Maximilian Simon

Maximilian Simon

stellv. Stimmführer
2. Violine

„Maximilian Simon ließ seine Finger über die Saiten wirbeln, zupfte und strich mit einer Leidenschaft, dass das Publikum zunächst die Luft anhielt und nach dem letzten Ton Laute des Erstaunens folgen ließ. Und Beifall natürlich. Langen Beifall.“ (Ostfriesische Nachrichten)

„Selbstbewusste Souveränität strömte der 25-jährige Koblenzer Maximilian Simon aus. Hier war die technische Brillanz nur die Grundlage für ein berückendes Spiel, das in allen Farben funkelte. Spannend war es, seine Interpretation von Camille Saint-Saëns’ Introduktion und Rondo capriccioso op. 28 zu entdecken; zu hören, mit welcher Intensität seine Geige sang und träumte, weinte, bebte und jubelte." (Lindauer Zeitung)

Der Geiger und GEWA Music Brand Ambassador Maximilian Simon, immer wieder gelobt für sein „ausdrucksstarkes, technisch trotz aller Häufung der Schwierigkeiten makelloses Spiel“ (Rheinzeitung), fasziniert sein Publikum, online wie offline, mit seiner Musikalität, Begeisterung für die Sache und seinem Charisma.
1988 in Koblenz geboren, begann Maximilian im Alter von sechs Jahren mit dem Geigenspiel und gewann nur ein Jahr später seinen ersten Geigenwettbewerb. Es folgten weitere erste Preise bei Jugend Musiziert sowie der Mozart-Preis der Stadt Koblenz. Seine Studien führten ihn an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin (Prof. Wallin) sowie an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (Prof. Wegrzyn), an der Maximilian auch sein Konzertexamen absolvierte.

Sein Solo-Debüt gab Maximilian Simon 2009 mit dem Folkwang-Kammerorchester Essen unter der Leitung von Bernhard Steiner mit Karl A. Hartmanns „Concerto funèbre“. Weitere Auftritte führten ihn zum Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz, zur Jenaer Philharmonie, zum Symphony Orchestra of the Far East und den Moscow Soloists sowie zu wichtigen Festivals wie den Schwetzinger SWR Festspielen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Salzburger Sommerfestspielen, dem Young Euro Classic in Berlin, dem Dialog der 4 Kulturen in Lodz (Polen), dem Mittelrhein Musik Festival, den Internationalen Musiktagen Koblenz und dem Gezeitenfestival in Ostfriesland. Rundfunkaufnahmen für SWR 2, HR 2 sowie Deutschlandradio bezeugen seine künstlerischen Qualitäten.

Er war Stipendiat der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP), der Orchesterakademie der Staatskappelle Berlin und der Villa Musica Rheinland-Pfalz, die ihm zweimal Violinen von Sanctus Seraphin und Vincenzo Panormo für je zwei Jahre leihweise zur Verfügung stellten. Aktuell spielt Maximilian Simon auf einer Violine von Nicola Amati von 1623, großzügig zur Verfügung gestellt von einem privaten Gönner.