KONZERTKALENDER

Der Pianist Yefim Bronfman musste aus Krankheitsgründen absagen.

09. November 2016

Mittwoch / 20.00 Uhr

Philharmonie Berlin

Marek Janowski

Marek Janowski

Lukás Vondrácek / Klavier

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Béla Bartók

Divertimento für Streichorchester Sz 113

Béla Bartók

Tanzsuite für Orchester Sz 77

Ludwig van Beethoven

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37

18.45 Uhr, Hermann-Wolff-Saal
Einführung von Steffen Georgi

 Stadtplan

 Programmheft (PDF)

Konzert mit

Sendetermin:

10. November 2016

20.03 Uhr

Beethoven – Bartók

Beethovens c-Moll-Konzert bietet eine Lehrstunde in kluger, kultivierter Kommunikation. Lasst uns aufeinander hören, damit wir empathisch miteinander reden können, scheint der ertaubende Beethoven den Menschen eindringlich zuzurufen.
Marek Janowski hat um die Beethovenschen Klavierkonzerte jeweils hintergründig tänzerische Musik aus dem 20. Jahrhundert gruppiert. Béla Bartóks Tanzsuite ist ein hochaktueller Beitrag zur tätigen Völkerverständigung. Die Themen hat der Komponist erfunden, sie klingen aber wie ungarische, rumänische, slowakische und arabische Bauernmusik. Dabei verschränken sie sich so rhythmisch prägnant und harmonisch elegant wie augenzwinkernd dissonant. Das Divertimento hingegen ergreift den Hörer trotz des unbeschwerten Titels als ein sensibles Dokument eines musikalischen Seismographen angesichts des im August 1939 unmittelbar bevorstehenden Krieges.

Biografien

Marek Janowski / Dirigent

Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der …

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Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der Dresdner Philharmonie (2001–2003) und war Musikalischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Radio France (1984–2000).

Marek Janowskis konsequenter Anspruch an orchestrale Präzision und seine genaue Partiturkenntnis gehen einher mit sinnreichen Programmideen und machen ihn zu einem der renommiertesten Orchesterleiter der Gegenwart. Wo er auftritt, ob als Gastdirigent u.a. in den USA beim San Francisco Symphony, dem Cleveland Orchestra, in Asien beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, in Europa beim Orchestre de Paris oder dem Tonhalle-Orchester Zürich, genießt er außerordentliches Ansehen wegen der Effizienz seiner Arbeit.

1939 geboren in Warschau, aufgewachsen und ausgebildet in Deutschland, führte Marek Janowskis künstlerischer Weg über Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg als GMD nach Freiburg i. Br. und Dortmund. Es gibt zwischen Metropolitan Opera New York und Bayerischer Staatsoper München, zwischen San Francisco, Hamburg, Wien und Paris kein Opernhaus von Weltruf, wo er seit den späten 1970er-Jahren nicht regelmäßig zu Gast war. Seit den späten 1990er-Jahren konzentriert er sich ausschließlich auf den Konzertbetrieb und führt dort die große deutsche Dirigententradition als herausragender Beethoven-, Schumann-, Brahms-, Bruckner- und Strauss-Interpret, aber auch als Fachmann für das französische Repertoire fort. Sein Abschied von der Oper war indes nur ein institutioneller, kein musikalischer. Heute zählt er mehr denn je zu den Kundigsten etwa für die Werke von Richard Wagner, was er im konzertanten Wagnerzyklus des RSB (2010–2013) unter Beweis stellte. Der „Ring“ führt ihn außerdem doch noch einmal in den Operngraben zurück – 2016 und 2017 bei den Bayreuther Festspielen.

Im Februar 2014 wurde Marek Janowski der Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik für sein umfangreiches Lebenswerk verliehen.

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Marek Janowski / Dirigent

Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der …

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Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der Dresdner Philharmonie (2001–2003) und war Musikalischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Radio France (1984–2000).

Marek Janowskis konsequenter Anspruch an orchestrale Präzision und seine genaue Partiturkenntnis gehen einher mit sinnreichen Programmideen und machen ihn zu einem der renommiertesten Orchesterleiter der Gegenwart. Wo er auftritt, ob als Gastdirigent u.a. in den USA beim San Francisco Symphony, dem Cleveland Orchestra, in Asien beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, in Europa beim Orchestre de Paris oder dem Tonhalle-Orchester Zürich, genießt er außerordentliches Ansehen wegen der Effizienz seiner Arbeit.

1939 geboren in Warschau, aufgewachsen und ausgebildet in Deutschland, führte Marek Janowskis künstlerischer Weg über Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg als GMD nach Freiburg i. Br. und Dortmund. Es gibt zwischen Metropolitan Opera New York und Bayerischer Staatsoper München, zwischen San Francisco, Hamburg, Wien und Paris kein Opernhaus von Weltruf, wo er seit den späten 1970er-Jahren nicht regelmäßig zu Gast war. Seit den späten 1990er-Jahren konzentriert er sich ausschließlich auf den Konzertbetrieb und führt dort die große deutsche Dirigententradition als herausragender Beethoven-, Schumann-, Brahms-, Bruckner- und Strauss-Interpret, aber auch als Fachmann für das französische Repertoire fort. Sein Abschied von der Oper war indes nur ein institutioneller, kein musikalischer. Heute zählt er mehr denn je zu den Kundigsten etwa für die Werke von Richard Wagner, was er im konzertanten Wagnerzyklus des RSB (2010–2013) unter Beweis stellte. Der „Ring“ führt ihn außerdem doch noch einmal in den Operngraben zurück – 2016 und 2017 bei den Bayreuther Festspielen.

Im Februar 2014 wurde Marek Janowski der Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik für sein umfangreiches Lebenswerk verliehen.

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Lukáš Vondráček / Klavier

Soeben zum unumstrittener Gewinner des Concours Reine Elisabeth 2016 gekürt, gab Lukáš Vondráček sein erstes öffentliches Konzert im Alter von vier Jahren. Mit 14 Jahren debütierte er mit der Tschechischen Philharmonie unter Leitung von Vladimir Ashkenazy mit Konzerten in Prag und Italien, gefolgt von einer großen USA-Tournee im Jahr darauf. Seine natürliche Musikalität, die er über die Jahre hinweg entwickelt hat, gepaart mit bemerkenswerten technischen Fähigkeiten, charakterisieren Lukáš Vondráček als einen talentierten und reifen Musiker, der den Grundstein zu einer großen Karriere längst gelegt hat.

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Soeben zum unumstrittener Gewinner des Concours Reine Elisabeth 2016 gekürt, gab Lukáš Vondráček sein erstes öffentliches Konzert im Alter von vier Jahren. Mit 14 Jahren debütierte er mit der Tschechischen Philharmonie unter Leitung von Vladimir Ashkenazy mit Konzerten in Prag und Italien, gefolgt von einer großen USA-Tournee im Jahr darauf. Seine natürliche Musikalität, die er über die Jahre hinweg entwickelt hat, gepaart mit bemerkenswerten technischen Fähigkeiten, charakterisieren Lukáš Vondráček als einen talentierten und reifen Musiker, der den Grundstein zu einer großen Karriere längst gelegt hat. Auf den internationalen Podien arbeitet er mit Dirigenten wie Paavo Järvi, Gianandrea Noseda, Marin Alsop, Christoph Eschenbach, Pietari Inkinen, Vasily Petrenko, Jakub Hrůša, Anu Tali, Xian Zhang, Krzysztof Urbanski, Stéphane Denève and Alexander Lazarev.

Höhepunkte der Saison 2016/17 sind Konzerte mit dem Philadelphia Orchestra, Oslo Philharmonic Orchestra, Orchestre National de Belgique, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Orquesta de Gran Canaria, St. Petersburg Philharmonic, Orchestre Philharmonique Royal de Liège sowie eine Wiedereinladung beim New Jersey Symphony Orchestra. Er ist auf Tournee in Brasilien und Indien und gibt Klavierabende in Hong Kong, Washington, Leipzig Gewandhaus, Prags Rudolfinum sowie beim Klavier-Festival Ruhr.

Zahlreiche Solo-Rezitale führten Lukáš Vondráček bereits in die Wigmore Hall in London, Carnegie Hall in New York, Tonhalle Zürich, Konzerthaus Wien, Concertgebouw Amsterdam, Casa da Música in Porto, zum Palais des Beaux Arts in Brüssel, Pariser Cité de la Musique, Washington Performing Arts Society, Boston Celebrity Series, Teatro Municipal de Santiago de Chile, Rudolfinum in Prag sowie zum Festival La Roque d’Anthéron, Gilmore Festival und Piano aux Jacobins in Toulouse.

Er arbeitet regelmäßig mit Orchestern wie dem Philharmonia Orchestra, London Philharmonic Orchestra, Gulbenkian Orchester, Wiener Symphoniker, Tonhalle-Orchester Zürich, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, NDR Elbphilharmonie Orchester, NHK Symphony, Gulbenkian Orchester sowie mit Symphonieorchestern von Washington, Dallas, New Jersey, Sarasota und Cincinnati. Höhepunkte zuletzt ware eine umjubelte Spanien-Tournee mit dem Orquesta Sinfónica de Euskadi und Michał Nesterowicz sowie eine äußerst erfolgreiche Tour durch Australien, wo er mit den West Australian und Sydney Symphony Orchestras auftrat.

Erste Preise erspielte sich Lukáš Vondráček beim Internationalen Hilton Head Klavierwettbewerb in San Marino sowie beim Internationalen UNISA Klavierwettbewerb in Pretoria. Beim Internationalen Van Cliburn Klavierwettbewerb 2009 wurde er mit dem "The Raymond E. Buck Jury Discretionary Award" ausgezeichnet.

Lukáš Vondráček studierte an der Musikakademie im polnischen Katowice und der Hochschule für Musik in Wien. Er setzte seine Studien am New England Conservatory in Boston bei Hung-Kuan Chen fort, wo er 2012 mit Bravour abschloss.

Seine erste CD, ein Solo-Album mit Werken Mendelssohns, Liszts, Janáčeks und Dohnányis für Octavia Records, wurde 2004 veröffentlicht. In 2012 veröffentlichte das Label TwoPianists Records seine Einspielung mit Werken von Haydn, Rachmaniov und Prokofiev. Lukáš Vondráčeks aktuelle CD mit Werken von Johannes Brahms ist beim ORF Label unter dem Titel „Im Gläsernen Schloss“ im Herbst 2013 erschienen.

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