Composer in Residence – Brett Dean

Foto Brett Dean © Bettina Stöß
Brett Dean © Bettina Stöß

 Ich freue mich schon sehr auf die Gelegenheit, meine Musik mit dem RSB und seinem Publikum zu teilen.

Ein Australier mit einer engen Beziehung zu Berlin: Der 1961 in Brisbane geborene Komponist, Bratscher und Dirigent Brett Dean war von 1985 bis 1999 Mitglied der Bratschengruppe der Berliner Philharmoniker.

Bereits in den späten 1980er-Jahren begann er mit der Komposition von Arrangements für kleinere Besetzungen und mit ersten Werken für Radio und Film. Der Durchbruch als Komponist gelang ihm 1995 mit „Ariel’s Music“ für Klarinette und Orchester, das vom International Rostrum of Composers der UNESCO ausgezeichnet wurde.

Nach seinem Abschied von den Berliner Philharmonikern intensivierte Brett Dean seine kompositorische Arbeit.
So entstanden unter anderem die „Winter Songs“ für Tenor und Bläserquartett (2001) und das Streichquartett mit Sopran „And once I played Ophelia“ (2016), die in Australien jeweils mit dem renommierten Paul Lowin Song Cycle Prize prämiert wurden, aber auch Opernwerke, wie „Bliss“ (Uraufführung 2010) und „Hamlet“ (Uraufführung 2017 in Glyndebourne unter der Leitung von Vladimir Jurowski).

Brett Dean wendet sich in seinem Werk oftmals aktuellen gesellschaftlichen oder politischen Themen zu, wie etwa die Umweltzerstörung in der „Water Music“ (2004) oder in der „Pastoral Symphony“ (2000), die das RSB im Januar 2019 spielt.

Die über die Spielzeit hinweg zu hörenden Werke des Composer in Residence entstammen verschiedenen Gattungen und spiegeln die unterschiedlichsten Gefühlswelten wider:
Ohren auf für die Musik von und mit Brett Dean!

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