KONZERTKALENDER

Der Pianist Yefim Bronfman musste aus Krankheitsgründen absagen.

10. November 2016

Donnerstag / 20.00 Uhr

Philharmonie Berlin

Marek Janowski

Marek Janowski

Francesco Piemontesi / Klavier

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Paul Hindemith

Konzertmusik für Streicher und Blechbläser op. 50
("Bostoner Sinfonie")

Paul Hindemith

"Nobilissima visione" - Suite für Orchester nach der gleichnamigen Tanzlegende

Ludwig van Beethoven

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58

18.45 Uhr, Hermann-Wolff-Saal
Einführung von Steffen Georgi

 Stadtplan

 Programmheft (PDF)

Konzert mit

Sendetermin:

24. Februar 2018

20.04 Uhr

Die vornehmste aller Visionen

Der langsame Satz in Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 gehört zum Tiefsten, was ein Mensch in Musik je erdacht hat. Marek Janowski bindet Beethoven ein in eine tänzerische Umgebung aus dem 20. Jahrhundert. Paul Hindemiths Tanzlegende „Nobilissima visione“ zeichnet das Leben des Heiligen Franz von Assisi nach. Im Zentrum steht das freiwillige Bekenntnis des ehemals reichen Tuchhändlersohnes zu Demut und Armut. 1937 für den Tänzer und Choreographen Leonide Massine komponiert, war das Werk „in Wahrheit überhaupt kein Ballett“ (Massine). Die von Hindemith aus der „nobelsten Vision“ des Franziskus extrahierte Orchestersuite trifft im Konzert auf die „Bostoner Sinfonie“, ein gleichermaßen motorisch vitales wie melodisch weitschwingendes „Wettspiel“ zwischen Blechbläsern und Streichorchester.

Biografien

Marek Janowski / Dirigent

Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der …

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Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der Dresdner Philharmonie (2001–2003) und war Musikalischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Radio France (1984–2000).

Marek Janowskis konsequenter Anspruch an orchestrale Präzision und seine genaue Partiturkenntnis gehen einher mit sinnreichen Programmideen und machen ihn zu einem der renommiertesten Orchesterleiter der Gegenwart. Wo er auftritt, ob als Gastdirigent u.a. in den USA beim San Francisco Symphony, dem Cleveland Orchestra, in Asien beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, in Europa beim Orchestre de Paris oder dem Tonhalle-Orchester Zürich, genießt er außerordentliches Ansehen wegen der Effizienz seiner Arbeit.

1939 geboren in Warschau, aufgewachsen und ausgebildet in Deutschland, führte Marek Janowskis künstlerischer Weg über Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg als GMD nach Freiburg i. Br. und Dortmund. Es gibt zwischen Metropolitan Opera New York und Bayerischer Staatsoper München, zwischen San Francisco, Hamburg, Wien und Paris kein Opernhaus von Weltruf, wo er seit den späten 1970er-Jahren nicht regelmäßig zu Gast war. Seit den späten 1990er-Jahren konzentriert er sich ausschließlich auf den Konzertbetrieb und führt dort die große deutsche Dirigententradition als herausragender Beethoven-, Schumann-, Brahms-, Bruckner- und Strauss-Interpret, aber auch als Fachmann für das französische Repertoire fort. Sein Abschied von der Oper war indes nur ein institutioneller, kein musikalischer. Heute zählt er mehr denn je zu den Kundigsten etwa für die Werke von Richard Wagner, was er im konzertanten Wagnerzyklus des RSB (2010–2013) unter Beweis stellte. Der „Ring“ führt ihn außerdem doch noch einmal in den Operngraben zurück – 2016 und 2017 bei den Bayreuther Festspielen.

Im Februar 2014 wurde Marek Janowski der Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik für sein umfangreiches Lebenswerk verliehen.

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Marek Janowski / Dirigent

Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der …

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Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der Dresdner Philharmonie (2001–2003) und war Musikalischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Radio France (1984–2000).

Marek Janowskis konsequenter Anspruch an orchestrale Präzision und seine genaue Partiturkenntnis gehen einher mit sinnreichen Programmideen und machen ihn zu einem der renommiertesten Orchesterleiter der Gegenwart. Wo er auftritt, ob als Gastdirigent u.a. in den USA beim San Francisco Symphony, dem Cleveland Orchestra, in Asien beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, in Europa beim Orchestre de Paris oder dem Tonhalle-Orchester Zürich, genießt er außerordentliches Ansehen wegen der Effizienz seiner Arbeit.

1939 geboren in Warschau, aufgewachsen und ausgebildet in Deutschland, führte Marek Janowskis künstlerischer Weg über Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg als GMD nach Freiburg i. Br. und Dortmund. Es gibt zwischen Metropolitan Opera New York und Bayerischer Staatsoper München, zwischen San Francisco, Hamburg, Wien und Paris kein Opernhaus von Weltruf, wo er seit den späten 1970er-Jahren nicht regelmäßig zu Gast war. Seit den späten 1990er-Jahren konzentriert er sich ausschließlich auf den Konzertbetrieb und führt dort die große deutsche Dirigententradition als herausragender Beethoven-, Schumann-, Brahms-, Bruckner- und Strauss-Interpret, aber auch als Fachmann für das französische Repertoire fort. Sein Abschied von der Oper war indes nur ein institutioneller, kein musikalischer. Heute zählt er mehr denn je zu den Kundigsten etwa für die Werke von Richard Wagner, was er im konzertanten Wagnerzyklus des RSB (2010–2013) unter Beweis stellte. Der „Ring“ führt ihn außerdem doch noch einmal in den Operngraben zurück – 2016 und 2017 bei den Bayreuther Festspielen.

Im Februar 2014 wurde Marek Janowski der Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik für sein umfangreiches Lebenswerk verliehen.

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Francesco Piemontesi / Klavier

Kultiviert, technisch brillant und musikalisch feinsinnig: dies bringt auf den Punkt, was Francesco Piemontesi als Pianisten ausmacht. Geboren und aufgewachsen ist er in Locarno in der Schweiz, heute lebt er in Berlin und gilt als einer der herausragendsten Pianisten unserer Zeit. Kennzeichnend für Francesco Piemontesis Spiel sind technische Perfektion, eine große und reiche Farbpalette sowie die Kultiviertheit des Ausdrucks. Neben dem Repertoire großer deutscher Komponisten fühlt er sich auch bei Debussy, Ravel, Liszt und Dvořák gut aufgehoben.

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Kultiviert, technisch brillant und musikalisch feinsinnig: dies bringt auf den Punkt, was Francesco Piemontesi als Pianisten ausmacht. Geboren und aufgewachsen ist er in Locarno in der Schweiz, heute lebt er in Berlin und gilt als einer der herausragendsten Pianisten unserer Zeit. Kennzeichnend für Francesco Piemontesis Spiel sind technische Perfektion, eine große und reiche Farbpalette sowie die Kultiviertheit des Ausdrucks. Neben dem Repertoire großer deutscher Komponisten fühlt er sich auch bei Debussy, Ravel, Liszt und Dvořák gut aufgehoben.

Einladungen renommierter Orchester führen Francesco Piemontesi durch die ganze Welt. So spielt er u.a. mit dem Cleveland Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester, den Münchner Philharmonikern und dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Sinfonieorchesters des Hessischen Rundfunks, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem London Philharmonic Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, den LA Philharmonics und dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino zusammen. Zu seinen Partnern am Dirigentenpult zählen Marek Janowski, Sakari Oramo, Vasily Petrenko, Manfred Honeck, Robin Ticciati, Vladimir Ashkenazy und Charles Dutoit. Eine besonders enge musikalische Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Dirigenten Sir Roger Norrington, David Afkham und Andrew Manze.

Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet Francesco Piemontesi einen großen Teil seiner Arbeit der Kammermusik. Mit besonderer Hingabe entwirft er ausgewogene Kammermusik- sowie Rezitalprogramme, mit denen er in den großen Konzerthäusern (Amsterdam Concertgebouw, Rotterdam De Doelen, Carnegie Hall, Berliner Philharmonie, Tonhalle Zürich, Wiener Konzerthaus…)und Festivals weltweit zu hören. Zu seinen Partnern gehören u.a. das Emerson-Quartett, eine Trioformation mit Antoine Tamestit und Jörg Widmann, Renaud und Gautier Capuçon, Clemens Hagen, Angelika Kirchschlager und Daniel Müller-Schott. Zu Beginn des Jahres 2016 startete er einen Mozartzyklus in der Londoner Wigmore Hall. Über drei Spielzeiten hinweg wird er dort sämtliche Mozart-Sonaten vortragen.

Francesco Piemontesi legte bereits mehrere viel gelobte CD-Einspielungen vor. Darunter sind drei Aufnahmen beim Label Naïve Classique: Klavierwerke von Mozart, Schumann und das Klavierkonzert op. 33 von Dvořák. Sein tiefes Verständnis für die impressionistische Weltanschauung von Debussy stellt Piemontesi in seiner neuesten Aufnahme der „Préludes“ (Herbst 2015) unter Beweis.

In Locarno geboren, studierte Piemontesi zunächst bei Arie Vardi, später dann bei Alfred Brendel, Murray Perahia, Cécile Ousset und Alexis Weissenberg. Als Preisträger mehrerer renommierter Wettbewerbe erarbeitete er sich internationales Ansehen und wurde unter anderem in 2009 zum „BBC New Generation Artist“ gekürt.

Die "Settimane Musicali di Ascona" beriefen ihn im Jahr 2012 zum künstlerischen Leiter des Festivals, das er seither alljährlich mit seinem jugendlichen Engagement und seiner Expertise betreut.

Saison 2016/2017

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