ABONNEMENTS 2017/2018

 

Werden Sie RSB-Abonnenten und kommen Sie in den Genuss vieler Vorzüge!

› feste und regelmäßige Termine in der Auftaktsaison mit Vladimir Jurowski
› exklusiver Preisvorteil von bis zu 50 Prozent
› Stammplatz in Philharmonie und Konzerthaus Berlin
› Meet & Greets mit Dirigenten und Musikern
› u.v.m.

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KONTINUITÄT ZAHLT SICH AUS – EINDRÜCKE EINES RSB-ABONNENTEN

› Dr. Ralf Bohmüller spricht mit der Leiterin des Besucherservices Ute Hänel über die Vorzüge eines RSB-Abos.

HÄNEL: Herr Dr. Bohmüller, Sie sind einer unser treuesten Besucher. Wie kam es dazu?
BOHMÜLLER: Das erste Konzert mit dem RSB habe ich im November 1965 unter Wolfgang Fortner erlebt. In den Folgejahren gab es nur vereinzelte Besuche, zum Beispielbei Konzerten mit Rolf Kleinert, Heinz Rögner und Wolfgang Sawallisch. Völlig ins Kulturgeschehen eingestiegen bin ich erst lange nach der Wende. Die Jahre 2004 bis2006 waren eine Zeit des Herantastens, seit 2006/2007ist das RSB „mein Orchester“. Zwischen Sommer 2006und Sommer 2016 habe ich über 210 Konzerte, ungefähr45 andere Veranstaltungen, vor allem Kammermusik, und 12 konzertante Opern besucht. Die Aufführungen waren immer auf hohem künstlerischem Niveau, sodass der Ausspruch von Fontane, dass der Berliner nicht ins Konzert geht, um sich zu amüsieren, sondern um zu „meckern“ auf das RSB nicht zutreffen kann. Das ist im Wesentlichen Marek Janowski zu verdanken, der ein hervorragendes Orchester geformt hat.

H: Was hat Ihnen programmatisch bislang besonders gut gefallen?
B: Bei der Vielzahl der Erlebnisse fällt es schwer, nur einige herauszustellen. Beispielhaft möchte ich den Beethoven-Zyklus, die Bruckner- und Henze-Sinfonien sowie die Werke französischer Komponisten nennen. Die konzertanten Opern waren natürlich eine Klasse für sich.

H: In dieser Spielzeit erhält das RSB einen neuen Chefdirigenten. Was erwarten Sie?
B: Vladimir Jurowski übernimmt das Chefdirigat und tritt damit in große Fußstapfen. Ich bin überzeugt, dass er sie ausfüllen wird und die gute Arbeit fortsetzt. Ich freue mich auf seine Programme und auf neue Akzente, wie die Mahler-Sinfonien oder die Werke von Schönberg. Dass die Tradition der Silvesterkonzerte beibehalten wird, begrüße ich sehr. Ich bin mir sicher, dass Maestro Jurowski vom neuen Orchesterdirektor Adrian Jones großartige Unterstützung für seine Arbeit erhalten wird.

H: Wo ordnen Sie das RSB in der Berliner Orchesterlandschaft ein?
B: Im Vergleich mit den anderen Berliner Orchestern, von denen ich die meisten ebenfalls regelmäßig als Abonnent höre, sehe ich das RSB mit an der Spitze. Vor allem erfreue ich mich an der Präzision der Musiker sowie natürlich am Klang des ganzen Orchesters, insbesondere auch an dem der Streicher.

H: Was schätzen Sie besonders an den Abos beim RSB?
B: Für mich ist beim Abo wichtig, dass ich Kontinuität habe und langfristig planen kann. Das wirklich Entscheidende sind für mich aber die Einsparungen beim Kartenpreis, da sie mir den Besuch vieler Veranstaltungen erlauben. Die neuen zusätzlichen Informationen per E-Mail sind mir sehr willkommen. Die Möglichkeiten zum persönlichen Treffen mit Künstlern, die Probenbesuche und Ähnliches finde ich auch gut, sie werden von mir aber aus Zeitgründen nur vereinzelt wahrgenommen. Das ist vor allem meinem Wohnort außerhalb von Berlin geschuldet.

H: Haben Sie Verbesserungsvorschläge für die Betreuung der Abonnenten durch den Besucherservice?
B: Nein, da wünsche ich mir, dass es so weiterläuft, wie bis jetzt. Ich werde seit vielen Jahren sehr persönlich betreut und beraten und bin vollauf zufrieden. Ohne die gute Arbeit vom Besucherservice und von der Orchesterdirektion wäre das „Erlebnis RSB” nicht in der Form möglich.

Ute Hänel

H: Dr. Bohmüller, wie sieht für Sie ein perfektes Konzertprogramm aus?
B: Die Frage ist so einfach nicht zu beantworten. Ein „Standardprogramm“ sollte mindestens ein modernes Werk enthalten. Denkbar ist ein Schema Romantik-Moderne-Klassik. In anderen Programmen könnten musikalische Linien aufgezeigt oder Programme nur von einem Komponisten oder aus einem Land vorgestellt werden. Der Variantenreichtum ist unerschöpflich. Die Zuhörer sollten gefordert, aber nicht überfordert werden.

H: Bei Ihrer Verbundenheit zum RSB darf ich davonausgehen, dass Sie Mitglied im Verein der Freunde und Förderer sind?
B: Ich bin seit 2009 Mitglied des Freundeskreises. Über den Verein wird an anderer Stelle in dieser Broschüre ausführlich berichtet. Ich möchte alle ermutigen, Förderer zu werden, denn die Unterstützung der Nachwuchsarbeit sowie anderer Projekte ist eine lohnenswerte Sache.

H: Was wünschen Sie dem RSB für die Zukunft?
B: Ich wünsche dem RSB, dass es innerhalb der roc berlin ausfinanziert ist, also genügend Geld für seine anspruchsvollen Aufgaben zur Verfügung hat. Aber so wie es dem roc-Geschäftsführer Thomas Kipp mit allen Beteiligten gelungen ist, innerhalb kurzer Zeit alle offenen Chefdirigentenposten neu zu besetzen, wird ihm das sicher auch gelingen. Weiterhin wünsche ich dem Orchester, dass seine Leistungen durch eine Zunahme der Besucherzahlen und den Abschluss vieler neuer Abos noch mehr gewürdigt werden. Mögen sich die Musiker und alle Angestellten in der Verwaltung bei ihrer Arbeit wohlfühlen!

H: Herr Dr. Bohmüller, vielen Dank für das Gespräch.