KONZERTKALENDER

11. Dezember 2016

Sonntag / 16.00 Uhr

Philharmonie Berlin

Karl-Heinz Steffens

Karl-Heinz Steffens

Andreas Brantelid / Violoncello

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Edward Elgar

Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85

Ralph Vaughan Williams

"A London Symphony" - Sinfonie Nr. 2 G-Dur

Nobel fließt England vorbei

„Nobilmente“ steht als Vortragsanweisung über dem weitschwingenden Rezitativ des Solocellos, mit dem Edward Elgar sein Cellokonzert im Jahre 1919 eröffnet. Der vormals aufrechte Royalist Elgar, der wie kein zweiter Komponist in England das opulente „Edwardianische“ Zeitalter verkörperte, reflektierte im Cellokonzert den Niedergang der Zivilisation in Europa während des Ersten Weltkrieges. Der junge dänische Cellist Andreas Brantelid kommt erstmals zum RSB.
Die „Sinfonie eines Londoners“, wie Ralph Vaughan Williams seine 1914 entstandene Sinfonie Nr. 2 verstanden wissen will, nimmt nach anfänglich turbulenter Großstadtstimmung ganz zum Schluss den Niedergang voraus: „Der letzte große Satz in der London-Sinfonie, in dem der wahre Kern der alten Ordnung völlig verblasst und verschluckt wird … ein Licht nach dem anderen erlischt. England und das Königtum, Britannien und das Empire, der alte Stolz und die alte Hingebung, achteraus, sinkt auf den Horizont – vorbei – vorbei. Der Fluss fließt vorbei, London fließt vorbei, England fließt vorbei.“ (Ralph Vaughan Williams nach H. G. Wells’ Roman „Tono-Bungay”)

Biografien

Karl-Heinz Steffens / Dirigent

Karl-Heinz Steffens kann auf eine besondere Karriere als Dirigent zurückblicken: Nachdem er 2007 seine Tätigkeit als Solo-Klarinettist der Berliner Philharmoniker beendet hatte, wurde er noch während der laufenden Spielzeit zum Generalmusikdirektor der Staatskapelle Halle und zum künstlerischen Direktor des Opernhauses ernannt (2007-2013). Zu Beginn der Saison 2009/2010 übernahm er als Chefdirigent die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Ab der Saison 2016/2017 wird …

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Karl-Heinz Steffens kann auf eine besondere Karriere als Dirigent zurückblicken: Nachdem er 2007 seine Tätigkeit als Solo-Klarinettist der Berliner Philharmoniker beendet hatte, wurde er noch während der laufenden Spielzeit zum Generalmusikdirektor der Staatskapelle Halle und zum künstlerischen Direktor des Opernhauses ernannt (2007-2013).
Zu Beginn der Saison 2009/2010 übernahm er als Chefdirigent die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Ab der Saison 2016/2017 wird Karl-Heinz Steffens zusätzlich die Position des Musikdirektors der Norwegischen Nationaloper in Oslo, Den Norske Opera & Ballett bekleiden.
 
Über die vergangenen Jahre ist Karl-Heinz Steffens zu einem der begehrtesten Dirigenten auf internationaler Bühne geworden.
Er dirigierte u.a. die Berliner Philharmoniker, das Philharmonia Orchestra London, die Münchner Philharmoniker, das NHK Symphony Orchestra in Tokyo sowie die Wiener Symphoniker. Regelmäßig ist Steffens Gast des Orchestre Philharmonique de Radio France in Paris, des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo in Monaco, des Netherlands Philharmonic Orchestra Amsterdam, des Hallé Orchestra Manchester, des City of Birmingham Symphony Orchestra, des Tonhalle Orchesters Zürich sowie des Helsinki Philharmonic Orchestra.
 
In der Spielzeit 2015/16 führen ihn Einladungen, u.a. zum Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, zum Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino nach Florenz, zum Teatro Regio nach Turin sowie zum Gulbenkian Orchestra nach Lissabon.
 
Karl-Heinz Steffens ist ein profilierter Operndirigent.
Nach seinem Debüt an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin 2008 mit „Fidelio“, dirigierte er dort „Tosca“, „La Traviata“, „Die verkaufte Braut“ und „Ariadne auf Naxos“.
 
Im Januar 2012 gab Steffens mit „Don Giovanni“ sein gefeiertes Debüt an der Mailänder Scala und dirigierte diese Produktion auch am Bolschoi-Theater in Moskau. In den folgenden Jahren kehrte er mit der „Götterdämmerung“ von Richard Wagner und Mozarts „Così fan tutte“ nach Mailand zurück.
 
Von Steffens initiiert und musikalisch geleitet, war von 2010 bis 2013 ein von Hansgünther Heyme neuinszenierter „Ring des Nibelungen“ in Halle und Ludwigshafen auf beiden Bühnen zu erleben. Zusammen führten Steffens und Heyme so ein vielbeachtetes ost-westdeutsches Musiktheaterprojekt zum Erfolg.
 
In der Spielzeit 2015/16 wird er am Opernhaus Zürich mit Mozarts „Così fan tutte“ sein Debüt geben.
 
Neben ausführlichen Zyklen der Sinfonien von Beethoven, Schubert und Bruckner sind besonders seine CD-Einspielungen mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter dem Motto „Modern Times“ international gefeiert.
Für die Aufnahme der wichtigsten Orchesterwerke Bernd Alois Zimmermanns erhielt sein Orchester den ECHO Klassik 2015 als „Orchester des Jahres“ von der Deutschen Phono-Akademie.

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Karl-Heinz Steffens / Dirigent

Karl-Heinz Steffens kann auf eine besondere Karriere als Dirigent zurückblicken: Nachdem er 2007 seine Tätigkeit als Solo-Klarinettist der Berliner Philharmoniker beendet hatte, wurde er noch während der laufenden Spielzeit zum Generalmusikdirektor der Staatskapelle Halle und zum künstlerischen Direktor des Opernhauses ernannt (2007-2013). Zu Beginn der Saison 2009/2010 übernahm er als Chefdirigent die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Ab der Saison 2016/2017 wird …

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Karl-Heinz Steffens kann auf eine besondere Karriere als Dirigent zurückblicken: Nachdem er 2007 seine Tätigkeit als Solo-Klarinettist der Berliner Philharmoniker beendet hatte, wurde er noch während der laufenden Spielzeit zum Generalmusikdirektor der Staatskapelle Halle und zum künstlerischen Direktor des Opernhauses ernannt (2007-2013).
Zu Beginn der Saison 2009/2010 übernahm er als Chefdirigent die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Ab der Saison 2016/2017 wird Karl-Heinz Steffens zusätzlich die Position des Musikdirektors der Norwegischen Nationaloper in Oslo, Den Norske Opera & Ballett bekleiden.
 
Über die vergangenen Jahre ist Karl-Heinz Steffens zu einem der begehrtesten Dirigenten auf internationaler Bühne geworden.
Er dirigierte u.a. die Berliner Philharmoniker, das Philharmonia Orchestra London, die Münchner Philharmoniker, das NHK Symphony Orchestra in Tokyo sowie die Wiener Symphoniker. Regelmäßig ist Steffens Gast des Orchestre Philharmonique de Radio France in Paris, des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo in Monaco, des Netherlands Philharmonic Orchestra Amsterdam, des Hallé Orchestra Manchester, des City of Birmingham Symphony Orchestra, des Tonhalle Orchesters Zürich sowie des Helsinki Philharmonic Orchestra.
 
In der Spielzeit 2015/16 führen ihn Einladungen, u.a. zum Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, zum Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino nach Florenz, zum Teatro Regio nach Turin sowie zum Gulbenkian Orchestra nach Lissabon.
 
Karl-Heinz Steffens ist ein profilierter Operndirigent.
Nach seinem Debüt an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin 2008 mit „Fidelio“, dirigierte er dort „Tosca“, „La Traviata“, „Die verkaufte Braut“ und „Ariadne auf Naxos“.
 
Im Januar 2012 gab Steffens mit „Don Giovanni“ sein gefeiertes Debüt an der Mailänder Scala und dirigierte diese Produktion auch am Bolschoi-Theater in Moskau. In den folgenden Jahren kehrte er mit der „Götterdämmerung“ von Richard Wagner und Mozarts „Così fan tutte“ nach Mailand zurück.
 
Von Steffens initiiert und musikalisch geleitet, war von 2010 bis 2013 ein von Hansgünther Heyme neuinszenierter „Ring des Nibelungen“ in Halle und Ludwigshafen auf beiden Bühnen zu erleben. Zusammen führten Steffens und Heyme so ein vielbeachtetes ost-westdeutsches Musiktheaterprojekt zum Erfolg.
 
In der Spielzeit 2015/16 wird er am Opernhaus Zürich mit Mozarts „Così fan tutte“ sein Debüt geben.
 
Neben ausführlichen Zyklen der Sinfonien von Beethoven, Schubert und Bruckner sind besonders seine CD-Einspielungen mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter dem Motto „Modern Times“ international gefeiert.
Für die Aufnahme der wichtigsten Orchesterwerke Bernd Alois Zimmermanns erhielt sein Orchester den ECHO Klassik 2015 als „Orchester des Jahres“ von der Deutschen Phono-Akademie.

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Andreas Brantelid / Violoncello

Der dänisch-schwedische Cellist Andreas Brantelid gehört zu den erfolgreichsten Künstlern Skandinaviens und beeindruckt mit seiner tiefgehenden Musikalität und seinem farbenreichen Klang. Im Jahr 1987 als Kind schwedisch-dänischer Eltern geboren, begann er sehr früh Cellounterricht bei seinem Vater Ingemar zu nehmen. Andreas Brantelid debütierte bereits im Alter von 14 Jahren beim Royal Danish Orchestra in Kopenhagen mit dem Cellokonzert von Elgar. Mittlerweile ist er …

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Der dänisch-schwedische Cellist Andreas Brantelid gehört zu den erfolgreichsten Künstlern Skandinaviens und beeindruckt mit seiner tiefgehenden Musikalität und seinem farbenreichen Klang. Im Jahr 1987 als Kind schwedisch-dänischer Eltern geboren, begann er sehr früh Cellounterricht bei seinem Vater Ingemar zu nehmen. Andreas Brantelid debütierte bereits im Alter von 14 Jahren beim Royal Danish Orchestra in Kopenhagen mit dem Cellokonzert von Elgar. Mittlerweile ist er bei allen großen Orchestern Skandinaviens regelmäßig zu Gast und konzertiert weltweit mit nachhaltigem Erfolg.

Highlights der Saison 2015/16 sind sein Debüt beim HR-Sinfonieorchester sowie Wiedereinladungen u.a. zum DR Symphony, Aarhus Symphony, Copenhagen Philharmonic und Tampere Philharmonic Orchestra. Im Juli 2016 geht er auf Tournee mit Veronika Eberle (Violine) und Shai Wosner (Klavier) und konzertiert u.a. in Schloss Elmau, Bad Kissingen, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und Hindsgavl Festival. Darüber hinaus führen ihn Rezitale in die Philharmonie Köln, zum Bergen Festival, Bodensee-Festival und nach Kopenhagen, Aarhus und Uppsala. In kommenden Saisons geht er auf Tournee mit dem London Symphony Orchestra in China, folgt einer Wiedereinladung zum Iceland Symphony Orchestra und gibt sein Debüt beim SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart.

In der vergangenen Saison debütierte Andreas Brantelid beim London Philharmonic Orchestra, MDR Sinfoniorchester, konzertierte in Japan beim Yomiuri Nippon Symphony Orchestra und folgte einer Wiedereinladung zum BBC National Orchestra of Wales. Desweiteren spielte er Rezitale bei den Dresdner Musikfestspielen, Konzerthaus Dortmund, Kopenhagen, Tokyo und Seoul. Orchesterengagements der letzten Jahre beinhalteten Konzert mit dem Seattle und Milwaukee Symphony Orchestra, Mahler Chamber Orchestra, Tonhalle-Orchester Zürich, Wiener Symphonikern, Brussels Philharmonic, BBC Symphony Orchestra, Netherlands Radio Philharmonic, City of Birmingham Symphony Orchestra, Scottish Chamber Orchestra und dem Münchener Kammerorchester. Er arbeitete bereits mit zahlreichen hervorragenden Dirigenten wie Thomas Dausgaard, Philippe Herreweghe, Andrew Manze, Andris Nelsons, Jonathan Nott, Sakari Oramo, Jukka-Pekka Saraste und Robin Ticciati zusammen.

Zu Andreas Brantelids vergangenen Solo- und Kammermusikengagements gehörten Konzerte in Seoul, Berlin, Paris, Dresden und Dortmund, wo er beim Konzerthaus ein „Junge Wilde“ Künstler war. In vergangenen Saison trat er in New York (Carnegie Hall und Alice Tully), London (Wigmore Hall), Chicago, Zürich, Vancouver, Barcelona und Salzburg auf. In der Saison 2008/09 wurde er von der European Concert Hall Organization für deren „Rising Star“ Konzertreihe nominiert und gab Konzerte in mehreren bedeutenden Konzerthäusern wie dem Concertgebouw Amsterdam, Musikverein Wien, Palais des Beaux Arts in Brüssel, Kölner Philharmonie und Stockholm Concert Hall. Andreas Brantelid ist leidenschaftlicher Kammermusiker und regelmäßig bei wichtigen Festivals in Jerusalem, Schleswig-Holstein, Bergen, Lockenhaus, Kuhmo, Verbier und City of London.

Seine erste CD mit Cellokonzerten von Tschaikowsky, Schumann und Saint-Saëns, die er mit dem Danish National Symphony Orchestra einspielte, wurde 2008 bei EMI veröffentlicht. Darauf folgten eine CD mit Kammermusik von Chopin einschließlich seiner Cellosonate (2010) und eine Encore CD (2012). Ein Album mit sämtlichen Werken Griegs für Cello und Klavier wurde beim Label BIS 2015 veröffentlicht.

Im Jahr 2014 wurde Andreas Brantelid zum außerordentlichen Professor an der Royal Academy of Music in Aarhus ernannt. Andreas Brantelid gewann den ersten Preis beim Eurovision Young Musicians Competition (2006) und beim Paulo International Cello Competition (2007). Er war 2008 Gewinner des Borletti-Buitoni Trust Fellowships. Er war außerdem erst kürzlich Mitglied der Lincoln Centre Chamber Music Society in New York und des BBC New Generation Artist Programms. Er studierte bei Mats Rondin, Torleif Thedéen und Frans Helmersson.
Er spielt die „Boni-Hegar“ Stradivarius aus dem Jahr 1707, die ihm der norwegische Kunstsammler Christen Sveaas verlieh.

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