wien, Philharmonie Berlin, Concertgebouw Amsterdam, Royal Festival Hall London, Théâtre des Champs-Élysées Paris, Philharmonie am Gasteig München, Laeiszhalle Hamburg, Alte Oper Frankfurt, Großer Saal des Moskauer Konservatoriums, Auditorio Nacional de Musica Madrid sowie dem Seoul Arts Center South Korea.

Anfang 2016 gab er sein hochgelobtes Debüt an der Metropolitan Opera in New York, wo er eine gesamte Inszenierungsreihe von dreizehn Aufführungen dirigierte, wovon eine per HD-Live-Satellitenübertragung in über 2.000 Kinosälen in 66 Ländern weltweit ein Millionenpublikum begeisterte. 2019 wird er zur MET zurückkehren.

Von 2006 bis 2010 war Chichon Musikalischer Direktor der Konzerte “Christmas in Vienna”, welche jährlich im Wiener Konzerthaus stattfinden und deren Fernsehübertragung von Millionen von Zuschauern in der ganzen Welt gesehen werden.

Ausserdem arbeitet er als „recording artist“ regelmäßig mit der Deutschen Grammophon zusammen wo er vor kurzer Zeit zwei CDs für das renommierte Plattenlabel aufgenommen hat.

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Karel Mark Chichon / Dirigent

Der britische Dirigent Karel Mark Chichon begeistert internationale Musikliebhaber mit seinem Temperament, seiner Leidenschaft und seiner Musikalität. In Anerkennung seiner Dienste an die Musik hat die englische Königin Elizabeth II Chichon im Juni 2012 zum „Officer of the Most Excellent Order of the British Empire“ (OBE) erhoben. Im Jahr 2016 wurde er in Anerkennung seiner Verdienste um seinen Berufsstand zum Fellow der Royal Academy of Music ernannt ...

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Der britische Dirigent Karel Mark Chichon begeistert internationale Musikliebhaber mit seinem Temperament, seiner Leidenschaft und seiner Musikalität. In Anerkennung seiner Dienste an die Musik hat die englische Königin Elizabeth II Chichon im Juni 2012 zum „Officer of the Most Excellent Order of the British Empire“ (OBE) erhoben. Im Jahr 2016 wurde er in Anerkennung seiner Verdienste um seinen Berufsstand zum Fellow der Royal Academy of Music ernannt.

1971 in London als Kind gibraltarischer Eltern geboren, studierte er an der Royal Academy of Music und assistierte den Dirigenten Giuseppe Sinopoli und Valery Gergiev.

Seit 2011 bis Anfang Mai 2017 war er Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, mit der er von renommierten Kritikern gefeierte Spielzeiten erlebte und Lob für seine profunden Interpretationen eines weiten Repertoirs und sein transformatives Musizieren mit der DRP erhielt. Ein weiteres Zeugnis seiner außerordentlichen Zusammenarbeit mit der DRP war der einhellige Erfolg bei den Kritikern mit der ersten Veröffentlichung des Orchestergesamtwerks von Dvořák – ein Zyklus, der beim Label Hänssler Classic erscheint. Kritiken sagen: “Karel Mark Chichon sticht einige etablierte Rivalen aus”, und loben diese erste Ausgabe als “die existierende Top-Version”.

Seine früheren Positionen umfassen Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Lettischen Nationalen Symphonieorchesters (2009-2012) und Chefdirigent des Grazer Sinfonieorchesters (2006-2009).

Karel Mark Chichon dirigiert regelmäßig an der Metropolitan Opera New York, Wiener Staatsoper, Deutsche Oper Berlin, Bayerische Staatsoper München, Teatro dell’Opera di Roma, Teatro Comunale di Bologna, Teatro Real Madrid, Gran Teatre del Liceu Barcelona. Weitere Gastverpflichtungen führen ihn zu Orchestern wie dem Königlichen Concertgebouworchester Amsterdam, London Symphony Orchestra, English Chamber Orchestra, Netherlands Radio Filharmonisch Orkest, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Wiener Symphoniker, Radio-Symphonieorchester Wien, NHK Symphony Orchestra Tokyo, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestre National de Belgique, Sinfonica Nazionale della RAI, Russian National Orchestra.

Als Gastdirigent führender Orchester wirkt er regelmässig an Häusern wie dem Musikverein Wien, Konzerthaus Wien, Philharmonie Berlin, Concertgebouw Amsterdam, Royal Festival Hall London, Théâtre des Champs-Élysées Paris, Philharmonie am Gasteig München, Laeiszhalle Hamburg, Alte Oper Frankfurt, Großer Saal des Moskauer Konservatoriums, Auditorio Nacional de Musica Madrid sowie dem Seoul Arts Center South Korea.

Anfang 2016 gab er sein hochgelobtes Debüt an der Metropolitan Opera in New York, wo er eine gesamte Inszenierungsreihe von dreizehn Aufführungen dirigierte, wovon eine per HD-Live-Satellitenübertragung in über 2.000 Kinosälen in 66 Ländern weltweit ein Millionenpublikum begeisterte. 2019 wird er zur MET zurückkehren.

Von 2006 bis 2010 war Chichon Musikalischer Direktor der Konzerte “Christmas in Vienna”, welche jährlich im Wiener Konzerthaus stattfinden und deren Fernsehübertragung von Millionen von Zuschauern in der ganzen Welt gesehen werden.

Ausserdem arbeitet er als „recording artist“ regelmäßig mit der Deutschen Grammophon zusammen wo er vor kurzer Zeit zwei CDs für das renommierte Plattenlabel aufgenommen hat.

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Anja Kampe / Sopran

„Anja Kampe ist die rotglühende Sonne, um die diese Aufführung kreist. Eine sehr menschliche, tief empfindende Katerina, unerschrocken, selbstlos und mit viel Sopransubstanz gestaltet. Die Partie wird nicht ans Deklamieren verraten, sondern tatsächlich und bis zur Entäußerung gesungen.“ (Münchner Merkur) ...

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„Anja Kampe ist die rotglühende Sonne, um die diese Aufführung kreist. Eine sehr menschliche, tief empfindende Katerina, unerschrocken, selbstlos und mit viel Sopransubstanz gestaltet. Die Partie wird nicht ans Deklamieren verraten, sondern tatsächlich und bis zur Entäußerung gesungen.“ (Münchner Merkur)
 
Anja Kampe feierte ihren internationalen Durchbruch 2003 als Sieglinde neben Plácido Domingo an der Washington National Opera. In dieser Rolle war die deutsche Sopranistin seitdem u.a. an der Los Angeles Opera, der San Francisco Opera, der Bayerischen Staatsoper, der Staatsoper Berlin, am Gran Teatre del Liceu Barcelona, am Théâtre des Champs-Elysées Paris, bei den Wagner-Tagen Budapest, den Proms London und den Bayreuther Festspielen zu Gast, wo sie von 2013 bis 2015 unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko in dieser Rolle große Triumphe feierte.

International bekannt ist Anja Kampe außerdem für ihre Interpretation der Senta, die sie u.a. an der Bayerischen Staatsoper, am Théâtre Royal de la Monnaie, am New National Theatre Tokyo, an der Deutschen Oper am Rhein, der Staatsoper Hamburg, in Covent Garden, am Teatro Real sowie in Wien, Zürich und Mailand gesungen hat. 2006 debütierte sie als Fidelio-Leonore in Glyndebourne und gastierte mit dieser Rolle bereits in Reggio Emilia, Ferrara, Baden-Baden, Madrid, Zürich, Los Angeles sowie an der Wiener und der Bayerischen Staatsoper. 2014 sang sie Leonore zur Saisoneröffnung des Teatro alla Scala Milano mit Daniel Barenboim.

In der Saison 2014/15 gab Anja Kampe an der Staatsoper Berlin, ebenfalls unter Barenboims Leitung, sowohl ihr vielbeachtetes Debüt als Tosca als auch ihre erste Kundry in Deutschland. In der Spielzeit 2015/16 war die Künstlerin u.a. in Konzerten mit Valéry Gergiev in München und Sankt Petersburg, mit Péter Halász in Budapest (Verdi Requiem), in den Wiederaufnahmen von „Tosca” und „Die Walküre” in Berlin, in „Fidelio” und „Die Walküre” in München, als Kundry in Madrid sowie im „Fidelio” in Wien und Die Walküre bei den Wagner-Tagen in Budapest zu hören. Bei den Festspielen Herrenhausen im Juni 2016 gab sie ihr Debüt als Tove in Schönbergs „Gurreliedern”, dessen großen Erfolg sie beim Edinburgh Festival 2016 wiederholte.
In der laufenden Saison war sie unter der Leitung von Philippe Jordan erstmals mit Brünnhildes Schlussgesang an der Opéra Bastille und im Musikverein Wien zu hören. Diese Szene zusammen mit dem gesamten 1. Akt aus der „Walküre” bildete auch ein Programm, mit dem sie unter der Leitung von Christian Thielemann in Düsseldorf, Hannover und in der Elbphilharmonie Hamburg zu erleben war. Zu Anja Kampes Rollen, mit denen sie auf allen bedeutenden Opernbühnen der Welt zu erleben ist, gehören zudem die Ariadne, Isolde, Giorgetta, Carlotta, Jenufa, Elsa und Odabella. Zuletzt nahm sie die Katerina Ismailowa aus Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk” neu in ihr Repertoire auf. In der Neuproduktion an der Bayerischen Staatsoper unter der Regie von Harry Kupfer und unter der Leitung von Kirill Petrenko feierte die Künstlerin einen international weithin beachteten Erfolg.

Anja Kampe hat u.a. mit folgenden Dirigenten gearbeitet: Claudio Abbado, Daniel Barenboim, James Conlon, Mark Elder, Adam Fischer, Daniele Gatti, Valery Gergiev, Hartmut Haenchen, Daniel Harding, Marek Janowski, Philippe Jordan, Simone Young, Vladimir Jurowski, Alexander Liebreich, Jesùs López-Cobos, Fabio Luisi, Nicola Luisotti, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Kent Nagano, Andris Nelsons, Kazushi Ono, Kirill Petrenko, DonaldRunnicles, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst. Zu den wichtigsten Regisseuren zählen u.a. Calixto Bieito, Willy Decker, Claus Guth, Andreas Homoki, Peter Konwitschny, Harry Kupfer und Dimitri Tschnerniakow.

Auf DVD erschienen bereits „Der fliegende Holländer” aus Zürich und auf CD „Tristan und Isolde” und „Fidelio” aus Glyndebourne sowie „Die Gezeichneten” aus Los Angeles. 2013 erhielt die Aufnahme von „Die Walküre” mit Valery Gergiev und dem Mariinsky Orchestra den Echo Klassik für die beste Operneinspielung des Jahres. Im September 2016 erschien außerdem der „Parsifal” an der Staatsoper Berlin auf DVD.

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