Benefizkonzert zugunsten der Störche

Horstsanierung Linum

Storchennester müssen regelmäßig abgetragen und von Unrat, wie Plastiktüten und Schnüren, befreit werden, andernfalls besteht die Gefahr, dass sich die Jungen in den Fäden verfangen oder es zu einer Aufstauung der Nässe in den Horsten kommt, wodurch die Küken verkühlen und sterben. Um diese Sanierungen in Linum zu unterstützen, gehen die Konzerteinnahmen anteilig als Spende zugunsten des NABU Berlin.

Führung und Konzert am Sonntag, 2. Mai 2021

14.30 Uhr drei Führungen parallel:
max. 20 Personen pro Gruppe zu den Storchenhorsten in Linum; der Treffpunkt ist vor der Dorfkirche Linum.

16 Uhr Konzert: Gideon-Klein-Trio

Ludwig van Beethoven
Serenade für Streichtrio D-Dur op. 8
Jean Sibelius
Streichtrio g-Moll
Ernst von Dohnányi
Serenade für Streichtrio C-Dur op. 10

Dorfkirche Linum
Nauener Str. 49
16833 Fehrbellin OT Linum

Konzert und Führung: 25 €
Konzert ohne Führung: 20 €
Tickets und Anmeldung für die Führungen nehmen Sie bitte im Besucherservice des RSB vor.

Das Storchendorf Linum

Nicht weniger als 16 besetzte Storchenhorste gaben dem kleinen Ort Linum im Landkreis Fehrbellin einst den Beinamen Storchendorf. Es ist nach Rühstädt an der Elbe der Ort mit der zweitgrößten Storchenpopulation in ganz Brandenburg. Der Bestand ist in den letzten 20 Jahren zwar zurückgegangen, doch noch immer kehren jedes Frühjahr bis zu zehn Storchenpaare aus ihren Winterquartieren in den Ort zurück, um dort ihre Jungen aufzuziehen. Durch intensive Landnutzung und extreme Trockenheit wird die Nahrung für Meister Adebar in der Region um Linum zwar knapper, aber noch bietet die Moorlandschaft des oberen Rhinluchs mit ihren Fischteichen und Wiesenniederungen eine gute Grundlage für die Aufzucht der Jungstörche. Ab Ende März balzen die Störche und tragen Revierkämpfe um die besten Horste aus. Dann ist überall im Ort ihr unverwechselbares Klappern zu hören. Auch die imposante Backsteinkirche, Linums Wahrzeichen, beherbergt regelmäßig ein Storchenpaar.

Zweite Heimat Afrika

Um beim Flug ins Winterquartier Aufwinde nutzen zu können und so Kräfte zu sparen, ziehen Störche über Landmassen hinweg. Sie nutzen deshalb zwei Routen auf dem Weg nach Afrika: östlich über den Bosporus oder westlich über die Meerenge von Gibraltar. Welche Route die Vögel wählen, ist genetisch festgelegt.

30 Jahre Engagement

Seit fast 30 Jahren engagiert sich der NABU Berlin vor Ort im Storchenschutz. Der Verband organisiert die Beringung der Vögel und die Pflege der Horste. Zudem bietet er zahlreiche Veranstaltungen für Besucher*innen, Schulklassen und Kindergärten an, um Interesse und Begeisterung für diese besonderen Vögel zu wecken. Dabei wirbt der NABU zugleich für den Schutz ihrer Nahrungsgebiete und die Sicherung der Zugwege, auf denen Gefahren wie Jäger und ungesicherte Strommasten lauern

NABU Berlin und RSB – Natur und Musik im Einklang

Seit der Spielzeit 2018/2019 ist der NABU Berlin Kooperationspartner des RSB. Von Spaziergängen mit Vogelstimmen über den Lebens- und Klangraum Friedhof wurden Projekte entwickelt, die Natur und Musik verbinden. In dieser Spielzeit begeben wir uns gemeinsam auf die Pfade der Störche.

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Kammermusik

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