Artist in Focus – Johannes Moser

Johannes Moser © Sarah Wijzenbeck

Zusammen mit dem Orchester sehe ich einer intensiven Zusammenarbeit entgegen, die uns in inspirierenden Konzertformaten und Musikvermittlungsprojekten mit vielen Menschen zusammenbringt, vom klassikaffinen Publikum bis hin zu musikalischen Neulingen.

Er vereint höchste Musikalität mit geballter Energie und großer Entdeckerlust: Johannes Moser tritt mit den namhaftesten Orchestern der Welt auf, ist zu Gast bei einer Vielzahl von Festivals und wurde für seine CD-Einspielungen bereits dreimal mit dem „ECHO Klassik“ ausgezeichnet.

Ganz klassisch spielt er auf einem Cello von Andrea Guarneri von 1694 und erforscht zudem neue musikalische Wege mit einem elektrischen Cello von Yamaha, das er schon mehrfach für Uraufführungen nutzte.
Der Kontakt zum jungen Publikum liegt ihm besonders am Herzen.

Deshalb verbindet er mit fast jedem Konzertengagement einen Schulbesuch oder einen Meisterkurs und sucht nach Möglichkeiten der Musikvermittlung jenseits der klassischen Präsentationsformen. Johannes Moser wurde 1979 in München in eine deutschkanadische Musikerfamilie hineingeboren. Mit acht Jahren begann er mit dem Cellospiel und studierte ab 1997 bei David Geringas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. 2002 konnte er den renommierten Tschaikowsky- Wettbewerb in Moskau für sich entscheiden.
Im Oktober 2012 übernahm er parallel zu seiner Solistenkarriere eine Professur für Violoncello an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.

Neben seinem herausragenden cellistischen Können zeichnen ihn seine Affinität zu den modernen Medien, seine Kreativität und seine Freude am Entwickeln aufsehenerregender Formate aus.
Man darf gespannt sein:
Bühne frei für unseren Artist in Focus Johannes Moser!

Besondere Projekte mit Johannes Moser

Pop-up-Konzerte in sozialen Einrichtungen
von zwei Celloquartetten des RSB, eines davon mit Johannes Moser

Neben den Auftritten mit namhaften Orchestern und auf großen Festivals ist es Johannes Moser ein Herzensanliegen, den Kontakt zu einem breiten Publikum zu suchen und sich mit originellen Formaten in der Musikvermittlung zu engagieren. Gemeinsam mit den Cellistinnen und Cellisten des RSB verlässt er am 28. und 29. Mai den Konzertsaal, um in zwei Kammermusikensembles in sozialen Einrichtungen kurze Pop-up-Konzerte zu spielen, u.a. in einem Hospiz, einer Bahnhofsmission und einem Gefängnis.

Dienstag, 28. Mai 2019, zwischen 14 und 19 Uhr
Mittwoch, 29. Mai 2019, zwischen 15.30 und 19.30 Uhr

„Ein Celloschwarm für die Feldlerche“

Mit „Ein Celloschwarm für die Feldlerche“ gipfeln die Celloprojekte von Johannes Moser und dem RSB schließlich in einem großen Mitmachkonzert für Cellisten auf dem Tempelhofer Feld. Alle Interessierten – egal ob musizierend oder lauschend, Laie oder Profi am Cello, Anfänger oder Experte – sind dazu eingeladen, das gemeinsame Musikereignis mitzugestalten und zu erleben. Gemäß dem Saisonmotto „Natürlich RSB“ präsentiert der Kooperationspartner NABU Berlin im Rahmen des Programmes einen kurzen Vortrag über die Feldlerche, den Vogel des Jahres 2019, der auch das Tempelhofer Feld bewohnt und vom Aussterben bedroht ist.

Alle Informationen und Anmeldung für Teilnehmende gibt es auf rsb-online.de/celloschwarm.

Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin verwendet Cookies, die für die Funktionalität und Analyse des Nutzerverhaltens auf der Webseite notwendig sind. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie dem Einsatz von Cookies zu, wie Sie in unserer Datenschutzerklärung im Detail ausgeführt sind.

akzeptieren