KONZERTKALENDER

12. Februar 2017

Sonntag / 16.00 Uhr

Philharmonie Berlin / Abo-Konzert

Gustavo Gimeno

Gustavo Gimeno

Marina Prudenskaya / Mezzosopran

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Robert Schumann

"Manfred" - Ouvertüre zu Lord George Byrons Dramatischem Gedicht es-Moll op. 115

Gustav Mahler

"Kindertotenlieder" für Mezzosopran und Orchester

Antonín Dvořák

"Die Mittagshexe" - Sinfonische Dichtung C-Dur op. 108

Antonín Dvořák

"Die Waldtaube" - Sinfonische Dichtung c-Moll op. 110

14.45 Uhr, Südfoyer
Einführung von Steffen Georgi

 Stadtplan

 Programmheft (PDF)

Konzert mit

Sendetermin:

12. Februar 2017

20.03 Uhr

Lieben und Sterben

Die vier sinfonischen Balladen nach Märchen von Karel Jaromir Erben gehören zum Besten, was Antonín Dvořák je komponiert hat. Eine Mutter droht ihrem Kind mit der „Mittagshexe“, wenn es lautstark seinen Willen äußert. Eines Tages erscheint die Hexe tatsächlich. Die beiden Frauen kämpfen um das Kind. Die Geschichte endet wie beim Erlkönig: In ihren Armen, das Kind, war tot – erstickt von ängstlicher Fürsorge der Mutter.
„Holoubek“, die Waldtaube, nistet in einer Eiche. Die Eiche beschattet ein Grab. Darin liegt ein Mann. Seine junge Frau hat ihn vergiftet. Doch so einfach wie das Ver-Heiraten ist es nicht: das Ent-Ledigen. Das Verbrechen lässt die Frau nicht ruhen. Wie heftig der Komponist mit der „Waldtaube“ ins Herz seiner Zeit getroffen hatte, lässt sich an der Wertschätzung nachmalig berühmter Kollegen ermessen: Leoš Janáček leitete die Uraufführung, Gustav Mahler dirigierte die Wiener Erstaufführung. Von Letzterem ergänzen die beklemmenden Kindertotenlieder das emotional aufgeladene Programm. Sie werden gesungen von Marina Prudenskaya, einer der eindrucksvollsten Mezzosopranistinnen, die derzeit die Opern- und Konzertbühnen der Welt bereichern. Wiederholt schon hat sie ihre Kunst beim RSB unter Beweis gestellt.

Biografien

Gustavo Gimeno / Dirigent

„An diesem Abend habe ich plötzlich Tschaikowskys 4. Symphonie zu mögen gelernt. Dank der einmaligen Interpretation von Gustavo Gimeno, der hier auf den Pfaden von Yevgenij Mravinskij wandelt.“ (Tageblatt Luxembourg) Gustavo Gimeno ist seit der Saison 2015/16 Musikdirektor des Orchestre Philharmonique du Luxembourg. Auch in seiner zweiten Luxembourger Saison bringen Gustavo Gimeno und das OPL bekannte Werke der großen Orchesterliteratur wie Mahlers 4. und Beethovens 7. Sinfonie ...

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„An diesem Abend habe ich plötzlich Tschaikowskys 4.
Symphonie zu mögen gelernt. Dank der einmaligen
Interpretation von Gustavo Gimeno, der hier auf den Pfaden
von Yevgenij Mravinskij wandelt.“ (Tageblatt Luxembourg)

Gustavo Gimeno ist seit der Saison 2015/16 Musikdirektor des Orchestre Philharmonique du Luxembourg.

Auch in seiner zweiten Luxembourger Saison bringen Gustavo Gimeno und das OPL bekannte Werke der großen Orchesterliteratur wie Mahlers 4. und Beethovens 7. Sinfonie, Ravels „Daphnis et Chloé“ oder Strawinskys „Sacre“ zu Gehör, zudem Auftragskompositionen von Mark-Anthony Turnage und Francisco Coll. Eine langfristige Zusammenarbeitet verbindet das OPL und Gustavo Gimeno künftig mit dem Klassiklabel PENTATONE.

Neben der künstlerischen Leitung des OPL führten ihn in jüngster Vergangenheit ausgewählte Gastdirigate zu Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, dem Cleveland Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, Orchestre National de France, Rotterdam Philharmonic und der Philharmonia Zürich. 2015 leitete Gustavo Gimeno das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam auf Asien-Tournee.

Erstmalig steht er in der Saison 2016/17 am Pult des Boston Symphony Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, National Symphony Orchestra Washington, des Tokioter NHK Symphony Orchestra und des Orchesters der Academia Nazionale di Santa Cecilia.

Viele der Werke, die im Zentrum von Gustavo Gimenos erster Saison als Musikdirektor in Luxembourg standen, stehen auch im Mittelpunkt zukünftiger Konzerte:
Mit Bruckners 1. Sinfonie kehrt er zu den Münchner Philharmonikern, mit der 1. Sinfonie von Schumann zum Royal Concertgebouw Orchestra und City of Birmingham Symphony Orchestra zurück. Mahlers 1. Sinfonie dirigiert er beim Philharmonia Orchestra in der Royal Festival Hall London und Schostakowitschs 1. Sinfonie mit dem Sydney Symphony Orchestra. Gleich zweifach stellt sich Gustavo Gimeno im Frühjahr 2017 in Wien vor: Mit dem OPL im Konzerthaus und den Wiener Symphonikern im Musikverein.

Sein Operndebüt gab Gustavo Gimeno 2015 mit Bellinis „Norma“ an der Oper in Valencia, im März 2017 dirigiert Gustavo Gimeno seine erste Luxembourger Opernproduktion, Verdis „Simon Boccanegra“.

Geboren in Valencia, begann Gustavo Gimeno seine internationale Dirigentenkarriere 2012, zu dieser Zeit Mitglied des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, als Assistent von Mariss Jansons. Maßgebliche Erfahrungen sammelte er zudem als Assistent von Bernard Haitink und Claudio Abbado, der ihn als Mentor intensiv förderte und in vielerlei Hinsicht prägte.

www.gustavogimeno.com

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Gustavo Gimeno / Dirigent

„An diesem Abend habe ich plötzlich Tschaikowskys 4. Symphonie zu mögen gelernt. Dank der einmaligen Interpretation von Gustavo Gimeno, der hier auf den Pfaden von Yevgenij Mravinskij wandelt.“ (Tageblatt Luxembourg) Gustavo Gimeno ist seit der Saison 2015/16 Musikdirektor des Orchestre Philharmonique du Luxembourg. Auch in seiner zweiten Luxembourger Saison bringen Gustavo Gimeno und das OPL bekannte Werke der großen Orchesterliteratur wie Mahlers 4. und Beethovens 7. Sinfonie ...

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„An diesem Abend habe ich plötzlich Tschaikowskys 4.
Symphonie zu mögen gelernt. Dank der einmaligen
Interpretation von Gustavo Gimeno, der hier auf den Pfaden
von Yevgenij Mravinskij wandelt.“ (Tageblatt Luxembourg)

Gustavo Gimeno ist seit der Saison 2015/16 Musikdirektor des Orchestre Philharmonique du Luxembourg.

Auch in seiner zweiten Luxembourger Saison bringen Gustavo Gimeno und das OPL bekannte Werke der großen Orchesterliteratur wie Mahlers 4. und Beethovens 7. Sinfonie, Ravels „Daphnis et Chloé“ oder Strawinskys „Sacre“ zu Gehör, zudem Auftragskompositionen von Mark-Anthony Turnage und Francisco Coll. Eine langfristige Zusammenarbeitet verbindet das OPL und Gustavo Gimeno künftig mit dem Klassiklabel PENTATONE.

Neben der künstlerischen Leitung des OPL führten ihn in jüngster Vergangenheit ausgewählte Gastdirigate zu Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, dem Cleveland Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, Orchestre National de France, Rotterdam Philharmonic und der Philharmonia Zürich. 2015 leitete Gustavo Gimeno das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam auf Asien-Tournee.

Erstmalig steht er in der Saison 2016/17 am Pult des Boston Symphony Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, National Symphony Orchestra Washington, des Tokioter NHK Symphony Orchestra und des Orchesters der Academia Nazionale di Santa Cecilia.

Viele der Werke, die im Zentrum von Gustavo Gimenos erster Saison als Musikdirektor in Luxembourg standen, stehen auch im Mittelpunkt zukünftiger Konzerte:
Mit Bruckners 1. Sinfonie kehrt er zu den Münchner Philharmonikern, mit der 1. Sinfonie von Schumann zum Royal Concertgebouw Orchestra und City of Birmingham Symphony Orchestra zurück. Mahlers 1. Sinfonie dirigiert er beim Philharmonia Orchestra in der Royal Festival Hall London und Schostakowitschs 1. Sinfonie mit dem Sydney Symphony Orchestra. Gleich zweifach stellt sich Gustavo Gimeno im Frühjahr 2017 in Wien vor: Mit dem OPL im Konzerthaus und den Wiener Symphonikern im Musikverein.

Sein Operndebüt gab Gustavo Gimeno 2015 mit Bellinis „Norma“ an der Oper in Valencia, im März 2017 dirigiert Gustavo Gimeno seine erste Luxembourger Opernproduktion, Verdis „Simon Boccanegra“.

Geboren in Valencia, begann Gustavo Gimeno seine internationale Dirigentenkarriere 2012, zu dieser Zeit Mitglied des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, als Assistent von Mariss Jansons. Maßgebliche Erfahrungen sammelte er zudem als Assistent von Bernard Haitink und Claudio Abbado, der ihn als Mentor intensiv förderte und in vielerlei Hinsicht prägte.

www.gustavogimeno.com

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Marina Prudenskaya / Mezzosopran

In St. Petersburg geboren, studierte sie am dortigen Konservatorium bei Evgenia Gorokhovskaja und wird seit einigen Jahren von Brigitte Eisenfeld gesangstechnisch betreut. Neben vielen Auszeichnungen gewann sie unter anderem 2003 den ARD-Musikwettbewerb. 2000 wechselte sie vom Stanislawski-Theater in Moskau zum Staatstheater Nürnberg. Dort erarbeitete sie sich viele Partien ihres Repertoires. Schwerpunkte ihres heutigen Repertoires sind Richard Wagner und …

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In St. Petersburg geboren, studierte sie am dortigen Konservatorium bei Evgenia Gorokhovskaja und wird seit einigen Jahren von Brigitte Eisenfeld gesangstechnisch betreut.
Neben vielen Auszeichnungen gewann sie unter anderem 2003 den ARD-Musikwettbewerb. 2000 wechselte sie vom Stanislawski-Theater in Moskau zum Staatstheater Nürnberg. Dort erarbeitete sie sich viele Partien ihres Repertoires.

Schwerpunkte ihres heutigen Repertoires sind Richard Wagner und Giuseppe Verdi. Als Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin sang sie Fricka, Waltraute und Erda in „Der Ring des Nibelungen“. 2006 gab sie ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Floßhilde in der Neuproduktion von „Der Ring des Nibelungen“ unter der Leitung von Christian Thielemann. In Amsterdam sang sie die Erda in einer Aufführungsserie von Wagners „Ring der Nibelungen“. Im Mai 2010 debütierte sie an der Mailänder Scala in einer Neuproduktion von „Das Rheingold“ unter der Leitung von Daniel Barenboim. Im gleichen Jahr gab sie ihr Debüt bei den Berliner Philharmonikern mit der Messa da Requiem von Giuseppe Verdi unter der Leitung von Mariss Jansons. Auch mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter James Conlon sowie in Tokio mit Christian Arming sang sie die Messa da Requiem. Darüber hinaus widmet sie sich intensiv ihrer Tätigkeit als Konzertsängerin und arbeitet dabei regelmäßig mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Berliner Philharmonikern und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zusammen.

Marina Prudenskaya sang unter Dirigenten wie Daniel Barenboim, Hartmut Haenchen, James Conlon, Vladimir und Dmitri Jurowski, Marek Janowski, Alberto Zedda, Manfred Honeck, Stefan Soltesz, Christian Thielemann und Mariss Jansons, um nur einige zu nennen. Sie arbeitete mit renommierten Regisseuren wie Martin Kušej, Calixto Bieito, Carlus Padrissa, Stefan Herheim, Hans Neuenfels, Guy Cassiers, David Pountney, Jossi Wieler und Sergio Morabito.

Zu ihren aktuellen und zukünftigen Projekten zählen neben ihren zahlreichen Auftritten an der Staatsoper im Schiller Theater Berlin unter anderem Konzerte wie Ludwig van Beethovens „Missa Solemnis“ unter der Leitung von Sebastian Weigle, Beethovens 9. Sinfonie in Montpellier geleitet von Christian Arming sowie die Messa da Requiem von Giuseppe Verdi mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski. Zudem gastiert sie mit Giuseppe Verdis „Aida“ in Valencia, mit Mussorgskis „Chowanschtschina“ in Stuttgart und gibt ihr Debüt als Azucena in Giuseppe Verdis „Il trovatore“ am Royal Opera House Covent Garden. Ab 2016 übernimmt sie zudem die Partie der Waltraute in Wagners „Götterdämmerung“ an den Bayreuther Festspielen.

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