Vladimir Jurowski © Simon Pauly
So 1. September 2019 - 18 Uhr | Philharmonie Berlin

„Die Frau ohne Schatten“

Vladimir Jurowski

Mitgefühl über die Grenzen des Diesseits hinweg

ab 20 € Konzertante Aufführung Konzert mit Chefdirigent mit Konzerteinführung

Programm

Richard Strauss „Die Frau ohne Schatten“ op. 65
Oper in drei Aufzügen, Text von Hugo von Hofmannsthal
(Konzertante Aufführung)

Besetzung

Vladimir Jurowski - Dirigent

Torsten Kerl - Tenor (Der Kaiser)

Anne Schwanewilms - Sopran (Die Kaiserin)

Ildikó Komlósi - Mezzosopran (Die Amme)

Yasushi Hirano - Bariton (Geisterbote)

Andrey Nemzer - Countertenor (Hüter der Schwelle des Tempels)

Michael Pflumm - Tenor (Erscheinung eines Jünglings)

Nadezhda Gulitskaya - Sopran (Stimme eines Falken, Dienerin, Kinderstimme, Ungeborene)

Karolina Gumos - Alt (Stimme von oben)

Thomas J. Mayer - Bassbariton (Barak, der Färber)

Ricarda Merbeth - Sopran (Die Färberin)

Christoph Späth - Tenor (Der Bucklige, Bruder Baraks)

Tom Erik Lie - Bariton (Der Einäugige, Bruder Baraks)

Jens Larsen - Bass (Der Einarmige, Bruder Baraks)

Christian Oldenburg - Bass (Wächterstimme)

Philipp Alexander Mehr - Bass (Wächterstimme)

Artyom Wasnetzov - Bass (Wächterstimme)

Sophie Klußmann - Sopran (Dienerin, Kinderstimme, Ungeborene)

Verena Usemann - Sopran (Dienerin, Kinderstimme, Ungeborene)

Jennifer Gleinig - Sopran (Kinderstimme, Ungeborene)

Alice Lackner - Sopran (Kinderstimme, Ungeborene)

Vizma Zvaigzne - Sopran (Solostimme)

Rundfunkchor Berlin - Chor

Benjamin Goodson - Choreinstudierung

Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden Berlin - Kinderchor

Vinzenz Weissenburger - Choreinstudierung

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Konzert mit

Konzert mit

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Kooperationspartner

Programmheft als PDF zum Download

Das Libretto wird am Konzertabend leider nicht käuflich zu erwerben sein; allerdings können Sie es sich hier anschauen oder auch ausdrucken: Libretto auf OPERA-GUIDE.

Mutter werden, das ist schwer

Am 10. Oktober 1919 wurde in Wien die Oper „Die Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss uraufgeführt. 100 Jahre danach präsentiert das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin dieses Meisterwerk in zwei konzertanten Aufführungen in Berlin und Bukarest. Dabei sind die Klischees der Opernhandlung fast unerträglich: Der mächtige Geisterfürst Keikobad behütet seine Tochter mit aller ödipalen Eifersucht und kann dennoch nicht verhindern, dass die „schlanke Gazelle“ von einem Machtkonkurrenten, dem Kaiser der Südlichen Inseln entführt wird. Die Erjagte ist nun Gattin eines Menschen und selber Kaiserin. Aber sie fühlt sich nicht akzeptiert, so wie sie ist, sondern genötigt, ihren Mann vor der physischen und psychischen Versteinerung zu bewahren, indem sie einen Schatten wirft. Dies bedeutet in brutaler Übersetzung, sie muss ein Kind gebären. Solcher  Druck kann eine Kaiserin schon auf abartige Gedanken bringen … Richard Strauss wühlt mit Vorliebe solche Psychodramen auf, übergießt sie, taucht sie in eine hinreißend unwiderstehliche, verführerisch fesselnde Musik. Schier unendlich schillern die Klangfarbschattierungen, die er für die kinderlose Kaiserin aufbietet, um ein weiteres Mal die gesamte Palette der spätromantischen Orchesterkunst auszureizen. Die Frau, ein Spielball der Gelüste der Männerwelt. Aber dermaßen betörend in Szene gesetzt!

Vladimir Jurowski

Vladimir Jurowski über Strauss‘ „Die Frau ohne Schatten“

Künstler

Vladimir Jurowski © Simon Pauly

Vladimir Jurowski

Dirigent

Torsten Kerl © Bettina Stöß

Torsten Kerl

Tenor (Der Kaiser)

Anne Schwanewilms © studioline

Anne Schwanewilms

Sopran (Die Kaiserin)

Ildikó Komlósi © Agentur Punto Opera

Ildikó Komlósi

Mezzosopran (Die Amme)

Yasushi Hirano © CLaudia Prieler

Yasushi Hirano

Bariton (Geisterbote)

Michael Pflumm © Marlén Mieth

Michael Pflumm

Tenor (Erscheinung eines Jünglings)

Karolina Gumos © Jan Windszus Photography

Karolina Gumos

Alt (Stimme von oben)

Thomas J. Mayer © Agentur Seifert

Thomas J. Mayer

Bassbariton (Barak, der Färber)

Ricarda Merbeth © Mirko Joerg Kellner

Ricarda Merbeth

Sopran (Die Färberin)

Christoph Späth © Jan Windszus Photography

Christoph Späth

Tenor (Der Bucklige, Bruder Baraks)

Tom Erik Lie Jens Larsen © Jan Windszus Photography

Tom Erik Lie

Bariton (Der Einäugige, Bruder Baraks)

Jens Larsen © © Jan Windszus Photography

Jens Larsen

Bass (Der Einarmige, Bruder Baraks)

Sophie Klußmann © Agentur

Sophie Klußmann

Sopran (Dienerin, Kinderstimme, Ungeborene)

Verena Usemann © Verena Usemann / Fotografin: Andrea Kremper

Verena Usemann

Sopran (Dienerin, Kinderstimme, Ungeborene)

Rundfunkchor Berlin

Chor

Benjamin Goodson © Peter Adamik

Benjamin Goodson

Choreinstudierung

Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden © Vinzenz Weissenburger

Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden Berlin

Kinderchor

Vinzenz Weissenburger © Neda Navaee

Vinzenz Weissenburger

Choreinstudierung

Ticketinfos

So 1. September 2019 - 18 Uhr Philharmonie Berlin

  • ab 20 €
  • Konzert mit zwei Pausen (je 20 Min.), Konzertende gegen 22.15 Uhr
  • Einführung von Steffen Georgi: 17.00 Uhr, Südfoyer (kostenfrei, begrenzte Platzanzahl)
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Anfahrt & Parksituation

Philharmonie Berlin
Herbert-von-Karajan-Straße 1
10785 Berlin

Die Philharmonie erreichen Sie bequem mit dem öffentlichen Nahverkehr:

Bus
M84, M85, N2 Kulturforum oder Varian-Fry-Str. oder Potsdamer Platz + 4 Minuten Fußweg
200 Philharmonie

U-Bahn
U2 Potsdamer Platz + 10 Minuten Fußweg

S-Bahn
S1, S2, S25, S26 und Regionalverkehr Potsdamer Platz + 10 Minuten Fußweg

Parkmöglichkeiten für PKW
Aktueller Hinweis: Aufgrund von Baumaßnahmen rund um die Philharmonie gibt es im Bereich der Herbert-von-Karajan-Straße und der Tiergartenstraße veränderte Verkehrsführungen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website der Philharmonie.

Auf dem Gelände der Philharmonie stehen begrenzt gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung:
je angefangene Stunde 2,50 Euro
Tagesmaximum 20,00 Euro
Parkscheinverlust 20,00 Euro
Abendtarif 19 bis 5 Uhr 7,00 Euro
Sonntagspauschale 6,00 Euro

Bitte nutzen Sie auch die Parkmöglichkeiten im Sony Center (Einfahrten Ben-Gurion- und Bellevuestraße) sowie in den Potsdamer Platz Arkaden (Einfahrt der Tiefgarage am Reichpietschufer) und im Parkhaus am Schöneberger Ufer. In allen Fällen handelt es sich um öffentliche Parkflächen der Stadt Berlin, die in deren Auftrag von der Fa. APCOA Autoparking GmbH bewirtschaftet werden.

Die öffentlichen Parkflächen an der Herbert-von-Karajan-Straße (Westseite der Philharmonie) verfügen über eine begrenzte Anzahl ausgewiesener Behindertenparkplätze. Reservierungen von Parkplätzen sind leider generell nicht möglich.

Barrierefreiheit

Da die Berliner Philharmonie unter Denkmalschutz steht, ist eine Barrierefreiheit bedauerlicherweise nicht in allen Bereichen gegeben.
Nähere Informationen zu Behinderteneingängen, zu Plätzen in der Versehrtenloge und zu Hilfsangeboten für Seh- und Hörgeschädigte erhalten Sie auf der Website der Philharmonie. https://www.berliner-philharmoniker.de/barrierefrei/

Konzertbesucher*innen mit dem Merkzeichen B in ihrem Schwerbehindertenausweis erhalten beim Kartenkauf eine kostenlose Begleitkarte. Unser Besucherservice (verlinken) hilft Ihnen bei allen Fragen gerne weiter.

Vor Ort können Sie sich an die Kolleg*innen vom Veranstaltungsdienst EVENTTEAM wenden, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Einlass

Die Philharmonie öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn.

Garderobe

Bitte beachten Sie, dass große Taschen, Rucksäcke oder Mäntel nicht mit in den Konzertsaal genommen werden dürfen. Ihre Garderobe können Sie jedoch kostenlos abgeben – an den Garderoben im Foyer oder im ersten Stock gegenüber von Block A rechts.
Sie werden gebeten, Ihre Kleidungs- und Gepäckstücke baldmöglichst nach Konzertende abzuholen. Persönliche Gegenstände, die nicht rechtzeitig abgeholt werden, werden beim Pförtner am Bühneneingang (Richtung Potsdamer Platz) hinterlegt und können dort gegen die Garderobenmarke abgeholt werden.

Eine feste Kleiderordnung gibt es für die Konzerte des RSB nicht. Ganz nach Ihrem Geschmack und Wohlfühlfaktor können Sie sowohl in Anzug und Abendgarderobe erscheinen als beispielsweise auch in Jeans und T-Shirt.

Gastronomie

Vor dem Konzert und In den Konzertpausen werden Snacks und Getränke im Foyer der Philharmonie verkauft.
Diese können Sie für die Einlasszeit und die Pause bereits vorab unter Tel. 030 265 15 24 oder per E-Mail an gerresheimph@aol.com bestellen.

Eine Mitnahme der Speisen und Getränke in den Konzertsaal ist nicht gestattet.

Einführung

Zu den meisten Sinfoniekonzerten hält Steffen Georgi, der Dramaturg des RSB kostenlose Einführungsvorträge. In der Philharmonie erhalten Sie in der Regel 50 Minuten, im Konzerthaus 60 Minuten vor Konzertbeginn Hintergrundinformationen zu aufgeführten Werken und Komponist*innen.
Informationen darüber, ob und wann es eine Einführung gibt, finden Sie beim jeweiligen Konzerttermin in unserem Konzertkalender.

Konzertlänge

Die Sinfonie- und Kammerkonzerte haben gewöhnlich eine Länge von 2 Stunden inklusive einer 20-minütigen Pause.

Auf bedeutende Abweichungen wird im Konzertkalender hingewiesen.

Nacheinlass

Sollten Sie verspätet zum Konzert erscheinen, hängt es von den gespielten Werken ab, wann und ob es einen Nacheinlass gibt.
Bitte wenden Sie sich vor Ort an die Mitarbeiter des jeweiligen Hauses. Ggf. können Sie erst in der Konzertpause auf Ihrem eigentlichen Sitz Platz nehmen, da der musikalische Ablauf nicht gestört werden darf.
Eine Erstattung des Kartenpreises ist nicht möglich.

Programmhefte

Unsere Programmhefte werden vor den Konzerten und in den Pausen vom Einlasspersonal für 3 € verkauft.
RSB-Abonnenten erhalten das jeweilige Programmheft gegen Vorlage eines Gutscheins kostenfrei.

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