Hugh Wolff
Seit 2004 ist Hugh Wolff regelmäßig zu Gast beim RSB. Er kam 1953 als Sohn amerikanischer Eltern in Paris zur Welt und studierte an der Harvard University, in Paris und Baltimore. Zu seinen Lehrern gehörten Leon Fleisher, Olivier Messiaen und Charles Bruck. Wolffs Karriere begann 1979 als Assistent von Mstislaw Rostropowitsch beim National Symphony Orchestra in Washington. Nach Stationen als Chefdirigent des New Jersey Symphony Orchestra und des Saint Paul Chamber Orchestra übernahm er diese Position beim HR-Sinfonieorchester Frankfurt (1997-2006), mit dem ihn bis heute eine enge Zusammenarbeit verbindet. Hugh Wolff zählt zu den gefragtesten Dirigenten bei den großen amerikanischen Orchestern sowie bei den führenden Ensembles in Europa, Australien und Japan. Er hat zahlreiche Aufnahmen veröffentlicht, die renommierte Preise erhielten, darunter 2001 den Cannes Classical Award. Er ist ein häufiger Gast bei den Salzburger Festspielen, beim Rheingau-Musik-Festival und Festivals in Frankreich und Italien. Unter seiner Leitung debütiert Patricia Kopatchinskaja beim RSB mit Alban Bergs Violinkonzert.