KONZERTKALENDER

FSK-Altersfreigabe: ab 12 Jahren

23. April 2017

Sonntag / 20.00 Uhr

Konzerthaus Berlin / Abo-Konzert

Frank Strobel

Frank Strobel

Mariola Membrives / Gesang

Juan Gómez "Chicuelo" / Flamenco-Gitarre

Isaac Vigueras / Palmero

David Domínguez / Palmero

Katharina Micada / Singende Säge

Alfonso de Vilallonga / Ukulele

Alfonso de Vilallonga / Akkordeon

Alfonso de Vilallonga / Klavier

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Filmkonzert

Alfonso de Vilallonga

"Blancanieves" - Ein Märchen von Schwarz und Weiß
Film von Pablo Berger mit Musik von Alfonso de Vilallonga

 Stadtplan

 Programmheft (PDF)

Kooperationspartner

Rot wie Blut

… weiß wie Schnee, schwarz wie Ebenholz. Das spanische Schneewittchen der 1920er-Jahre muss ohne die Farbe Rot auskommen. Blut fließt dennoch in diesem leidenschaftlichen Märchendrama, das Pablo Berger 2012 als brillante Hommage an die europäische Stummfilmästhetik ins Kino gebracht hat. Carmen ist die Tochter eines berühmten Matadors, der nach einem Stierkampf im Rollstuhl endet.
Die böse Stiefmutter verdammt das kleine Mädchen zu den niedrigsten Arbeiten und versucht gar, sie nach dem Tod des Vaters zu beseitigen. Doch Carmen gelingt die Flucht zu einer Schaustellertruppe kleinwüchsiger Toreros. Dort entdeckt sie ihre wahre Berufung und wird zur Königin der Corridas. Kann sie ihrem Märchenschicksal entkommen? Der bildmächtige Film vereint Phantasie, Dramatik, Humor und Emotionen mit den hinter- und bisweilen abgründigen Errungenschaften des einstigen Weimarer Kinos. Das Ganze besticht durch kristallklare Bilder zu einem opulenten Soundtrack, märchenhaft schön – nicht nur für Cineasten. Der Film erhielt in Spanien den Filmpreis in San Sebastián und 10 „Goyas“, in Hollywood ging er leer aus. Frank Strobel, dem prominenten Sachwalter für Filmmusik, ist es ein besonderes Anliegen, diesen Film und diese Filmmusik dem deutschen Publikum ans Herz zu legen.

Biografien

Frank Strobel / Dirigent

Neben seiner filmmusikalischen Tätigkeit hat Frank Strobel internationale Anerkennung für Erstund Wiederaufführungen von Werken der Komponisten Franz Schreker, Alexander von Zemlinsky und Siegfried Wagner erlangt. Er überschreitet die Grenzen zwischen beiden Genres, die er ohnehin für überflüssig hält. Nicht zuletzt deshalb fand der große russische Komponist Alfred Schnittke in Strobel einen geistesverwandten Freund und idealen Interpreten seiner Werke: so bearbeitete Strobel …

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Neben seiner filmmusikalischen Tätigkeit hat Frank Strobel internationale Anerkennung für Erstund Wiederaufführungen von Werken der Komponisten Franz Schreker, Alexander von Zemlinsky und Siegfried Wagner erlangt. Er überschreitet die Grenzen zwischen beiden Genres, die er ohnehin für überflüssig hält. Nicht zuletzt deshalb fand der große russische Komponist Alfred Schnittke in Strobel einen geistesverwandten Freund und idealen Interpreten seiner Werke: so bearbeitete Strobel unter anderem eine Auswahl seiner Filmmusiken als Konzertsuiten. Die Einspielungen auf CD mit dem RSB wurden 2005 und 2006 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Er hat außerdem Sergej Prokofjews Musik zum Film „Alexander Newski“ rekonstruiert, ediert und mit dem RSB im Konzerthaus Berlin 2004 uraufgeführt, dem die Aufführung im Bolshoi Moskau folgte. In der Semperoper Dresden fand 2006 die Wiederaufführung des „Rosenkavalier“-Films mit der Originalmusik von Richard Strauss und der Sächsischen Staatskapelle statt und mit der NDR Radiophilharmonie führte er in der Londoner Royal Albert Hall „Matrix live“ (Musik: Don Davis) auf.

2014 realisierte Strobel mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France die Uraufführung der neuen Partitur von Philippe Schoeller zum Film „J’accuse“ im Pariser Salle Pleyel. Eine ZDF/arte Produktion der „Chronik von Grieshuus“ verbindet ihn aufs Neue mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, mit dem er auch die Musik zur preisgekrönten Tatort-Folge „Im Schmerz geboren“ einspielte und im Herbst 2015 als neues Projekt das Filmkonzert „2001 – Odyssee im Weltraum“ in der Alten Oper Frankfurt dirigiert. Neben einer Vielzahl von Filmkonzerten leitet Frank Strobel in der Saison 2015/2016 die Aufführung von „Tartüff“ als wiederentdeckte Stummfilmpräsentation im Rahmen von „Kino Varieté“ in der Komischen Oper Berlin und ein filmmusikalisches Experiment des RSB mit der thematischen Verbindung des Kurzfilms „Pacific 231“ (Musik: Arthur Honegger) und Walther Ruttmanns „Berlin, Sinfonie einer Großstadt“ (Musik: Edmund Meisel). Strobel dirigiert die Filarmonica della Scala in Mailand zu „Metropolis“, die Hamburger Symphoniker zu „Blancanieves“ von Pablo Berger (Musik: Alfonso de Vilallonga), das Hong Kong Philharmonic zu „Goldrausch“ von Charlie Chaplin. Außerdem steht die Uraufführung der Neukomposition zu dem Film „Love“ mit dem Philharmonia Orchestra und dem Geiger Vadim Repin in der Londoner Royal Festival Hall auf dem Programm, sowie ein Symphoniekonzert mit Werken von Dvorak und Schostakowitsch mit dem Poznán Philharmonic Orchestra.

Enge künstlerische Beziehungen verbinden Frank Strobel mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Finnish Radio Symphony Orchestra, hr-Sinfonieorchester, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem London Symphony Orchestra, MDR Sinfonieorchester Leipzig, Orchestre National de Lyon, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Staatskapelle Weimar und dem WDR Funkhausorchester, sowie der Kölner Philharmonie, der Pariser Philharmonie und dem Wiener Konzerthaus. Frank Strobel leistet seit Jahren Pionierarbeit im interdisziplinären Bereich von Film und Musik und ist einer der Protagonisten der Film in concert Bewegung. Durch sein Engagement hat der Stummfilm Einzug in führende Opern- und Konzerthäuser gehalten. Er verfügt sowohl über umfassende Kenntnis des Konzertrepertoires der Klassik, Romantik und des 20. Jahrhunderts, als auch über eine reiche Erfahrung als Dirigent, Arrangeur, Bearbeiter, Produzent und Studiomusiker. Strobel ist als Berater für das Stummfilmprogramm von ZDF/arte tätig und seit 2000 künstlerischer Leiter der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE, die er mitbegründete und die sich um eine historisch informierte Aufführungspraxis der Filmmusik verdient gemacht hat.

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Frank Strobel / Dirigent

Neben seiner filmmusikalischen Tätigkeit hat Frank Strobel internationale Anerkennung für Erstund Wiederaufführungen von Werken der Komponisten Franz Schreker, Alexander von Zemlinsky und Siegfried Wagner erlangt. Er überschreitet die Grenzen zwischen beiden Genres, die er ohnehin für überflüssig hält. Nicht zuletzt deshalb fand der große russische Komponist Alfred Schnittke in Strobel einen geistesverwandten Freund und idealen Interpreten seiner Werke: so bearbeitete Strobel …

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Neben seiner filmmusikalischen Tätigkeit hat Frank Strobel internationale Anerkennung für Erstund Wiederaufführungen von Werken der Komponisten Franz Schreker, Alexander von Zemlinsky und Siegfried Wagner erlangt. Er überschreitet die Grenzen zwischen beiden Genres, die er ohnehin für überflüssig hält. Nicht zuletzt deshalb fand der große russische Komponist Alfred Schnittke in Strobel einen geistesverwandten Freund und idealen Interpreten seiner Werke: so bearbeitete Strobel unter anderem eine Auswahl seiner Filmmusiken als Konzertsuiten. Die Einspielungen auf CD mit dem RSB wurden 2005 und 2006 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Er hat außerdem Sergej Prokofjews Musik zum Film „Alexander Newski“ rekonstruiert, ediert und mit dem RSB im Konzerthaus Berlin 2004 uraufgeführt, dem die Aufführung im Bolshoi Moskau folgte. In der Semperoper Dresden fand 2006 die Wiederaufführung des „Rosenkavalier“-Films mit der Originalmusik von Richard Strauss und der Sächsischen Staatskapelle statt und mit der NDR Radiophilharmonie führte er in der Londoner Royal Albert Hall „Matrix live“ (Musik: Don Davis) auf.

2014 realisierte Strobel mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France die Uraufführung der neuen Partitur von Philippe Schoeller zum Film „J’accuse“ im Pariser Salle Pleyel. Eine ZDF/arte Produktion der „Chronik von Grieshuus“ verbindet ihn aufs Neue mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, mit dem er auch die Musik zur preisgekrönten Tatort-Folge „Im Schmerz geboren“ einspielte und im Herbst 2015 als neues Projekt das Filmkonzert „2001 – Odyssee im Weltraum“ in der Alten Oper Frankfurt dirigiert. Neben einer Vielzahl von Filmkonzerten leitet Frank Strobel in der Saison 2015/2016 die Aufführung von „Tartüff“ als wiederentdeckte Stummfilmpräsentation im Rahmen von „Kino Varieté“ in der Komischen Oper Berlin und ein filmmusikalisches Experiment des RSB mit der thematischen Verbindung des Kurzfilms „Pacific 231“ (Musik: Arthur Honegger) und Walther Ruttmanns „Berlin, Sinfonie einer Großstadt“ (Musik: Edmund Meisel). Strobel dirigiert die Filarmonica della Scala in Mailand zu „Metropolis“, die Hamburger Symphoniker zu „Blancanieves“ von Pablo Berger (Musik: Alfonso de Vilallonga), das Hong Kong Philharmonic zu „Goldrausch“ von Charlie Chaplin. Außerdem steht die Uraufführung der Neukomposition zu dem Film „Love“ mit dem Philharmonia Orchestra und dem Geiger Vadim Repin in der Londoner Royal Festival Hall auf dem Programm, sowie ein Symphoniekonzert mit Werken von Dvorak und Schostakowitsch mit dem Poznán Philharmonic Orchestra.

Enge künstlerische Beziehungen verbinden Frank Strobel mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Finnish Radio Symphony Orchestra, hr-Sinfonieorchester, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem London Symphony Orchestra, MDR Sinfonieorchester Leipzig, Orchestre National de Lyon, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Staatskapelle Weimar und dem WDR Funkhausorchester, sowie der Kölner Philharmonie, der Pariser Philharmonie und dem Wiener Konzerthaus. Frank Strobel leistet seit Jahren Pionierarbeit im interdisziplinären Bereich von Film und Musik und ist einer der Protagonisten der Film in concert Bewegung. Durch sein Engagement hat der Stummfilm Einzug in führende Opern- und Konzerthäuser gehalten. Er verfügt sowohl über umfassende Kenntnis des Konzertrepertoires der Klassik, Romantik und des 20. Jahrhunderts, als auch über eine reiche Erfahrung als Dirigent, Arrangeur, Bearbeiter, Produzent und Studiomusiker. Strobel ist als Berater für das Stummfilmprogramm von ZDF/arte tätig und seit 2000 künstlerischer Leiter der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE, die er mitbegründete und die sich um eine historisch informierte Aufführungspraxis der Filmmusik verdient gemacht hat.

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