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RSB | Orchester | Partner

Orchester und Radio

Studioarbeit
Unerschöpflich ist das Potential an Musik, welches unentdeckt in Archiven und Bibliotheken schlummert. Unerschöpflich ist jedoch nicht die Bereitschaft des Abonnementpublikums, sich solchen Werken neugierig zu nähern. Und unerschöpflich sind weder terminliche Kapazitäten noch finanzielle Mittel, um derartige Schätze zu heben. Aber man kann ja mal anfangen. Das tun das Deutschlandradio und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin gemeinsam seit vielen Jahren. Der größte Gesellschafter der Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH hat mit Hilfe des RSB in den vergangenen Jahren Wiederentdeckungen ermöglicht von ausgewählten Werken der Komponisten Oskar Fried, Pantscho Wladigerow, Luigi Dallapiccola, Wilhelm Berger, Iwan Wyschnegradsky, Paul Kletzki, Manfred Gurlitt, Ernst Krenek, Salomon Jadassohn, Felix Draeseke und vielen anderen.

„Der Ring des Nibelungen“
Nachdem im November 2012 „Das Rheingold“ und „Die Walküre“ aufgeführt und aufgenommen wurden, vollendeten Marek Janowski und das RSB den konzertanten Wagnerzyklus im März 2013 mit „Siegfried“ und „Götterdämmerung“. Bis zum Ende des Wagner-Jubiläumsjahres 2013 sollen auch die Mitschnitte der „Ring“-Tetralogie auf SA-CD veröffentlicht sein.

Ausblick
Die Gesamteinspielung der zehn Sinfonien des 2012 verstorbenen Komponisten Hans Werner Henze durch das RSB unter Marek Janowski schreitet weiter voran. Nach den Sinfonien Nr. 7 und 8, der Sinfonia N. 9 (ECHO Klassik 2010) und den Sinfonien Nr. 3, 4 und 5 (Nominierung für einen Grammy Award 2012) steht im Hause Schott/WERGO voraussichtlich im Sommer 2013 die Veröffentlichung der Sinfonien Nr. 1 und 6 auf einer CD an. Das Label Hyperion wird im Frühsommer 2013 eine Aufnahme mit drei Cello-Konzerten und einem Duo für Violine, Violoncello und kleines Orchester von Hans Pfitzner herausbringen. Mit dem RSB musizierten dafür unter der Leitung von Sebastian Weigle Alban Gerhardt, Violoncello, und Gergana Gergova, Violine.

Ausstrahlung
In enger Zusammenarbeit mit Deutschlandradio Kultur und mit dem Kulturradio des Rundfunks Berlin-Brandenburg werden die meisten Konzerte des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin gesendet. Sie sind live oder zeitversetzt in Berlin, Brandenburg und in ganz Deutschland zu empfangen. Im Rahmen des Musikaustauschs der European Broadcasting Union (EBU) können einige in der ganzen Welt gehört werden. Im Konzertkalender der Saisonbroschüre finden Sie die Information, welches Konzert von welchem Sender aufgezeichnet und gesendet wird. Die Sendetermine werden spätestens im Abendprogrammheft bekannt gegeben.

Partnerschaft
Seit 1923 arbeiten der deutsche Rundfunk und sein erstes Orchester, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Hand in Hand. Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin gehört seit 1994 der Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH Berlin (roc berlin) an. Das Deutschlandradio ist an der roc berlin als größter Gesellschafter mit 40% beteiligt. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg hält 5% der Anteile, die Bundesrepublik Deutschland 35% und das Land Berlin 20%.

Ultraschall
Die beiden Sender Deutschlandradio Kultur und Kulturradio des Rundfunks Berlin-Brandenburg veranstalten gemeinsam „Ultraschall“, das Festival zeitgenössischer Musik in Berlin. Es ist inzwischen zu einer festen Größe im deutschen Musikleben geworden. Die Publikumsnachfrage nach den „Ultraschall“-Konzerten ist erfreulich hoch. Hier nimmt das Radio seinen Auftrag unmittelbar wahr. Das RSB spielt 2014 ein Konzert unter Leitung von Johannes Kalitzke.

Abo-Konzert
So 26.05.2013 | 20 Uhr
Philharmonie Berlin | Mozart, Janáček, Suk » mehr
Familienkonzert
Sa 07.12.2013 | 16 Uhr
Verwirrung im Feenreich » mehr
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