KONZERTKALENDER

23. Dezember 2015

Mittwoch / 20.00 Uhr

Philharmonie Berlin / Abo-Konzert

Marek Janowski

Marek Janowski

Marc-André Hamelin / Klavier

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

César Franck

Sinfonie d-Moll

Johannes Brahms

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83

18:45 Uhr, Hermann-Wolff-Saal
Einführung von Steffen Georgi

Biografien

Marek Janowski / Dirigent

Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der …

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Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der Dresdner Philharmonie (2001–2003) und war Musikalischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Radio France (1984–2000).

Marek Janowskis konsequenter Anspruch an orchestrale Präzision und seine genaue Partiturkenntnis gehen einher mit sinnreichen Programmideen und machen ihn zu einem der renommiertesten Orchesterleiter der Gegenwart. Wo er auftritt, ob als Gastdirigent u.a. in den USA beim San Francisco Symphony, dem Cleveland Orchestra, in Asien beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, in Europa beim Orchestre de Paris oder dem Tonhalle-Orchester Zürich, genießt er außerordentliches Ansehen wegen der Effizienz seiner Arbeit.

1939 geboren in Warschau, aufgewachsen und ausgebildet in Deutschland, führte Marek Janowskis künstlerischer Weg über Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg als GMD nach Freiburg i. Br. und Dortmund. Es gibt zwischen Metropolitan Opera New York und Bayerischer Staatsoper München, zwischen San Francisco, Hamburg, Wien und Paris kein Opernhaus von Weltruf, wo er seit den späten 1970er-Jahren nicht regelmäßig zu Gast war. Seit den späten 1990er-Jahren konzentriert er sich ausschließlich auf den Konzertbetrieb und führt dort die große deutsche Dirigententradition als herausragender Beethoven-, Schumann-, Brahms-, Bruckner- und Strauss-Interpret, aber auch als Fachmann für das französische Repertoire fort. Sein Abschied von der Oper war indes nur ein institutioneller, kein musikalischer. Heute zählt er mehr denn je zu den Kundigsten etwa für die Werke von Richard Wagner, was er im konzertanten Wagnerzyklus des RSB (2010–2013) unter Beweis stellte. Der „Ring“ führt ihn außerdem doch noch einmal in den Operngraben zurück – 2016 und 2017 bei den Bayreuther Festspielen.

Im Februar 2014 wurde Marek Janowski der Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik für sein umfangreiches Lebenswerk verliehen.

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Marek Janowski / Dirigent

Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der …

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Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der Dresdner Philharmonie (2001–2003) und war Musikalischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Radio France (1984–2000).

Marek Janowskis konsequenter Anspruch an orchestrale Präzision und seine genaue Partiturkenntnis gehen einher mit sinnreichen Programmideen und machen ihn zu einem der renommiertesten Orchesterleiter der Gegenwart. Wo er auftritt, ob als Gastdirigent u.a. in den USA beim San Francisco Symphony, dem Cleveland Orchestra, in Asien beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, in Europa beim Orchestre de Paris oder dem Tonhalle-Orchester Zürich, genießt er außerordentliches Ansehen wegen der Effizienz seiner Arbeit.

1939 geboren in Warschau, aufgewachsen und ausgebildet in Deutschland, führte Marek Janowskis künstlerischer Weg über Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg als GMD nach Freiburg i. Br. und Dortmund. Es gibt zwischen Metropolitan Opera New York und Bayerischer Staatsoper München, zwischen San Francisco, Hamburg, Wien und Paris kein Opernhaus von Weltruf, wo er seit den späten 1970er-Jahren nicht regelmäßig zu Gast war. Seit den späten 1990er-Jahren konzentriert er sich ausschließlich auf den Konzertbetrieb und führt dort die große deutsche Dirigententradition als herausragender Beethoven-, Schumann-, Brahms-, Bruckner- und Strauss-Interpret, aber auch als Fachmann für das französische Repertoire fort. Sein Abschied von der Oper war indes nur ein institutioneller, kein musikalischer. Heute zählt er mehr denn je zu den Kundigsten etwa für die Werke von Richard Wagner, was er im konzertanten Wagnerzyklus des RSB (2010–2013) unter Beweis stellte. Der „Ring“ führt ihn außerdem doch noch einmal in den Operngraben zurück – 2016 und 2017 bei den Bayreuther Festspielen.

Im Februar 2014 wurde Marek Janowski der Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik für sein umfangreiches Lebenswerk verliehen.

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Marc-André Hamelin / Klavier

Marc-André Hamelin begann im Alter von fünf Jahren unter der Anleitung seines Vaters Gilles mit dem Klavierspiel; bereits als Neunjähriger wurde er bei der Canadian Music Competition ausgezeichnet. Seine Ausbildung absolvierte der 1961 Geborene an der École Vincent d’Indy in seiner Heimatstadt Montréal sowie an der Temple University in Philadelphia, ...

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Marc-André Hamelin begann im Alter von fünf Jahren unter der Anleitung seines Vaters Gilles mit dem Klavierspiel; bereits als Neunjähriger wurde er bei der Canadian Music Competition ausgezeichnet. Seine Ausbildung absolvierte der 1961 Geborene an der École Vincent d’Indy in seiner Heimatstadt Montréal sowie an der Temple University in Philadelphia, wo er u. a. von Yvonne Hubert, Harvey Wedeen und Russell Sherman unterrichtet wurde.

In seinen Konzertprogrammen präsentiert Marc-André Hamelin immer wieder selten gespielte Werke wenig bekannter Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts: Musik von Alkan, Feinberg, Godowski, Kapustin, Medtner, Ornstein, Roslawez, Rzewski und Sorabji finden sich ebenso in seinem Repertoire wie Stücke von Bach, Barber, Beethoven, Debussy, Haydn, Ives, Liszt, Mozart, Schubert, Skrjabin und Rachmaninow. Der Pianist, der auch als Komponist und Bearbeiter sehr erfolgreich ist (seine Pavane variée entstand als Pflichtstück für den ARD-Musikwettbewerb 2014), gastiert regelmäßig bei bedeutenden Festivals und in international renommierten Konzerthäusern; als Konzertsolist arbeitet er z. B. mit dem New York Philharmonic, dem Chicago Symphony, dem Philadelphia Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra und dem Bayerischen Staatsorchester zuammen. Das für ihn geschriebene Klavierkonzert von Mark-Anthony Turnage brachte er 2013 mit dem Philharmonischen Orchesters Rotterdam brachte er zur Uraufführung (Dirigent: Yannick Nézet-Séguin).

Für seine zahlreichen Einspielungen wurde Marc-André Hamelin vielfach ausgezeichnet; seine CD Études mit eigenen Werken erhielt 2011 den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Der Künstler ist Mitglied der Royal Society of Canada; 2003 wurde er zum »Officer of the Order of Canada«, 2004 zum Ritter der Stadt Québec ernannt.

Beim RSB war Marc-André Hamelin bereits mehrfach zu Gast, zuletzt im Dezember 2015 mit Brahms' 2. Klavierkonzert.

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