KONZERTKALENDER

Anstelle der erkrankten Sophie Harmsen singt Katrin Wundsam den Hänsel und anstelle der erkrankten Annika Gerhards ist Nora Lentner als Sandmännchen zu hören.

23. Dezember 2016

Freitag / 20.00 Uhr

Philharmonie Berlin

Marek Janowski

Marek Janowski

Albert Dohmen / Bass (Peter, Besenbinder )

Ricarda Merbeth / Sopran (Gertrud, sein Weib )

Alexandra Steiner / Sopran (Gretel )

Katrin Wundsam / Mezzosopran (Hänsel )

Christian Elsner / Tenor (Hexe )

Alexandra Hutton / Sopran (Taumännchen )

Nora Lentner / Sopran (Sandmännchen )

Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden

Vinzenz Weissenburger / Choreinstudierung

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Engelbert Humperdinck

"Hänsel und Gretel" -
Märchenoper in drei Akten (Konzertante Aufführung)

18.45 Uhr, Südfoyer
Einführung von Steffen Georgi

Konzertantes Opernhighlight

Kurz vor Weihnachten dreht sich in den meisten Familien alles um den Backofen. Sogar die Knusperhexe freut sich auf ihren Braten. Aber sie hat die Rechnung ohne die schlauen Kinder gemacht. Am Ende steckt sie selber im Rohr. Gar gar brutzelt die Hexe!
Wer sagt eigentlich, dass es immer die Hexe sein muss? In der konzertanten RSB-Aufführung der berühmten Märchenoper von Engelbert Humperdinck gibt ein Mann die Hexe. Christian Elsner, der fabelhafte Tenor, der beim RSB im September 2016 in Beethovens Missa solemnis singt, stellt sein komödiantisches Talent nun in den Dienst von „Hänsel und Gretel“. Damit befindet er sich in guter Gesellschaft, auch Peter Schreier war ein großartiger „Hexer“. Für Marek Janowski ist die Oper „Hänsel und Gretel“ eine kompositorisch höchst seriöse Fortführung der musikalischen Errungenschaften von Richard Wagner. Seine Interpretation mit einem Sängerensemble der Luxusklasse wird sich daran orientieren und aufzeigen, welch hohe Kunst in Humperdincks Meisterwerk steckt.
Die Anfangszeit und die Preisstruktur weisen darauf hin, dass keine der an den Theatern üblichen Familienvorstellungen zu erwarten ist, sondern ein I-Punkt auf den großen Wagnerzyklus des RSB aus den Jahren 2010 bis 2013. Dort war Christian Elsner sowohl Parsifal als auch Loge und Mime!
„Hänsel und Gretel“ wurde übrigens am 23. Dezember 1893 in Weimar unter Leitung von Richard Strauss zum ersten Mal aufgeführt.

Biografien

Marek Janowski / Dirigent

Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der …

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Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der Dresdner Philharmonie (2001–2003) und war Musikalischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Radio France (1984–2000).

Marek Janowskis konsequenter Anspruch an orchestrale Präzision und seine genaue Partiturkenntnis gehen einher mit sinnreichen Programmideen und machen ihn zu einem der renommiertesten Orchesterleiter der Gegenwart. Wo er auftritt, ob als Gastdirigent u.a. in den USA beim San Francisco Symphony, dem Cleveland Orchestra, in Asien beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, in Europa beim Orchestre de Paris oder dem Tonhalle-Orchester Zürich, genießt er außerordentliches Ansehen wegen der Effizienz seiner Arbeit.

1939 geboren in Warschau, aufgewachsen und ausgebildet in Deutschland, führte Marek Janowskis künstlerischer Weg über Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg als GMD nach Freiburg i. Br. und Dortmund. Es gibt zwischen Metropolitan Opera New York und Bayerischer Staatsoper München, zwischen San Francisco, Hamburg, Wien und Paris kein Opernhaus von Weltruf, wo er seit den späten 1970er-Jahren nicht regelmäßig zu Gast war. Seit den späten 1990er-Jahren konzentriert er sich ausschließlich auf den Konzertbetrieb und führt dort die große deutsche Dirigententradition als herausragender Beethoven-, Schumann-, Brahms-, Bruckner- und Strauss-Interpret, aber auch als Fachmann für das französische Repertoire fort. Sein Abschied von der Oper war indes nur ein institutioneller, kein musikalischer. Heute zählt er mehr denn je zu den Kundigsten etwa für die Werke von Richard Wagner, was er im konzertanten Wagnerzyklus des RSB (2010–2013) unter Beweis stellte. Der „Ring“ führt ihn außerdem doch noch einmal in den Operngraben zurück – 2016 und 2017 bei den Bayreuther Festspielen.

Im Februar 2014 wurde Marek Janowski der Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik für sein umfangreiches Lebenswerk verliehen.

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Marek Janowski / Dirigent

Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der …

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Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der Dresdner Philharmonie (2001–2003) und war Musikalischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Radio France (1984–2000).

Marek Janowskis konsequenter Anspruch an orchestrale Präzision und seine genaue Partiturkenntnis gehen einher mit sinnreichen Programmideen und machen ihn zu einem der renommiertesten Orchesterleiter der Gegenwart. Wo er auftritt, ob als Gastdirigent u.a. in den USA beim San Francisco Symphony, dem Cleveland Orchestra, in Asien beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, in Europa beim Orchestre de Paris oder dem Tonhalle-Orchester Zürich, genießt er außerordentliches Ansehen wegen der Effizienz seiner Arbeit.

1939 geboren in Warschau, aufgewachsen und ausgebildet in Deutschland, führte Marek Janowskis künstlerischer Weg über Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg als GMD nach Freiburg i. Br. und Dortmund. Es gibt zwischen Metropolitan Opera New York und Bayerischer Staatsoper München, zwischen San Francisco, Hamburg, Wien und Paris kein Opernhaus von Weltruf, wo er seit den späten 1970er-Jahren nicht regelmäßig zu Gast war. Seit den späten 1990er-Jahren konzentriert er sich ausschließlich auf den Konzertbetrieb und führt dort die große deutsche Dirigententradition als herausragender Beethoven-, Schumann-, Brahms-, Bruckner- und Strauss-Interpret, aber auch als Fachmann für das französische Repertoire fort. Sein Abschied von der Oper war indes nur ein institutioneller, kein musikalischer. Heute zählt er mehr denn je zu den Kundigsten etwa für die Werke von Richard Wagner, was er im konzertanten Wagnerzyklus des RSB (2010–2013) unter Beweis stellte. Der „Ring“ führt ihn außerdem doch noch einmal in den Operngraben zurück – 2016 und 2017 bei den Bayreuther Festspielen.

Im Februar 2014 wurde Marek Janowski der Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik für sein umfangreiches Lebenswerk verliehen.

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Albert Dohmen / Bass

Albert Dohmen kann auf eine langjährige internationale Karriere zurückblicken, deren erster Höhepunkt sein Wozzeck bei den Salzburger Oster- und Sommerfestspielen 1997 mit den Berliner bzw. Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Claudio Abbado und der Regie von Peter Stein war. In der Folgezeit arbeitete er mit namhaften Dirigenten wie Zubin Mehta, Giuseppe Sinopoli, Claudio Abbado, James Conlon u.a. Er interpretierte die großen Rollen seines Fachs …

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Albert Dohmen kann auf eine langjährige internationale Karriere zurückblicken, deren erster Höhepunkt sein Wozzeck bei den Salzburger Oster- und Sommerfestspielen 1997 mit den Berliner bzw. Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Claudio Abbado und der Regie von Peter Stein war. In der Folgezeit arbeitete er mit namhaften Dirigenten wie Zubin Mehta, Giuseppe Sinopoli, Claudio Abbado, James Conlon u.a. Er interpretierte die großen Rollen seines Fachs (u.a. Kurwenal, Pizarro, Amfortas, Holländer, Scarpia, Balubart, Hans Sachs) an den großen internationalen Häusern wie der Bastille in Paris, in Covent Garden in London, der Bayerischen Staatsoper, an den Opern Zürich, Amsterdam, am Liceo Barcelona, an der Wiener Staatsoper, in Los Angeles etc. Sein Debüt an der New Yorker Metropolitan Opera gab Albert Dohmen 2003/2004 als Jochanaan („Salome“).

Darüber hinaus etablierte sich Albert Dohmen als einer der führenden Wotan-Darsteller seiner Generation. So sang er diese Partie in kompletten „Ring“-Zyklen unter anderem in Triest (1999 und 2000), Genf (1999, 2000 und 2001), Catania (2000, 2001 und 2002), an der Deutschen Oper Berlin und Staatsoper Wien 2003, an der Nederlandse Opera Amsterdam 2004 und 2005 sowie an der Metropolitan Opera New York.

Wichtige Opern-Projekte der letzten Jahre waren u.a. die Debüts als Hans Sachs („Die Meistersinger von Nürnberg“) in Genf und Barcelona, als Gurnemanz („Parsifal“) in Genf, als Barak („Frau ohne Schatten“) in Florenz unter der Leitung von Zubin Mehta sowie Produktionen von „Elektra“ (Orest) in Baden-Baden unter Christian Thielemann, „Salome“ (Jochanaan) in Amsterdam und „Don Giovanni“ (Il Commendatore) an der Wiener Staatsoper.

Im Sommer 2007 gab Albert Dohmen sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen im „Ring“-Zyklus als Wotan / Wanderer und war in diesen Partien auch in den Folgejahren der Produktion zu hören.

Auch auf dem Konzertsektor ist Albert Dohmen sehr erfolgreich: er hat das gesamte Bassfach von Bach bis Schönberg in fast allen großen Konzertsälen und internationalen Festivals gesungen. Es seien nur u.a. auf Beethovens IX. Symphonie unter Kurt Masur beim New York Philharmonic Orchestra, Brahms Requiem, ebenfalls unter Kurt Masur im Rahmen des St. Denis Festivals, Mahlers VIII. Symphonie unter Valery Gergiev sowie die „Gurrelieder“ und Beethovens IX unter James Levine hingewiesen.
Im Sommer 2008 stellte Albert Dohmen darüber hinaus ein Liedprogramm mit Werken von Schubert, Brahms, Pfitzner, Strauss und Schönberg vor, gefolgt von einem weiteren Programm in 2011 mit Liedern von Dvorak, Schumann, Pfitzner und Strauss.

Vergangene und künftige Projekte sind u.a. Vorstellungen „Faust“, „Der fliegende Holländer“ und „Elektra“ an der Wiener Staatsoper, „Fidelio“ in München, „Der Ring des Nibelungen“ und „Der fliegende Holländer“ an der Hamburgischen Staatsoper sowie eine Neuproduktion „Lohengrin“ (König Heinrich) an der Deutschen Oper Berlin. In Stuttgart debütierte Albert Dohmen in einer Neuproduktion die Titelrolle des „Falstaff“ und im neuen „Ring des Nibelungen“ in Barcelona sangt er ab 2013 Wotan und den Wanderer. Es folgten „Tristan“ (König Marke) Vorstellungen an der Wiener Staatsoper, die Titelpartie in „Herzog Blaubarts Burg“ in Oviedo und das Rollendebüt als Rocco („Fidelio“) in Genf.

Bei den Bayreuther Festspielen 2015 übernimmt Albert Dohmen die Partie des Alberich in „Der Ring des Nibelungen“.

Unter seinen zahlreichen CDs sei vor allem auf seine Einspielungen von Zemlinskys „Florentinischer Komödie“ mit dem Concertgebouw Orkest unter der Leitung von Riccardo Chailly und seinen drei Einspielungen unter Sir Georg Solti („Frau ohne Schatten“, „Fidelio“ und „Meistersinger“) hingewiesen.

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Ricarda Merbeth / Sopran

Ricarda Merbeth gehört zu den führenden Sopranistinnen ihres Fachs. Sie studierte Gesang an der Musikhochschule Leipzig und war von 1999 bis 2005 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Sie ist dem Haus durch regelmäßige Gastengagements bis heute verbunden. Hier sang sie Partien wie Daphne („Daphne“), Donna Anna („Don Giovanni“), Contessa („Le nozze di Figaro“), Elisabeth („Tannhäuser“), Elsa („Lohengrin“), Sieglinde („Die Walküre“), Chrysothemis („Elektra“) und die …

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Ricarda Merbeth gehört zu den führenden Sopranistinnen ihres Fachs. Sie studierte Gesang an der Musikhochschule Leipzig und war von 1999 bis 2005 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Sie ist dem Haus durch regelmäßige Gastengagements bis heute verbunden. Hier sang sie Partien wie Daphne („Daphne“), Donna Anna („Don Giovanni“), Contessa („Le nozze di Figaro“), Elisabeth („Tannhäuser“), Elsa („Lohengrin“), Sieglinde („Die Walküre“), Chrysothemis („Elektra“) und die Marschallin („Der Rosenkavalier“). Andere wichtige Rollen, die sie bislang verkörperte, waren Leonore („Fidelio“), die Kaiserin („Die Frau ohne Schatten“), Rezia („Oberon“), Emilia Marty („Die Sache Makropulos“), die Äyptische Helena, Marietta („Die tote Stadt“) und Ariadne („Ariadne auf Naxos“). 2010 wurde sie durch die Wiener Staatsoper zur Kammersängerin ernannt. Seit 2000 singt sie bei den Bayreuther Festspielen – u.a. als Freia und Gutrune im Flimm-Ring, als Elisabeth und seit 2013 als Senta in der aktuellen Produktion des Fliegenden Holländers. Ricarda Merbeth gastiert darüber hinaus regelmäßig an führenden Opernhäusern wie der Hamburgischen Staatsoper, der Opéra Bastille in Paris sowie dem New National Theatre Tokyo und gibt Konzerte in New York, Madrid, Barcelona und Zürich. Zuletzt sang sie Elisabeth und Venus an der Deutschen Oper Berlin unter Donald Runnicles und Senta an der Opéra Marseille (Dirigent: Lawrence Foster) sowie die Chrysothemis an der Bayerischen Staatsoper unter Leitung von Asher Fisch. Ende 2015 debütiert sie als Marie („Wozzeck“) an der Mailänder Scala unter Ingo Metzmacher sowie 2016 als Isolde („Tristan und Isolde“) an der Hamburgischen Staatsoper unter Kent Nagano und als Goneril in Reimanns „Lear“ (Dirigent: Fabio Luisi) an der Opéra Garnier Paris.

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Alexandra Steiner / Sopran

Alexandra Steiner, Sopran, wuchs in Augsburg auf und studierte an den Musikhochschulen in Stuttgart und Würzburg. Sie schloss ihr Gesangstudium mit einem Master an der Wales International Academy of Voice bei Dennis O‘Neill und Nuccia Focile ab, und besuchte Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Anna Raynolds, Kiri Te Kanawa und Richard Bonynge. ...

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Alexandra Steiner, Sopran, wuchs in Augsburg auf und studierte an den Musikhochschulen in Stuttgart und Würzburg. Sie schloss ihr Gesangstudium mit einem Master an der Wales International Academy of Voice bei Dennis O‘Neill und Nuccia Focile ab, und besuchte Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Anna Raynolds, Kiri Te Kanawa und Richard Bonynge.
Höhepunkte aktueller und zukünftiger Engagements beinhalten ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen 2016, wohin sie in den Folgesommern zurückkehren wird, Gretel („Hänsel und Gretel“) in der Philharmonie Berlin unter der Leitung von Marek Janowski sowie ihr Hausdebüt als Musetta („La Bohème“) am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden. Des Weiteren ist die Sopranistin ab 2016/17 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper.
Zu ihrem Repertoire zählen Partien wie Pamina („Die Zauberflöte“) Susanna („Le nozze di Figaro“), Marzelline („Fidelio“), Norina ( Don Pasquale ), Gilda („Rigoletto“) und Zdenka („Arabella“). Engagements verbinden sie unter anderem mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar sowie dem Saarländischen Staatstheater. Einen großen Erfolg feierte sie in der Titelpartie von „Neda“ bei der Biennale München 2012. Sie arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Marek Janowski, Andris Nelsons, Cornelius Meister, Markus Poschner, Andreas Spering, und Leo Hussain, u.a.
Als gern gesehener Gast auf den internationalen Konzertpodien sang sie mit Orchestern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Bochumer Symphonikern, Bremer Philharmonikern, der Camerata Wales, dem Berner Symphonieorchester und dem City of Birmingham Symphony Orchestra. Beim Musikfest Berlin war sie 2015 mit Schönbergs „Jakobsleiter“ unter der Leitung von Ingo Metzmacher in der Philharmonie Berlin zu hören. 2016 führt Bruckners Messe in f-Moll sie erstmalig zum Singapore Symphony Orchestra in die Esplanade Concert Hall nach Singapur.

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Sophie Harmsen / Mezzosopran

In der kommenden Saison freut sich Sophie Harmsen auf zwei für sie neue Opernpartien und auf die Rückkehr zu einer ihrer Lieblingsrollen, der Dorabella. Im November ist sie zunächst am Teatro Real Madrid als Annio in La clemenza di Tito mit Christophe Rousset in der Inszenierung von Karl Ernst Hermann zu erleben. Kurz darauf debütiert sie als Hänsel in der Berliner Philharmonie mit Marek Janowski und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin in Hänsel und Gretel von Humperdinck. 2017 ist sie unter der Leitung von René Jacobs als Dorabella in Così fan tutte auf einer Tournee durch Europa ...

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In der kommenden Saison freut sich Sophie Harmsen auf zwei für sie neue Opernpartien und auf die Rückkehr zu einer ihrer Lieblingsrollen, der Dorabella. Im November ist sie zunächst am Teatro Real Madrid als Annio in La clemenza di Tito mit Christophe Rousset in der Inszenierung von Karl Ernst Hermann zu erleben. Kurz darauf debütiert sie als Hänsel in der Berliner Philharmonie mit Marek Janowski und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin in Hänsel und Gretel von Humperdinck. 2017 ist sie unter der Leitung von René Jacobs als Dorabella in Così fan tutte auf einer Tournee durch Europa und Asien mit dem Freiburger Barockorchester zu hören.

Große Vorfreude empfindet sie auch auf das Weihnachtsoratorium mit Thomas Hengelbrock und dem NDR Elbphilharmonie Orchester, auf c-moll Messen mit Sir Neville Marriner und den Düsseldorfer Symphonikern sowie auf Konzerte und Aufnahmen geistlicher Werke von Bruckner mit dem RIAS Kammerchor und der Akademie für Alte Musik Berlin.

Ihre überzeugende und viel gelobte Darstellungskraft auf der Opernbühne konnte Sophie Harmsen mit berühmten Regisseuren wie Robert Wilson, William Kentridge und Andreas Dresen vervollkommnen.

Eine innige Liebe verbindet die Mezzosopranistin mit der Alten Musik. Große Erfolge feierte sie mit Soloabenden mit Concerto Köln und der Capella Augustina. Konzerte mit Václav Luks, Jos van Immerseel, Raphaël Pichon, Andrea Marcon sowie zahlreiche Auftritte und CD-Einspielungen mit Frieder Bernius dokumentieren ihre künstlerische Vielseitigkeit. Besonders verbunden fühlt sie sich der Internationalen Bachakademie Stuttgart, mit der sie sowohl mit Helmuth Rilling als auch mit Hans Christoph Rademann regelmäßig konzertiert.

Auf großen Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Schleswig Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musikfestival und dem Bachfest Leipzig ist sie regelmäßig zu Gast.

Die Zusammenarbeit mit großen Symphonieorchestern wie z.B. dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, dem Deutschen Symphonie-Orchester und dem Israel Philharmonic Orchestra möchte sie auf ihrem künstlerischen Weg nicht missen.

Schon als Kind deutscher Diplomaten weit gereist, studierte Sophie Harmsen an der University of Cape Town und danach bei Prof. Dr. Edith Wiens und lebt nun mit ihrer Familie in Berlin.

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Christian Elsner / Tenor

Der in Freiburg im Breisgau geborene Christian Elsner ist einer der vielseitigsten deutschen Tenöre. Er studierte Gesang bei Martin Gründler, nahm Unterricht bei Dietrich Fischer-Dieskau und Neil Semer und ist Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe. Als international gefragter Konzertsänger ist er gern gesehener Gast in allen wichtigen Zentren der klassischen Musik wie der Philharmonie Berlin, der Carnegie Hall New York, der Mailänder Scala oder der …

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Der in Freiburg im Breisgau geborene Christian Elsner ist einer der vielseitigsten deutschen Tenöre. Er studierte Gesang bei Martin Gründler, nahm Unterricht bei Dietrich Fischer-Dieskau und Neil Semer und ist Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe.

Als international gefragter Konzertsänger ist er gern gesehener Gast in allen wichtigen Zentren der klassischen Musik wie der Philharmonie Berlin, der Carnegie Hall New York, der Mailänder Scala oder der Suntory Hall Tokyo und arbeitet mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Manfred Honeck, Marek Janowski, Mariss Jansons, Kent Nagano, Yannick Nézet-Séguin oder Sir Simon Rattle zusammen.
Nach Gastengagements an den Opernhäusern in Heidelberg, Darmstadt, Weimar und Kassel hat sich Christian Elsner zuletzt mit Auftritten als Siegmund an der Semperoper Dresden und als Parsifal an der Wiener Staatsoper auch als Wagnertenor etabliert.
Mit Begleitern wie Gerold Huber und Burkhard Kehring gab der Tenor Liederabende in Frankfurt, Hamburg, Bonn, Dresden, München, Würzburg, Brüssel und bei der Schubertiade Feldkirch.

Auf CD erschienen neben vielen Liedaufnahmen wie von Schuberts Winterreise oder Schumanns Dichterliebe und Studioproduktionen wie von Mahlers Lied von der Erde, Mendelssohns Lobgesang, Beethovens Missa Solemnis und der 9. Sinfonie auch Gesamtaufnahmen von Wagners „Rheingold“ (Loge) und „Parsifal“ (Parsifal).
Als Kinderbuchautor veröffentlichte Christian zuletzt „Lennie und der Ring des Nibelungen“ und er unterrichtet seit 2006 als Professor für Gesang an der Hochschule für Musik in Würzburg.

Zu den Projekten der kommenden Saison zählen Liederabende in Düsseldorf und Bad Homburg, die Titelrolle in Wagners „Parsifal“ am Teatro Real in Madrid unter Symeon Bychkov, Franz Schmidts „Das Buch mit sieben Siegeln“ in Wien mit den Wiener Symphonikern unter Manfred Honeck, Mahlers „Lied von der Erde“ in Paris mit dem Orchestre Philharmonique du Radio France unter Mikko Franck und in Lissabon mit dem Gulbenkian-Orchestera unter Susanna Mälkki, Beethovens „Missa Solemnis“ im Kloster Eberbach mit dem hr-Sinfonieorchester unter Andres Orosko-Estrada sowie Beethovens 9. Sinfonie in Leipzig mit dem Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt und in Berlin, Paris, Wien, New York, Taipee und Tokyo mit den Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle.

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Alexandra Hutton / Sopran

Die Sopranistin Alexandra Hutton wuchs in der kleinen australischen Provinzstadt Bingara auf und lebt in Europa, seit sie im Jahr 2013 der Deutschen Oper Berlin beigetreten ist. Bislang waren ihre Rollen u.a. Barbina („Le Nozze di Figaro“), Tebaldo („Don Carlo“), Olympia/Giuliette/Antonia („Hoffmann“), Yniold („Pelléas et Mélisande“), Papagena („Die Zauberflöte“), Berta („Il barbiere di Siviglia“), Giannetta („L’elisir d’amore“) und Lisette in Rolando Villazóns Inszenierung …

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Die Sopranistin Alexandra Hutton wuchs in der kleinen australischen Provinzstadt Bingara auf und lebt in Europa, seit sie im Jahr 2013 der Deutschen Oper Berlin beigetreten ist. Bislang waren ihre Rollen u.a. Barbina („Le Nozze di Figaro“), Tebaldo („Don Carlo“), Olympia/Giuliette/Antonia („Hoffmann“), Yniold („Pelléas et Mélisande“), Papagena („Die Zauberflöte“), Berta („Il barbiere di Siviglia“), Giannetta („L’elisir d’amore“) und Lisette in Rolando Villazóns Inszenierung von Puccinis „La Rondine“ von 2015. In den kommenden Spielzeiten wird Hutton bedeutsame Rollendebüts an der Deutschen Oper Berlin präsentieren – beispielsweise Zerlina („Don Giovanni“), Musetta („La Boheme“) und Despina („Così fan tutte“).

Richtig zu Hause fühlt sie sich im komödiantischen Repertoire. So sang Hutton auch Comtesse Adele („Le Comte Ory“), Blonde („Die Entführung aus dem Serail“), Rosina („Il barberiere di Siviglia“), Adina („L’elisier d’amore“), Miss Wordsworth („Albert Herring“) sowie Marzelline („Fidelio“) und die Erste Nichte in der hoch gelobten Produktion von Peter Grimes – am Strand für das Aldeburgh Music Festival 2013. Genauso wohl fühlt sie sich auch auf Konzertbühnen: Ihr Debüt feierte sie 2011 mit dem Royal Philharmonic Orchestra als die Sopranistin in Goreckis „Symphony of Sorrowful Songs“ in der Cadogan Hall in London unter der Leitung von Richard Bernas.

Nach ihrem Studium am Sydney Conservatorium of Music wurde Hutton Teil der Oz Opera School Company der Opera Australia und tourte als Pamina („The Magic Flute“) und Angelina („Cinderella“) durch New South Wales und Victoria. Dank ihrer stimmlichen Vielseitigkeit und ihrer Liebe zu Schauspiel und Bühnenkunst hatte sie auch in vielen Theater- und Musicalproduktionen in Sydney Auftritte, so etwa als Cathy („The Last Five Years“), Cinderella/Rapunzel („Into the Woods“), Jennifer („The Witches of Eastwick“), Sally Brown („You’re a good man, Charlie Brown“), Maggie („Lend me a tenor“), Meg („Seven Little Australians“), Rosina („The Venetian Twins“), Avril/Mallory („City of Angels“) und Hope Cladwell („Urinetown“). 2009 zog sie dann nach Großbritannien, um ihre Ausbildung am Royal College of Music fortzusetzen, wo sie Teile aus „La Cenerentola“ (Clorinda), „Les Dialogues des Carmelites“ (Soeur Constance), „La Rondine“ (Lisette) und „Der Rosenkavalier“ (Sophie) aufführte.

Alexandra ist Gewinnerin zahlreicher Auszeichnungen wie dem City of Sydney Eisteddfod Soprano Award, der Patricia Fagan Operatic Aria, dem Farleigh Vocal Scholarship, dem Herman Shildberger Memorial Award, der Wollongong Eisteddfod Operatic Aria, dem Robert Stolz Viennese Music Society Award und dem Tait Memorial Trust Googie Withers Award. Außerdem belegte sie den zweiten Platz beim 30. Internationalen Belvedere Gesangswettbewerb (Operette) und bekam den Sonderpreis der Deutschen Oper Berlin verliehen.

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Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden / Chor

Der Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Ensemble entwickelt, das sowohl auf der Opernbühne als auch mit Konzerten im In- und Ausland auf sich aufmerksam gemacht hat. Wiederholte Einladungen zu Gastspielreisen (u. a. nach Dresden, Hamburg, Italien, Frankreich, Luxemburg, Polen, in das Baltikum sowie nach Vietnam) und Preise bei Wettbewerben (u. a. die Goldmedaille beim Internationalen Wettbewerb »Siauliai Cantat« in Litauen und der 1. Preis beim Landeschorwettbewerb in ...

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Der Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Ensemble entwickelt, das sowohl auf der Opernbühne als auch mit Konzerten im In- und Ausland auf sich aufmerksam gemacht hat. Wiederholte Einladungen zu Gastspielreisen (u. a. nach Dresden, Hamburg, Italien, Frankreich, Luxemburg, Polen, in das Baltikum sowie nach Vietnam) und Preise bei Wettbewerben (u. a. die Goldmedaille beim Internationalen Wettbewerb »Siauliai Cantat« in Litauen und der 1. Preis beim Landeschorwettbewerb in Berlin 2013, der 1. Preis mit der zweithöchsten Punktzahl aller teilnehmenden Chöre beim Deutschen Chorwettbewerb in Weimar 2014 sowie zwei Goldmedaillen beim internationalen Chorwettbewerb in Hoi An/Vietnam 2015) sprechen für die gewachsene künstlerische Qualität des Chors, der seit 2007 unter der Leitung von Vinzenz Weissenburger steht.

Seit dieser Zeit wurden die Arbeitsfelder sowie die öffentliche Präsenz des Chores beständig ausgeweitet. Im Zentrum stehen dabei die regelmäßigen Auftritte in der Berliner Staatsoper, in Musiktheaterwerken wie »La Bohème«, »Un ballo in maschera«, »Tosca«, »Turandot«, »Boris Godunow«, »Pique Dame«, »Der Rosenkavalier«, »Carmen«, sowie in der Produktion »Der gestiefelte Kater«, die bereits über 100 Mal in der Werkstatt des Schiller Theaters gezeigt wurde. Darüber hinaus tritt der Kinderchor mit eigenständigen Konzerten in Erscheinung, wozu neben A-cappella-Programmen auch einmal pro Spielzeit ein Konzert unter Mitwirkung der Staatskapelle Berlin zählt.

Auch in Zusammenarbeit mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern oder dem Rundfunk-Sinfonieorchester hat der Kinderchor seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. So wirkten 2012 die jungen Sängerinnen und Sänger an einer konzertanten Aufführung und einer CD-Produktion von Bizets »Carmen« mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle mit. In größerem Rahmen trat der Kinderchor auch schon im Vorprogramm von »Staatsoper für alle« 2014 vor mehreren zehntausend Besuchern auf dem Berliner Bebelplatz auf. Im Juni 2015 sang das Ensemble in Aufführungen von Mahlers 3. Sinfonie unter Zubin Mehta mit der Staatskapelle Berlin und den Damen des Staatsopernchores.

Der Kinderchor der Staatsoper bietet eine fundierte musikalische Ausbildung für seine jungen Sängerinnen und Sänger, die sich zweimal in der Woche zu Proben treffen. Eine stimmbildnerische Betreuung erfolgt durch mehrere erfahrene Gesangspädagogen, die gemeinsam mit dem Chorleiter und seinen Assistenten daran arbeiten, die künstlerischen Standards weiter zu erhöhen.

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